Sigma sd Quattro H review

Diskutiere Sigma sd Quattro H review im Sigma Digitalkameras Forum im Bereich Sigma Forum; Ich habe mal gekramt .... und nichts ganz genau Vergleichbares meiner A7 finden können ... am ehesten mal sowas hier: Da haben wir einen in etwa...
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #81
Ich habe mal gekramt .... und nichts ganz genau Vergleichbares meiner A7 finden können ... am ehesten mal sowas hier:

Da haben wir einen in etwa gleichen Bildausschnitt (100% Crop)

Bild- 9.jpg

100% Crop (JPG Qualität auf 70% reduziert)

0192 Cuba-Crop-2.jpg

Ich muss für das Forum beim Crop auf 75% BQ runter, sonst ist die Datei für's Forum zu groß. Die ganz leichten Artefakte reduzieren sich also darauf.... das Original ist sehr sauber.

Mit einem 1:1:1 Foveon gleicher Pixeldichte kann ein Bayer-Bildsensor natürlich nie mithalten, zumal die A7 ja auch noch einen Tiefpassfilter bemüht. Scharf zeichnet sie aber dennoch ... und hier mit einem 19-35mm WW-Zoom bei ISO 400


Grüße

Klaus
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #82
Vielen Dank ... das ist sehr interessant!:daumen::klatschen:

Das mit dem "blinden" Fernster lässt sich IMHO darauf reduzieren, dass Du (wie ja oben erklärt) den Aufnahmeabstand anpassen musstest. Zwangsläufig hast Du also die Fensterscheibe aus einem anderen Winkel erwischt ... somit andere Reflexionen ... das hat wohl weniger was mit der Kamera zu tun.

Grüße

Klaus

Danke! Das ist es. Soo einfach, man muss nur darauf kommen...:eek:
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #83
Einen habe ich noch. Das 18-35f1.8 am Vollformat, leuchtet bei 35 mm aus, allerdings mit schwachen Ecken. a7 35mm, SDQ 24 mm, jeweils f4.5. Beides aus dem RAW nach meinem Geschmack, aber ohne Schärfung. Im SPP lasse ich Entrauschung und Details auf Mitte, m. E. gut ausgewogen. Am WB keine Eingriffe, Standard/Auto.

a7 alles
HD_DSC00871.jpg

a7 100%
DSC00871CROP.jpg

SDQ alles
HD_SDIM3029.jpg

SDQ 100%
SDIM3029CROP.jpg

SDQ 100% SHI
SDIM3029SHICROP.jpg

Man bedenke: SHI heißt 39 MPix. Das ist schon erstaunlich. Ich muß keine SDQ-H testen. Es ist die völlig identische Sensorarchitektur. Ich bin völlig sicher, außer mehr Pixel kein Unterschied. Mir sind das hier schon mehr als genug. Bei Bayer rüste ich gerade ab auf 16 MPix MFT...
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #84
@Oz: Hast du inzwischen die SD-Q-Leihkamera von Sigma testen können? Ich wäre ziemlich gespannt auf eine Bewertung, gerade im direkten Vergleich zur SD1.
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #85
@Oz: Hast du inzwischen die SD-Q-Leihkamera von Sigma testen können? Ich wäre ziemlich gespannt auf eine Bewertung, gerade im direkten Vergleich zur SD1.

Ich hatte den Leihantrag, sorgfältig ausgefüllt. an die entsprechende Adresse gefaxt.

Und seitdem habe ich von denen nichts mehr gehört, gelesen oder erhalten.

Gut, was?

Wahrscheinlich bin ich bei denen auf irgendeiner "Blacklist". :rolleyes:

Gruß,
Oz
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #86
Da kann man doch sicher auch anrufen, oder?
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #87
Da kann man doch sicher auch anrufen, oder?

Vermutlich haben die Telefon. Aber der Leihantrag sollte entweder postalisch oder per Fax übermittelt werden.

Wie auch immer...

