Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert

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  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #1
Janni
Janni
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9.235
Nachdem ich schon öfters und viel über Bildschirmkalibrierung gelesen habe wollte ich nun auch mal schauen wieviel es bringt :p

Also eine aktuellen "Spyder5" zugelegt und los gings....

Das is alles was man bekommt, die Software muss man sich aus´m Web runterladen und die Registriernummer die im Karton
eingedruckt ist eingeben. Nach der Eingabe vom eigenen Namen und E-Mailadresse bekommt man anschliessend noch eine
Lizenznummer damit das Produkt (Software) auf diesen Namen registriert wird.

01.jpg

Dann startet man die gerade installierte Software und folgt den Anweisungen.
Nachdem man ein paar Angaben zum Monitor gemacht hat wird mit dem Spyder 5 erstmal die Raumbeleuchtung gemessen und
angezeigt ob alles für die weitere Kalibration OK ist.
Dann beginnt die eigentliche Bildschirmanalyse und Kalibration, vorher gibt es noch die Anweisung den Spyder 5 über den Monitor
zu hängen....

04.jpg

Nach ein paar bunten Bildern und Sekunden wird man aufgefordert die Helligkeit des Monitors an einen bestimmten Wert anzu-
passen bevor die Kalibration weitergeht.
Nachdem man die Helligkeit angepasst hat gehts weiter und es dauert ein paar Minuten bis zu Abschluss der Messung.....


02.jpg


Nach Abschluss der Messung wird automatisch ein Profil erstellt und in das System vom PC abgespeichert. Nun schaut man
schon auf einen kalibrierten Monitor :daumen:

So siehts dann aus wenn alles fertig ist....
03.jpg



Hier mal der Spyder 5 mit abgenommener Kappe, unter den Waben sind die Sensoren.

05.jpg



Mein bisheriges Fazit dazu :
Ausser das nun eine kräftigere Helligkeit und ein etwas stärkerer Kontrast auszumachen ist, hatte ich vorher vermutlich mit
einem leichten Gelbstich auf den Monitor geschaut (nicht viel aber dennoch wahrnehmbar) :p
Auch hatte ich vorher wohl mit Helligkeit und Kontrast gespart, das kam mir eigentlich augenschonender vor :D

Ob die Bilder jetzt viel anders aussehen glaube ich nicht, aber man hat jetzt einen gewissen eingestellten Standard auf den
man sich im Zweifelsfalle immer beziehen kann was Farben oder Farbstiche angeht :p









Gruss
JAN
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #2
Hey Jan.

Danke für diesen interessanten Bericht. :daumen:
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #3
Danke Dir Jan!
Schön anschaulich erklärt. :daumen:
War bei mir ähnlich: mein Monitor war auch nicht sooo weit weg von der kalibrierten Version - aber doch merklich. Es ist danach einfach alles besser vergleichbar.
Vor allem auch die Helligkeitkalibrierung ist mir wichtig - fast wichtiger als die Farben oder Kontraste, die aber natürlich auch sehr wichtig sind...

Wer ein bischen ambitioniert Fotografiert, sollte das schon machen...
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #4
Hallo Jan,

ich habe ja schon seit 2014 immer wieder das Einmessen der Bildschirme empfohlen und kann Deine Beobachtungen für mich bestätigen.:daumen:
Moderne Desktopmonitore liegen nicht GROB daneben, wenn sie eine neutrale Grundeinstellung haben ... also auf "Standard = 6500K" eingestellt sind und wenn ein geeigneter Graukeil ...



.... korrekt angezeigt wird.

Sind alle Felder eindeutig differenziert zu sehen, dann stimmen Schwarz-und Weißpunkt IMHO hinreichend genau. Liegen die mittleren Helligkeiten (nach Auge!) in etwa in der Mitte des Graukelis, dann darf IMHO auch davon ausgegangen werden, dass GAMMA 2.2 hinreichend exakt gegeben ist.

