Ich habe das Bild von RGB in den LAB Farbraum überführt und dort alle Farbkanäle gelöscht. Anschliessend das Bild vom Kontrast her um -15 abgesenkt und von der Helligkeit her um +20 erhöht. Anschliessend zuerst in den Graustufen und dann RGB Farbraum zurück überführt und als jpg abgespeichert. Feddisch.
Hab ja kein Photoshop, würde das in RawTherapee ungefähr das hier sein?

Wenn man da die Sättigung rausnimmt, wirkt das jedenfalls schon mal wesentlich besser als wenn ich das unter dem Menü Belichtung mache.
Hach ja, bin irgendwie an Bearbeitungsexperimenten hängengeblieben.
Mein Profilbild habe ich auch noch mal geändert, das ist ebenfalls dasselbe Original wie das allererste Helle
Aus wenn es mir mit diesem Thread eigentlich nicht um die Bildbearbeitung geht, sondern um das Fotographieren und Sehen lernen an sich.
Hm, und ich kann eure Meinung bezüglich 18-55er trotzdem nicht so ganz teilen.
Am Anfang habe ich so oder so viel Ausschuss, egal mit welchem Objektiv, wieso soll ich dann nicht mit dem üben, was mir mehr zusagt?
Und ja, natürlich sollte man den Hintergrund einigermaßen sinnvoll auswählen, aber manchmal, wie z.B. im Schafstall, geht das eben nicht, da sind nun mal dreckige Wände etc, und die versuche ich lieber schon beim Fotographieren unscharf zu kriegen als hinterher beim Bearbeiten.
Und der Lerneffekt sollte doch auch nicht zu verachten sein, wenn ich es schaffe, mein 1,7er scharf einzustellen, dann bin ich doch schon mal einen guten Schritt weiter, oder?
Und ich soll mich nicht auf die Technik, dass es freistellt verlassen, aber auf die Technik, dass es fokussiert?
Naja, vielleicht ist das auch ein gutes Stück persönlicher Geschmack, ich mag die eher sanfteren Kontrast- und Schärfeverteilungen von lichtstarken Objektiven bei sehr vielen Motiven lieber als wenn die mich so grell und scharf anknallen. Und meinen Mittelweg habe ich eben noch nicht ganz gefunden.
Ich denke mal, das kommt auch noch durch ein bisschen üben.
Bin ich auch schon fleißig bei.
Hab gestern ein Kuscheltier porträtiert, mangels sonstiger Modelle. Schön mit Drittelregel (die gefällt mir besser als goldener Schnitt) und freistellen und passenden Farben und so :ups:

Sogar mit beiden Objektiven zum Vergleich. Aber obwohl das Kit etwas schärfer war, gefiel es mir persönlich von der Bildwirkung her nicht so gut.
Ab wann wäre ich denn eurer Meinung nach so weit, dass ich mir auch über Ausrüstung Gedanken machen könnte?
Also meine Kamera kann ich mittlerweile recht gut und schnell bedienen, weil ich ständig Juxfotos mache, nur um das zu trainieren, meinen Papierkorb und Mülltüten und Kuscheltiere und Bücher und so, von der Theorie her weiß ich auch schon viel zu viel (im Verhältnis zu meinen praktischen Fähigkeiten), weil ich ständig im Internet rumgucke und zusätzlich noch in einem Buch stöbere, was mir fehlt, ist also "nur" die Praxis an echten Motiven. Und zur Bildgestaltung habe ich halt auch irgendwelche theoretischen Ideen im Kopf, von denen ich aber noch nicht ausprobiert habe, inwiefern sie umsetzbar sind. Bis eben auf Drittelregel, die ich meistens versuche, anzuwenden, wenn mir nichts in die Quere kommt (ich selber mit absoluter Modeluntauglichkeit, das sich einfach nicht brav so dreht, wie es gut aussehen soll; Fotos auf einer Messe, wo ich froh bin, dass ich die Zielperson überhaupt erwische).
Soo, setzen wir mal den Fall, ich finde jemanden, der sich brav ablichten lässt, wie würde ich dann am Besten anfangen? Drinnen, draußen?
Einen Hintergrund (altes Bahnhofsgebäude, Baum) mit in Szene setzen, oder eher versuchen, komplett freizustellen?
Spätnachmittags rausgehen wegen schön goldenem Licht?
Nur das Gesicht, Oberkörper, Ganzkörper?
Was wäre denn so eine schöne Anfängeraufgabe, der ich mich stellen könnte?
Ja, ich hab schon wundervolle Szenen mit dem alten Bahnhof im Kopf, also ich bin nicht ganz einfallslos, weiß bloß nicht, ob das nicht für den Anfang zu kompliziert wäre und ich erstmal tiefer stapele?
Oder einfach mal alles, auch wenns schwierig scheint, inklusive Gegenlicht, ausprobieren, und mich dann hier konkret anhand der entstandenen Fotos beraten lassen? Und bei Nahfotos und Fernfotos alle Versionen durchtesten? Dass ich einfach eine breitere Übung kriege, was echte Menschen angeht?