Momentan fehlt es mir jedoch sehr an der Zeit, so eine Studie durchzuführen. Insofern muss auch der potentielle Anruf warten...
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #88
So wie es aussieht wird es wohl an dieser Stelle keine Aufklärung mehr darüber geben, ob nun die Merrill tatsächlich so viel besser als die Quattro ist. Die Leihaktion ist offenbar schon beendet. Überdies, so mein Eindruck, ist das Thema Sigma in diesem Forum eh längst durch...
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #89
So wie es aussieht wird es wohl an dieser Stelle keine Aufklärung mehr darüber geben, ob nun die Merrill tatsächlich so viel besser als die Quattro ist. Die Leihaktion ist offenbar schon beendet. Überdies, so mein Eindruck, ist das Thema Sigma in diesem Forum eh längst durch...

Mittlerweile verbergen sich weder beim Merrill, noch beim Quattro Sensor irgendwelche Geheimnisse. Wer die beiden ausgiebig studiert hat, wird seine persönliche Präferenz gefunden haben und den Missionar will wohl auch keiner mehr geben.
Merrill ist nun eh Geschichte und man kann hoffen, dass sich Sigma die teils doch recht laute Kritik an Quattro zu Herzen genommen hat und mit der nächsten Sensor Architektur einen Wurf landet, der die beiden "Lager" wieder vereint.
Kameratechnisch sind wir eh hart im nehmen, aber da wurden mit Quattro doch einige Verbesserungen erzielt.
Sensortechnisch müsste der Fokus aber nun wieder auf kompromisslose Bildqualität gelegt werden. Weg vom Megapixel-Wahn hin zu sauberen, scharfen, rauscharmen und in der Bearbeitung flexiblen X3F Dateien.
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #90
Einen habe ich noch. ...
...

Danke Uwe! Das sind in meinen Augen, jenseits des Kriteriums "scharf / unscharf", m.E. tolle Beispiele! :klatschen:
Der vielgescholtene "wischiwaschi-Foveon" der Quattro differenziert die Marmorierung der Fassade
auf den ersten Blick wesentlich besser heraus, als die zum Vergleich herangezogene Sony A7.
Hätte ich nur diese zwei Bilder als Entscheidungsgrundlage, würd ich mir sofort eine Sigma Quattro kaufen. ;) ;) ;)
(Zum Glück wohnen hier noch paar oldschool-Siechmas, und werden gern genutzt.)


Grüße in die Runde! :)
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #91
So wie es aussieht wird es wohl an dieser Stelle keine Aufklärung mehr darüber geben, ob nun die Merrill tatsächlich so viel besser als die Quattro ist. Die Leihaktion ist offenbar schon beendet. Überdies, so mein Eindruck, ist das Thema Sigma in diesem Forum eh längst durch...

Der Vergleich ist und bleibt interessant. Was bei welcher Kamera wo und wie besser ist, darüber haben sich die Sichtweisen der "Sigmarianer" sowieso verfestigt. Und teilweise gibt es da auch Konsens (Sprich: Es ist keineswegs so, dass die Merrill-Nutzer nicht spezifische Vorteile bei den neuen erkennen...).

Ich mache den Test -bei Gelegenheit (Zeit ist bei mir so eine Sache ... ich komme zurzeit eigentlich nur beruflich dazu, zu photographieren - und dann nicht mit dem Foveon)- gerne, sehe es jedoch nicht ein, für eine Kameraleihe Geld (79€/Wo SD-Q bzw. 99€/Wo. SD-QH) hinzublättern.

Es wäre halt eine schöne Gelegenheit gewesen, (im Rahmen der kostenlosen Leihe) ein paar objektive Daten hier beizustellen, damit jeder für sich werten kann. Ich glaube auch nicht, dass die Sigma wegen der kostenlosen Leihe die Bude eingerannt haben. Männchen bei denen machen, sollte man nicht müssen, wenn man den Antrag gestellt hat. -Egal-

Gruß,
Oz
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #92
Moinsen zusammen,

zwar kann ich zum Thema wenig beitragen (um genauer zu sein garnichts), aber ich verfolge es sehr interessiert.

Ich hoffe, dass das Thema weiter verfolgt wird. Die Meinung von Oz verstehe ich an dieser Stelle aber - betteln um ein Produkt auszuleihen welches man potentiel kaufen möchte ist schon eine sehr komische Vertriebspolitik :D.