Bei meinem ACER 27''er wird -kaum wahrnehmbar- wärmer korrigiert
(hat unkalibriert einen minimalsten Blaugrünstich) und der Schwarzpunkt wird leicht angezogen ... ergibt dann etwas mehr Kontrast in den Schatten.

Für WINDOWS XP/WIN-7 (64)/WIN-8(64) geht definitiv schon ein Spyder 2 ... für WIN-10 weiß ich das leider nicht.

So verzichtbar mir das ganz genaue Kalibrieren(Profilieren) bei modernen Desktopmonitoren erscheint, so unverzichtbar notwendig ist das bei praktisch allen Mobilgeräten, die ich bisher abgeglichen habe. Die liegen wirklich total daneben ... fast immer erheblich zu kalt ... also blaustichig. Ähnliches gilt auch für die drei anderen Kriterien, die ich oben nenne.

Was so ein Colorimeter-Abgleich bringt, erkennt man zweifelsfrei daran, dass sich anschließend Notebook und Desktopmonitor wirklich mit gleichen Bildschirminhalten nebeneinander vergleich lassen und dass es (eingemessen) dann wirklich keine erkennbaren Abweichungen mehr gibt.



Ausser das nun eine kräftigere Helligkeit und ein etwas stärkerer Kontrast auszumachen ist, hatte ich vorher vermutlich mit
einem leichten Gelbstich auf den Monitor geschaut (nicht viel aber dennoch wahrnehmbar) :p
Auch hatte ich vorher wohl mit Helligkeit und Kontrast gespart, das kam mir eigentlich augenschonender vor :D

Deine Aufnahmen kamen mir ja oft sehr -kontrastreich abgestimmt- vor .... in meinen fehlten Dir schonmal die Schwärzen ....

Kann gut sein, dass wir uns da in Zukunft jetzt annähern;) ... nachdem jetzt ziemlich sicher ist, dass wir beide das selbe sehen.

Ein eingemessener Monitor schafft schon beruhigende Sicherheit, die die Investition für das Colorimeter lohnend erscheinen lässt.

Ich jedenfalls habe jetzt nicht mehr das Problem, dass ich mit -am Notebook völlig verdrehten- Aufnahmen nach Hause komme und dann massiv nacharbeiten muss.:daumen:

Grüße und viel Spaß damit

Klaus

P.S. Es ist übrigens völliger Quatsch, das Einmessen der Bildschirme alle 2 Wochen zu wiederholen. Da ändert sich inzwischen praktisch nichts mehr.
Wichtig ist aber wirklich, den Bildschirm erstmal eine Stunde lang eingeschaltet zu haben und dann erst zu messen.
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #5
Hallo Jan
danke für den interessanten Bericht.Ich möchte mir auch einen zulegen.
Kann man auch zusätzlich zum pc -Monitor auch noch den Monitor vom Laptop kalibrieren?
Vg frank
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #6
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #7
@Janni
Danke für Deine Mühe und Bericht.

Ist aber eine nicht ganz preiswerte Lösung, immerhin knapp c.a. 190,00€ Dein Modell.

.
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #8
Hallo zusammen,

wenn es nur darum geht, Monitore zu kalibrieren, dann reicht auch ein Spyder 2/3/4/5 in der EXPRESS Ausführung.;)



Der ist auf jeden Fall erschwinglich..... die Hardware ist die gleiche, die Software ist nur unterschiedlich.

Die einzige Frage ist, ob man die Software auf beliebig vielen Rechnern installieren kann, oder ob eine Online-aktivierung das verhindert?!

Bei meinem Spyder 2 ist das gar kein Problem ... Seriennummer des Colorimeters reicht dafür.

Bei früheren Modellen muss auch noch geprüft werden, ob es Software für WIN-10 dafür gibt. Bis WIN-8 ist -wie gesagt-schon der Spyder 2 einsetzbar.

Ich schreib's nur mal wieder .... weil's ggfls. wenig kostet und viel bringt.;)

Grüße und stimmige Farben

Klaus
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #9
Bei früheren Modellen muss auch noch geprüft werden, ob es Software für WIN-10 dafür gibt. Bis WIN-8 ist -wie gesagt-schon der Spyder 2 einsetzbar.

