Hallo mala,
Makro kann süchtig machen, also pass auf

Versuch doch bei der Aufnahme schon mal das Motiv nicht immer so mittig im Bild zu platzieren, hier kann und sollte man auch die Drittelregel
(Goldener Schnitt) anwenden, bzw. bei
Tieraufnahmen allgemein immer mehr Platz in Blickrichtung lassen
(wirkt auf den Betrachter harmonischer und interessanter)
Bei der Hummel und der Biene sitzt der Fokus auch nicht richtig
(auf dem Hintern) 
Den Fokus versucht man möglichst immer auf Kopf/Augen zu legen, auch sind Insekten von hinten nicht so fotogen wie von vorn

Wenn man Hunde, Katzen oder andere Zootiere ablichtet macht man das i.d.R. ja auch nicht von schräg hinten sondern möglichst von vorn, schräg vorn oder im Profil für ein Portrait
Bei der Fliege is schon
(fast alles) richtig, der Fokus sitzt, die Position ist OK und, naja......der stahlblaue Untergrund ist zwar nicht grad passend aber am Anfang ist man froh wenn
man es überhaupt schafft mal ne´ Fliege so abzulichten :daumen:
Solche Naturmakros machen sich auch mit "natürlichen" Unter- und Hintergründen immer besser. Also auf einem Blatt am Baum, etc.
Zum Thema Schärfentiefe :
Auch mit stark geschlossener Blende hättest Du die Fliege nicht durchgehend scharf abbilden können, bei der Entfernung ist das nicht möglich
(nur duch das Stacking eben) !
Die Offenblende kann man hierbei eh vergessen, man muss schon stärker Abblenden als bei der "normalen" Fotografie, also ruhig zwischen Blende 8 und 11, darüber wird es schon oft mit
der Beugungsunschärfe kritisch da hier andere Gesetze gelten als bei den weiteren Motiventfernungen wie z.B. 2m und mehr
Hab der Fliege u.a. mal einen anderen Bildschnitt gegönnt damit Du siehst was ich mit der Drittelregel und Platz in Blickrichtung meine...wirkt doch schon ganz anders als so mittig, oder ?
Dein Originalbild ist nochmal darunter....
Also immer dranbleiben, je öfter man es macht desto mehr lernt man und wird immer besser :daumen:
Gruss
JAN