Als jemand der noch keine Sigma in der Hand hatte freue ich mich über jede Meinung die ich lesen kann. Ich werde nämlich gerne schwach :p.

Beste Grüße,
Mike
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #93
Ich kenne eigentlich keine Firma, bei der man die Produkte vor dem Kauf zur Probe kostenlos eine Woche ausleihen kann. Insofern kann ich die Kritik an der Leihaktion nicht nachvollziehen.
Laut Stefan Steib, dem Gründer von Hartblei, sind die neuen SD's ein ziemlicher Verkaufserfolg. Er selbst scheint ebenfalls ganz angetan. Insofern kann es schon sein, dass die von Sigma beauftragte Agentur etwas überfordert war.
Dass bisher jede neue Generation des Foveon spezifische Eigenschaften hatte, die dem einen gefallen und dem anderen nicht, kann man seit der SD9 mitverfolgen.
Ich persönlich mag die Variante in der SD15 am wenigsten, die der SD9 am zweitwenigsten und die Merrill am liebsten, was aber vermutlich nur daran liegt, dass ich ebenfalls noch keine Gelegenheit hatte eine Quattro zu testen. Von der Alltagstauglichkeit her scheint sie ja die problemloseste zu sein und hinsichtlich der maximalen Bildqualität unter optimalen Bedingungen ebenfalls nicht gerade zu versagen. Insofern fürchte ich, dass die SD Quattro H bei mir die SD1 Merrill ersetzen würde.
Gruß

Frankg
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #94
Ich kenne eigentlich keine Firma, bei der man die Produkte vor dem Kauf zur Probe kostenlos eine Woche ausleihen kann. Insofern kann ich die Kritik an der Leihaktion nicht nachvollziehen.

Wieso Kritik? Die Leihaktion ist wunderbar - insbesondere wenn man Ankündigungen Taten folgen lässt. Das Kommunikationsverhalten der Agentur ließ nur etwas zu wünschen übrig.

Ich persönlich mag die Variante in der SD15 am wenigsten, die der SD9 am zweitwenigsten und die Merrill am liebsten, was aber vermutlich nur daran liegt, dass ich ebenfalls noch keine Gelegenheit hatte eine Quattro zu testen. Von der Alltagstauglichkeit her scheint sie ja die problemloseste zu sein und hinsichtlich der maximalen Bildqualität unter optimalen Bedingungen ebenfalls nicht gerade zu versagen. Insofern fürchte ich, dass die SD Quattro H bei mir die SD1 Merrill ersetzen würde.

Der F13-Foveon hat mich (über die SD14) zu Sigma gebracht. Insofern werde ich mich hüten, etwas schlechtes zu sagen. Allerdings wurde er bei der SD15 -AFE sei Dank- etwas "verheizt". Ich habe die SD15 daraufhin beim Focus-Stacking (im Makrobereich) genutzt - da zu meiner vollsten Zufriedenheit.
Die SD9 ist nicht meins. Will ich den Style, nehme ich die SD10. Für mich durch die Bank die bessere Kamera. Die Mikrolinsen bringen keinesfalls einen Nachteil mit sich, wie häufig kolportiert.
Der Merrill ist für mich bis dato der beste Foveon. Allerdings nicht von Anfang an, wenn ich bedenke, wie lange Sigma gebraucht hat, per Firmware-Updates -und vor allem SPP-Entwicklung- die Sache rund zu bekommen. Die DP3M haut mich weiterhin absolut von den Socken - schade, dass ich keine im Inventar habe.
Der Quattro ist natürlich das modernste und komfortabelste System. Eine Menge Unzulänglichkeiten der SD1 wurden beseitigt. Die Farben sind auch schön "lebhaft-poppig" - bei gleichzeitig gutem Weißabgleich. Was den Sensor betrifft, fällt er bei mir (Pixelpeeper) bei dem bisher gesehenen durch - wobei ich mir halt gerne einmal ein eigenes Bild gemacht hätte. Auch wird die gelieferte "Detailfülle" überbewertet. Die serienmäßigen, ISO-unabhängigen Artefakte, werden gerade bei Texturen gerne als Mikrokontrast und Detailfülle misinterpretiert. Dass dies ein Trugschluss ist, sieht man dann spätestens in Unschärfebereichen.