Moin,

der Krempel, der mit Windows 7 schon funktioniert hat, wird unter Windows 10 seinen Dienst genau so tun. ;)

Ich nutze meinen externen Kram, den ich einst für einen Windoof 7-Rechner angeschafft habe immer noch. Inzwischen unter Windoof 10. Ohne irgendwelche Probleme. ;)
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #10
Moin,

der Krempel, der mit Windows 7 schon funktioniert hat, wird unter Windows 10 seinen Dienst genau so tun. ;)

Ich nutze meinen externen Kram, den ich einst für einen Windoof 7-Rechner angeschafft habe immer noch. Inzwischen unter Windoof 10. Ohne irgendwelche Probleme. ;)

Nein Steffen ...:eek: ... leider mal wieder nicht! Google mal "Datacolor Spyder + WIN 10" Da funktionieren mal wieder diverse ältere Modelle nicht, die bis Windows 8 noch funktioniert haben.

Bin ja froh, dass die Jungs eine Programmversion gefunden haben, die für meinen alten 2er noch bis WIN-8.1 (64) reicht.

Datacolor hilft da i.d.R. nicht ... die möchten neue Geräte verkaufen und sie sind ja nicht verpflichtet, neue Treiber (daran liegt's ja) zu liefern.

Eine Alternative war da bislang die Freeware DISPCAL.GUI ... aber die läuft jetzt nicht mehr mit WIN-7 .... irgendein wichtiges WINDOWs Update hat da wohl mal wieder nachgeholfen.

Das ist ja der ewige Ärger mit neuen WINDOWs Systemen und einer der Gründe, warum man vielleicht nicht ohne Not unbedingt updaten sollte.

Grüße

Klaus
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #11
Ist das so?

Ich werde noch bekloppt mit diesem ganzen Computersch...!:eek:

Dieser ganze Elektronikschrott wurde doch mal dazu erschaffen, um uns zu dienen und uns das Leben zu erleichtern. Oder? Inzwischen habe ich manchmal das Gefühl, daß wir inzwischen langsam zu Sklaven dieses ganzen Elektronikschrottes werden. Jedenfalls kostet dieser Krempel inzwischen viel zu viel von der mir zur Verfügung stehenden Lebenszeit. :eek:
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #12
Ist das so?

Ich werde noch bekloppt mit diesem ganzen Computersch...!:eek:

Dieser ganze Elektronikschrott wurde doch mal dazu erschaffen, um uns zu dienen und uns das Leben zu erleichtern. Oder? Inzwischen habe ich manchmal das Gefühl, daß wir inzwischen langsam zu Sklaven dieses ganzen Elektronikschrottes werden. Jedenfalls kostet dieser Krempel inzwischen viel zu viel von der mir zur Verfügung stehenden Lebenszeit. :eek:

Da sagst Du was! Ich mach's ja immer so, dass ich mir mit grundsätzlich allem, was neu ist viel Zeit lasse. Fast alles ist nämlich nicht SOFORT nötig.;)

Wenn man bei MS so ein bis zwei Betriebssysteme hinten liegt, dann bekommt man auch preiswerte Hardware, die inzwischen nicht mehr auf dem neuesten Zeug geht.:daumen:
Und man hat Lösungen für Probleme, die dann nicht mehr neu sind, quasi abrufbar im Internet.

Grüße

Klaus
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #13
Also auch ich nutze den Spyder 5 um meinen Eizo-Monitor zu kalibrieren.
Allerdings nutze ich nicht die Datacolor-Software sondern den Eizo ColorNavigator. Der arbeitet auch mit den Spyders zusammen und hat den Vorteil, dass die Kalibrierung nicht über die Grafikkarte später laufen (was eine Neukalibrierung beim Wechseln der GraKa mit sich bringt) sondern legt das Profil direkt im Monitor ab.
Die Farbabweichungen bei mir waren ebenfalls nur minimal was, wie hier schon erwähnt, auf eine sehr gute Werksabstimmung der Farbentreue hinweist.
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #14
Hallo zusammen,

Sehr interessant was hier alles geschrieben wird. Vielen Dank erstmal dafür.
Spyder 5 gibt es in mehreren Ausführungen. Es gibt auch den Koffer Spyder 5 STUDIO, der auch ein Gerät beinhaltet um einen Drucker zu kalibrieren.
Ich habe schon gesucht um zu sehen wie das genau funktioniert, bin aber nicht wirklich fündig geworden.

