fotom
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Konnte mir heute beim Händler meines Vertrauens die Nikon 1 V1 mal genauer ansehen. Vorgestellt werden soll sie wohl erst in den kommenden Tagen, trotzdem hat er sie vor meinen Augen heute ausgepackt und der "mal angrabbeln wollen" Reflex kam irgendwie automatisch.
Verblüfft haben mich einige Dinge an dieser kleinen und unscheinbaren Kamera:
- auf der Oberseite gibt es 2 Tasten: eine zum Auslösen eines Bildes und eine, um mit dem Filmen zu beginnen. Nimmt man gerade einen Film auf und möchte WÄHREND des Filmes ein Bild aufnehmen nimmt man die Auslösetaste zum Bildermachen und - voila, das Bild wird während der Filmerei aufgenommen und abgespeichert, ohne dafür das Filmen zu unterbrechen.
- die Anzahl an Tasten und Schaltern ist wahnsinnig reduziert. Die Rückseite der Kamera sieht sehr aufgeräumt und übersichtlich aus, ohne dass der Eindruck einer spartanisch ausgestatteten Kamera entsteht.
- der elektronische Sucher ist ja mal der Hit. Gestochen scharf, sauschnell und klar kommt er daher. Das rückseitige LCD wird automatisch abgeschaltet sobald man sich dem Sucher nähert und auf den elektronischen Viewfinder umgeschaltet. Sehr clever.
- die Abmessungen der Kamera sind kleiner als die der Panasonic G1 oder 2. Die 3 habe ich noch nicht in Händen gehalten. Mir scheint die V1 aber ein klein wenig größer zu sein als die NEX von Sony, dafür sind die Objektive ausgesprochen winzig. Das 10-30 ist kleiner als jedes andere mir bekannte Objektiv.
Tja, zu weiteren Details kann ich nicht wirklich viel beitragen, denn was die Auslösegeschwindigkeit angeht oder die Anzahl an Serienbildern pro Sekunde war ich aufgrund fehlender eingelegter Speicherkarte limitiert in meinem Spieltrieb. Wenn ich meinen Blitz abholen gehe werde ich mir das Gerätchen aber noch einmal ansehen.
Wo soviel Licht ist gibt es leider auch Schatten. Allerdings beschränkt sich dieser Schatten auf meine Anforderungen und meine Sichtweise der Dinge. An der Tatsache, dass es sich bei der V1 um eine kleine, ausgezeichnete und wohldurchdachte Kamera handelt, ändert meine Sicht der Dinge nichts.
Mir ist die Kamera zu klein. Wo ich bei meiner Kamera die linke Hand habe (unter dem Gehäuse, um es samt Objektiv abzustützen und gleichzeitig die Brennweite zu manipulieren) fummel ich chronisch bei der V1 vor der Linse herum. Auch fehlt mir die Stabilität, um mit der Kamera "sicher" und vor allem ruhig umgehen zu können. Beim Auslösen habe ich immer das Gefühl, dass ich sie "verreisse". Sicher kann man sich an die Abmessungen gewöhnen, aber wenn ich mir vorstelle, zwischen meiner und der V1 hin und her wechseln zu müssen, könnte ich mich auf Dauer nicht daran gewöhnen. Ein anderer Aspekt ist die Menüführung: Wo ich bei meiner mittlerweile blind die Einstellungen ändere ist an der V1 leider keine Direkttaste im Zugriff vorhanden. Jedes Mal ins Menü abzusteigen... leider auch nichts für mich.
Für wen ist diese Kamera nun gemacht? Wohl für das Klientel, das sich ein wenig mehr Flexibilität seitens der Objektive wünscht, ohne dabei bei den Abmessungen oder dem Gewicht Kompromisse eingehen zu müssen. Die technischen Errungenschaften, die diese kleinen Geräte seitens der Funktionalität oder eingebauten Features an die der großen Modelle heranrücken lässt, ist erstaunlich und sicher auch für einige ein interessanter Aspekt für die V1. Insbesondere, da die V1 im Set mit 2 Objektiven einen gewaltigen Brennweitenbereich abzudecken in der Lage ist, der für bestimmt 95% aller fotografischer Herausforderungen ausreicht. Wenn ich mich recht entsinne, wird es (oder gibt es bereits sogar schon) ein Pancake und ein Macroobjektiv für das System geben.