Natürlich kann auch diese Foveon-Kamera (ob H oder nicht) Leute glücklich machen. Gut so -warum auch nicht.
Dennoch hoffe ich als "Klassik-Foveon"-Freund, dass Sigma wieder auf den Pfad zurückkehrt.

Gruß,
Oz
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #95
Hi Frankg,

Ich kenne eigentlich keine Firma, bei der man die Produkte vor dem Kauf zur Probe kostenlos eine Woche ausleihen kann. Insofern kann ich die Kritik an der Leihaktion nicht nachvollziehen.

Die Kritik ging nun meinerseits auch nicht in Richtung Sigma (oder gar spezifisch der Quattro), sondern eher dahin, dass Oz wohl garkeine Rückmeldung erhalten hat.

Die Verleihaktion selber finde ich äußerst löblich. Olympus hat mit dem Test&Wow etwas ähnliches, aber leider für einen viel kürzeren Zeitraum.

Es wäre zu begrüßen, wenn da noch die anderen Hersteller nachziehen und derlei ebenfalls anbieten. Soo günstig sind unsere Spielzeuge ja nicht, dass man die nicht vorher doch mal ein wenig mehr begrabbeln wollen würde :D.

Beste Grüße,
Mike
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #96
1 Jahr sd Quattro H

Hallo Leute,

es ist jetzt fast ein Jahr her, seit ich von Sigma eines der ersten Gehäuse bekommen habe, die verfügbar waren. Zeit also, von meinen Erfahrungen (im Vergleich zur SD1m) zu erzählen. Ich habe das Thema hier nicht komplett durchgelesen, um möglichst unbefangen berichten zu können.

Vorweg: Wer mit den Einschränkungen der SD1 zurechtkommt, kann sich die sd Quattro H (vorerst) sparen. Die Bildqualität ist absolut vergleichbar - wenn ich eine Entscheidung treffen müsste, würde ich in diesem Punkt den Merrill-Sensor vorziehen. Klar vorausgesetzt, man verwendet ein Objektiv, das mit der SD1 zusammenarbeitet. Der Unterschied ist aber nur marginal, eher gefühlt als gesehen und vielleicht auch immer noch die Macht des Gewohnten.

Zweiter, etwas stärkerer Kritikpunkt: Die Verschlusserschütterung ist merklich größer als bei der SD1 bei Verwendung der Spiegelauslösung. Ob das von der größeren Masse aufgrund des Formats oder von der zusätzlich nötigen Verschlussbewegung kommt (bzw. von beidem), vermag ich nicht zu sagen. Ein elektronische Verschluss wäre in der Extremmakro- und Supertelefotografie Gold wert. Hasselblad machte das per Firmware-Update vor (ist aber natürlich kameratechnisch nicht vergleichbar).

Kritikpunkt 3: Wärmeentwicklung. Da der Kameraprozessor auf Hochtouren arbeiten muss, sobald man die Kamera einschaltet (sonst sieht man ja nix im Sucher bzw. Display) ist die Erwärmung des Gehäuses enorm. Im Sommer ist es mir mehrfach passiert, dass die Kamera beim Fotografieren in der prallen Sonne wegen Überhitzung abgeschaltet hat. Der Punkt macht sich logischerweise auch im Akkuverbrauch bemerkbar.

Andererseits: Nachdem ich Ende letzten Jahres einen Sensordefekt hatte, wurde mir die Kamera binnen 2 Tagen ausgetauscht. Beim neuen Gehäuse habe ich das Gefühl deutlich reduzierter Wärmeentwicklung, aber natürlich ist es noch nicht Sommer. Es bleibt abzuwarten. Es wäre auf jeden Fall wünschenswert, mittels eines Firmware-Updates für eine Möglichkeit zu sorgen, mittels einen Tastendrucks (z.B. 2x die QS-Taste) die Displays und deren Ansteuerung abzuschalten, ohne dass Einstellungen zurückgesetzt werden. Durch Berühren des Auslösers könnte/sollte die Kamera dann sofort wieder "da" sein.