Man erstellt also ein Profil für den Drucker.
Heisst das das dann dieses Profil geladen wird und der Ausdruck "automatisch" genau so aussieht wie das Bild auf dem Monitor ?
Oder aber,muss man sich zb im Photoshop, anzeigen lassen wie "falsch" der Drucker die Farben ausdrucken "würde", und man muss dann diese Bildversion aufpeppen damit das Bild richtig ausgedruckt wird ?, Also quasi 2 x bearbeiten. 1 x fürs abspeichern und zum am Bildschirm betrachten, und 1 x um es richtig auszudrucken ?

Hat jemand da Erfahrung und könnte mich aufklären ?

Wenn die jetzt besser in einem neuen Faden wäre, dann bin ich auch damit einverstanden.
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #15
Hallo Dan,
kurz gesagt, Farbmanagment hat den Sinn, dass ein Bild auf jedem gefarbmanagten System gleich aussieht. Ein profilierter Drucker druckt die Farben fast genauso, wie man sie auf dem Bildschirm sieht.
Ich schreibe „fast genauso“, weil die Druckfarben können rein technisch gesehen nicht alle Farben drucken, die man am Bildschirm sieht (Bildschirm ist Lichtfarben, Ausdruck ist Körperfarben). Aber ein gutes Drucker-Profil bekommt das gut hin.

Photoshop hat unter „Ansicht“ den Punkt „Farbproof“, der simuliert am Monitor, wie das Bild mit dem gewählten Ausgabeprofil aussehen würde. Darunter ist „Farbumfang-Warnung“, die zeigt, welche Bereiche und Farben nicht genauso gedruckt werden können.
Ich bin jetzt nicht der Farbmanagment-Profi, muss aber beruflich bedingt damit arbeiten.
Und das ist auch für das Fotografiehobby sehr nützlich, wenn man weiss, dass hinten rauskommt was man vorne reinsteckt.

Gruß,
Olaf
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #16
Hej...

brauche mal wieder etwas Warmschissen von euch... 😉😉😉 und da es zu Janni's Thema passt, stelle ich meine Frage direkt hier.

Ich hab mir 'nen Datacolor Spyder zugelegt und möchte heute Abend mit DisplayCal den Monitor kalibrieren. Anleitung dazu habe ich im Netz gefunden.

Wenn ich meinen Monitor kalibriert habe, muss ich dann Photoshop und Lightroom noch irgendwas mitteilen, dass die Programme die Änderung berücksichtigen?

Der Farbraum in der Kamera, Lightroom und Photoshop ist sRGB voreingestellt.

Freue mich über euer Wissen...

Gruß, der Bü...
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #17
Hallo Bü...
Eigentlich brauchst Du PS und LR nix mitteilen weil Dein Monitor ja nach dem Kalibrieren die Farben "korrekt" darstellt und nicht PS oder LR.
Nach meiner Kalibration mit dem Spyder schreibt sich automatisch eine "Datei" mit den geänderten Werten in den Windoofs-Autostart und bei Hochfahren des Rechners sieht man am Ende auch kurz eine Info das nun die kalibrierten Werte dargestellt werden....sieht man auch optisch wenn es umspringt (jedesmal nach dem Neustarten des Rechners) 😉
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #18
Okay, Danke für die Info, Jan...

Hier ist das ein Bild, dass ich vor der Kalibrierung gut fand und meine Einstellung danach.

#vorher
DSC00052-PS_Alt_s.jpg

#nachher
DSC00052-PS_Neu_s.jpg

Wie kommt bei dir das vorher/nachher an?

Gruß, der Bü...
 