Die im MM exklusiv zu habende J1 konnte ich übrigens noch nicht betrachten, der Verkäufer im MM hat mir die Kamera nicht aus der Vitrine holen wollen...
Verblüfft haben mich einige Dinge an dieser kleinen und unscheinbaren Kamera:
- auf der Oberseite gibt es 2 Tasten: eine zum Auslösen eines Bildes und eine, um mit dem Filmen zu beginnen. Nimmt man gerade einen Film auf und möchte WÄHREND des Filmes ein Bild aufnehmen nimmt man die Auslösetaste zum Bildermachen und - voila, das Bild wird während der Filmerei aufgenommen und abgespeichert, ohne dafür das Filmen zu unterbrechen.
- die Anzahl an Tasten und Schaltern ist wahnsinnig reduziert. Die Rückseite der Kamera sieht sehr aufgeräumt und übersichtlich aus, ohne dass der Eindruck einer spartanisch ausgestatteten Kamera entsteht.
- der elektronische Sucher ist ja mal der Hit. Gestochen scharf, sauschnell und klar kommt er daher. Das rückseitige LCD wird automatisch abgeschaltet sobald man sich dem Sucher nähert und auf den elektronischen Viewfinder umgeschaltet. Sehr clever.
- die Abmessungen der Kamera sind kleiner als die der Panasonic G1 oder 2. Die 3 habe ich noch nicht in Händen gehalten. Mir scheint die V1 aber ein klein wenig größer zu sein als die NEX von Sony, dafür sind die Objektive ausgesprochen winzig. Das 10-30 ist kleiner als jedes andere mir bekannte Objektiv.
Tja, zu weiteren Details kann ich nicht wirklich viel beitragen, denn was die Auslösegeschwindigkeit angeht oder die Anzahl an Serienbildern pro Sekunde war ich aufgrund fehlender eingelegter Speicherkarte limitiert in meinem Spieltrieb. Wenn ich meinen Blitz abholen gehe werde ich mir das Gerätchen aber noch einmal ansehen.
Wo soviel Licht ist gibt es leider auch Schatten. Allerdings beschränkt sich dieser Schatten auf meine Anforderungen und meine Sichtweise der Dinge. An der Tatsache, dass es sich bei der V1 um eine kleine, ausgezeichnete und wohldurchdachte Kamera handelt, ändert meine Sicht der Dinge nichts.
Mir ist die Kamera zu klein. Wo ich bei meiner Kamera die linke Hand habe (unter dem Gehäuse, um es samt Objektiv abzustützen und gleichzeitig die Brennweite zu manipulieren) fummel ich chronisch bei der V1 vor der Linse herum. Auch fehlt mir die Stabilität, um mit der Kamera "sicher" und vor allem ruhig umgehen zu können. Beim Auslösen habe ich immer das Gefühl, dass ich sie "verreisse". Sicher kann man sich an die Abmessungen gewöhnen, aber wenn ich mir vorstelle, zwischen meiner und der V1 hin und her wechseln zu müssen, könnte ich mich auf Dauer nicht daran gewöhnen. Ein anderer Aspekt ist die Menüführung: Wo ich bei meiner mittlerweile blind die Einstellungen ändere ist an der V1 leider keine Direkttaste im Zugriff vorhanden. Jedes Mal ins Menü abzusteigen... leider auch nichts für mich.
Für wen ist diese Kamera nun gemacht? Wohl für das Klientel, das sich ein wenig mehr Flexibilität seitens der Objektive wünscht, ohne dabei bei den Abmessungen oder dem Gewicht Kompromisse eingehen zu müssen. Die technischen Errungenschaften, die diese kleinen Geräte seitens der Funktionalität oder eingebauten Features an die der großen Modelle heranrücken lässt, ist erstaunlich und sicher auch für einige ein interessanter Aspekt für die V1. Insbesondere, da die V1 im Set mit 2 Objektiven einen gewaltigen Brennweitenbereich abzudecken in der Lage ist, der für bestimmt 95% aller fotografischer Herausforderungen ausreicht. Wenn ich mich recht entsinne, wird es (oder gibt es bereits sogar schon) ein Pancake und ein Macroobjektiv für das System geben.
Die im MM exklusiv zu habende J1 konnte ich übrigens noch nicht betrachten, der Verkäufer im MM hat mir die Kamera nicht aus der Vitrine holen wollen...