Daneben hat die sdQH natürlich alle systembedingten Nachteile der EVF-Kameras (und deren Pluspunkte).

Dafür hat die sdQH für mich einige Riesenvorteile: Einige sind ziemlich speziell und nur für mich zutreffend. Aber dann: Die praktisch unbegrenzte Möglichkeit der Verwendung von Fremd- und Spezialobjektiven, soweit sie über den Anschluss (Sigma, Pentax ohne Übertragungselemente, M42 dto,) adaptierbar sind. Das gilt auch für Shiftobjektive. Mit dem Pentax 4/28 kann ich sogar den perspektivischen Fluchtpunkt an die untere Bildkante legen, ohne dass die Bildqualität merklich eingeschränkt ist bzw. Lenscast auftritt. Die Korrektur der Chromatischen Aberration ist dann etwas tricky, aber dafür kann die Kamera ja nichts.

Die dunklen Ecken bei Verwendung von APS-C-Objektiven sehe ich nicht nachteilig. Sobald ich vom 3:2-Bildformat abgehen muss, habe ich sogar den Vorteil eines besseren Nutzung des Formats. Fast immer lassen sich die dunklen Ecken auch wegstempeln, wenn nötig. Überraschend: Die störendsten Vignettierungen gibt es bei mittleren Brennweiten (2,8/17-50). Verblüffend: Das 3,5/10-20 vignettiert lediglich bei 10-11mm. Darüber ist auch die Schärfe ist bis in die H-Ecken sehr ordentlich. Die Perspektive im 16:9-Beamerformat bei 10mm-Stellung ist phänomenal!

Eines ist aber noch ganz wichtig und möglicherweise die Ursache für manche Kritik an der Bildqualität: Im Sigma RAW Konverter (SPP) sind die Voreinstellungen nicht optimal für die sdQH. Das heißt beispielsweise: Rauschentfernung Luminanz runter auf minimal (Chrominanz kann man belassen) und Schärferegler runter auf -2,0. Erstere Voreinstellung ist verantwortlich für den sogenannten "Aquarell-Effekt" (Verschwinden feiner, unregelmäßiger Strukturen), die zweite für die Darkpixels, die man immer wieder in 1:1-Beispielbildern sieht.

Wenn nötig, nehme ich eine Entrauschung in Dfine2 mit einem manuellen bzw. selbst ermittelten Rauschprofil vor, und schärfe sehr moderat mit dem NIK RAW-Presharpener vor. Zuletzt Ausgabeschärfung mit NIK Output Sharpener, wenn ich die Ausarbeitung selbst in der Hand habe. Der Gewinn an Bildqualität durch diese Vorgehensweise ist enorm.

Ich werde noch das eine oder andere "Werk" im allgemeinen Teil des Forums einstellen (bzw. habe das schon). Wer möchte, kann dort oder auch hier gerne mitdiskutieren. Ich freue mich darauf.

Andreas
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #97
Meinen herzlichen Dank für die Mühe, Deine SDQ/H-Erfahrungen in einen Text zu gießen. :daumen:
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #98
... oh ja ... bei all dem Frust und der anhaltenden Kritik in Sachen Quattro ist eine Gegenposition ja eine sichere
Bereicherung der inzwischen ziemlich eingeschlafenen Debatte, die wir hier ja ergebnisoffen und nett weiterführen möchten.:klatschen::daumen:

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #99
Danke Andreas für deinen Bericht.
Auch ich durfte die Quattro H einige Tage testen.

Was mir positiv auffiel war die wertige Verarbeitung des Gehäuses und die Griffigkeit.
Wirklich sehr angenehm zu Händeln.

Des Weiteren war ich sehr angetan vom relativ treffsicheren AF und dem gut funktionierenden Weißabgleich. Dieser war/ist bei der SD1 wirklich manchmal ein Desaster. SPP ist mit seiner Weißabgleichseinstellung ja ebenfalls ein Graus. Wieso bekommt Sigma das nicht so schön hin, wie Adobe mit Lightroom?

Zudem ist die Wasserwage ein sehr nettes und hilfreiches Feature.