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #19
Hallo Bü,

Mit Hilfe eines Colorimeters werden zwei Dinge gleichzeitig erledigt;

1) Es wird ein Farbprofil angelegt: "Profilierung"
2) Es wird eine Farbkorrektur auf die Grafikkarte (den Grafiktreiber) geladen: "Kalibrierung"

Professionelle EBV-Programme wie Affinity, Photoshop usw. berücksichtigen traditionell sog. Farbprofile in ihrer Darstellung von Farben und RGB-Tonwerten.

Die Spyder Software steuert nun bestimmte repräsentative Farbtemperaturen an, der Sensor misst, was der Monitor TATSÄCHLICH produziert und speichert dier Differenz zwischen SOLL und IST als Korrekturwert ab.
Zwischenwerte zwischen den einzelnen Messpunkten werden dann hinreichend genau interpoliert.

Im Ergebnis wird also ein Farbprofil erzeugt, auf das FÄHIGE EBV zugreift und so dann korrigiert bzw, richtig anzeigt.

Leider können NICHT FÄHIGE Programme .... WINDOWS EXPLORER, TEXTVERARBEITUNGEN, INTERNET BROWSER, DIASHOWPROGRAMME usw. keine Profilierumng berücksichtigen, so dass es in deren Ausgabebereichen dann zu Abweichungen zur Darstellungen von "PROFILLIERTEN" Programmen kommen würde.....

Das ist der Grund, warum die Software ZUSÄTZLICH auch noch KALIBRIERT..... 😊

Beim Kalibrieren wird ein Korrekturalgorithmus auf den Grafiktreiber gelegt, so dass die komplette WINDOWS (auch andere Betriebssysteme) Umgebung kalibriert ist ... also angepasst dargestellt wird.

Programme, die das können, umgehen die Kalibrierung der VGA-Karte und zeigen "profiliert" über das abgespeicherte Farbprofil an.

Letztlich EGAL !!

Die Software sorgt i.d.R. automatisch dafür, dass ALLES korrigiert und vergleichbar angezeigt wird.
Sowohl Software, die auf das Profil zugreifen kann, wie auch Software, die über die Grafikkarte KALIBRIERT werden muss zeigen "eingemessen korrigiert" und vergelichbar an.😊

Meine Erfahrung ist, dass alle halbwegs modernen Desktop-Monitore nur sehr geringen (eigentlich vernachlässigbaren) Kalibrierungsbedarf haben (wenn sie auf 6.000 Kelvin eingestellt sind und mit einem Graukeil luminanzeingestellt sind.)

Viel dringender erforderlich ist das Einmessen von mobilen Geräten, die oft sehr stark DANEBEN liegen.
Mein Notebook wäre im Urlaub OHNE EINMESSUNG für Bildbearbeitung NICHT GEEIGNET.

Mein hochwertiger ULTRA-WIDE Bildschirm ist natürlich auch eingemessen .... nur dass das im Ergebnis kaum einen Unterschied macht.

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Mit "Spyder 5" den Bildschirm kalibriert Beitrag #20
Okay, Danke für die Info, Jan...

Hier ist das ein Bild, dass ich vor der Kalibrierung gut fand und meine Einstellung danach.

#vorher
Anhang anzeigen 178648

#nachher
Anhang anzeigen 178649

Wie kommt bei dir das vorher/nachher an?

Gruß, der Bü...

.....also welche Version nun "RICHTIG" ist, kann natürlich NIEMAND sagen .... aber...

"VORHER" ist für mich und auf meinem eingemessnen Bildschirm betrachtet gefälliger.

VORHER ist lebendiger, von den minimal rötlicheren Hauttönen her frischer und für mich
deswegen gefälliger abgestimmt.

ABER ...... selbst unter 100% farbtüchtig getesteten Betrachter*Innen wirst Du da NIE
Übereinstimmung erleben .... jeder/jede nimmt Farben subjektiv und geschmacklich anders wahr.

Dann schon eher ein Testbild 8-BIT (RGB = 64/64/64) auf "farblos grau" hin beurteilen lassen. 😊😊🤔

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
Thema:

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