Das die Kamera kein WLAN/NFC hat, geschenkt. Ich persönlich benötige dies nicht. Was mir noch wichtig ist zu erwähnen ist, dass man endlich den Fokuspunkt auch ändern kann, wenn die Kamera gerade ein Bild abspeichert. Auch das ist mit der SD1 ja nicht möglich. Weiß der Herr Gott wieso.

Nun aber zu den entscheidenden Negativpunkten:

Bereits bei ISO 200 fängt das Rauschen an. Und ab ISO 400 habe ich die Bilder bereits in SW entwickelt. Die Farbverschiebungen waren zudem enorm. Meine SD1 nutze ich bis ISO800. Für mich ein deutlicher Rückschritt.

Auch war bei einigen Bilder bspw. das Gras einfach nur Pixelbrei.

Für mich ist dies einfach zu wenig um auf die Quattro umzusteigen. Die ganzen Verbesserungen, um den Senso, schön und gut. Aber letztlich ist ja doch der Sensor das A und O. Und da muss ich sagen, werde ich die Quattro-Generation auslassen.

LG

Flo
 
  • Sigma sd Quattro H review Beitrag #100
Bereits bei ISO 200 fängt das Rauschen an. Und ab ISO 400 habe ich die Bilder bereits in SW entwickelt. Die Farbverschiebungen waren zudem enorm. Meine SD1 nutze ich bis ISO800. Für mich ein deutlicher Rückschritt.

Auch war bei einigen Bilder bspw. das Gras einfach nur Pixelbrei.

Das ist genau das, was ich oben meinte. SPP hat die Entrauschung des Quattro-Rawbildes noch nicht perfekt im Griff, auch wenn es zwischenzeitlich schon einige Verbesserungsschritte gegeben haben soll (habe das nicht nachgeprüft). Auch andere Rauschfilter zeigen m.E. ähnliche bzw. z.T. noch schlechtere Ergebnisse.

Ich vermute, es liegt einfach an der Tatsache, dass der asymetrische Aufbau des Quattro-Sensors konventionelle (und auch das in SPP eingebaute) Rauschfilter überfordert.

Die perfekte Entrauschung funktioniert in Dfine auch nur mit einem manuellen Rauschprofil, nicht mit der Automatik. Bei Landschaftsaufnahmen zum Beispiel suche ich mir nach der Umwandlung in TIFF-16bit eine gleichmäßige Stelle im Himmel, setze da ein kleines einzelnes Referenzkästchen und schon passt alles. Dieses Profil kann ich speichern und auch bei vergleichbaren Aufnahmen mit ähnlichen Entwicklungseinstellungen verwenden.

Die Variante mit DNG und Entwicklung in Adobe Camera RAW habe ich noch nicht probiert wegen fehlender Notwendigkeit.

Eines ist klar: Wenn die Grundentrauschung nicht klappt, verschlimmert sich das Problem mit steigendem ISO-Wert. Bei meiner Methode habe ich durchaus schon mit ISO 400 und ISO 800 fotografiert und hatte damit keine Probleme. Sobald ich dazu die Zeit finde, kann ich gerne ein Beispiel einstellen.

Bei Prints bis DIN A2 (Beispiel) treten keine störenden Effekte auf - die Wiedergabe ist scharf bis ins feinste Detail. Das Rauschproblem ist auf jeden Fall eine Sache der Software und nicht des Sensors.

Im Freien fotografiere ich grundsätzlich mit fester WB-Einstellung "Sonne". Auch bei wolkigem Wetter - ganz analog zum Tageslichtfilm. Ein automatischer Weißabgleich zieht seine Einstellung ja aus den Farben dies Bildes, und die können unabhängig von der Farbtemperatur der Lichtquelle ganz unterschiedlich sein.

Funktioniert eine SD-Card mit WiFi nicht?

Andreas

P.S.: Die Rauschgeschichte habe ich auch an Sigma berichtet. Man zeigte sich dort verblüfft ob meines Lösungsweges. Man kennt also dort das Problem. Es wird sich weiter etwas tun - vielleicht nur nicht sofort. Wenn Softwarepatente berücksichtigt und umgangen werden müssen, ist das alles nicht so schnell machbar.
 
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