(Abstrakt) Lewisham ....

Diskutiere Lewisham .... im Sigma Bilder besprechen Forum im Bereich Sigma Forum; der sepia-ton: (find ich aber bissken langweilig)
  • Lewisham .... Beitrag #21
der sepia-ton: (find ich aber bissken langweilig)

lewis-sepia.jpg
 
  • Lewisham .... Beitrag #23
Bei der Fotografie unterscheide ich ganz klar zwischen zwei Kategorien:
1. Foto-Dokumentation
2. künstlerische Fotografie.
In der Foto-Dokumentation bleibe ich so nah wie irgend möglich an den Ursprungsmotiven in der Nachbearbeitung, nichts wird im Bild manipuliert oder verändert, einzig Kontraste können zur besseren Erkennung der Motive evtl. angepasst werden
In der künstlerischen Fotografie hingegen ist alles erlaubt! :):klatschen:
Aber auch hier strebe ich natürlich an, dass das was ich gesehen habe oder wie ich ein Motive wahrgenommen habe, als ich es fotografierte für den Betrachter sichtbar werden kann. Klar muss ich damit rechnen, dass jeder anders wahrnimmt und möglicherweise nicht erkennen oder nachvollziehen kann was ich zeigen möchte - und das ist auch ok so.

Da ich nun mal Lewisham gut kenne, wöchentlich mindestens einmal dort bin, muss ich sagen, dass die aller erste Variante aus meiner Sicht genau die Stimmung an diesem Bahnhof wieder spiegelt.
Die Varianten von Winterhexe sind auch interessant.
Lewisham ist ein extrem kulturell gemischter Stadtteil, hoher Arbeitslosigkeit und niedrigem Bildungsniveau. Somit vermittelt mir das rote Bild ein Gefühl der absoluten Unruhe und Gefahr, gegenseitige Missachtung und Gewalt. Das blaue Bild hingegen vermittelt mir, dass die Anonymität und Gleichgültigkeit dem Nächsten gegenüber das Leben in diesem Stadtteil absolut beherrscht.
Die Sepia Variante könnte ein gutes Titelbild für eine Fotodokumentation in schwarz/weiss/sepia über den Alltag und das Leben der Menschen in Lewisham sein.

Alle beschriebenen Aspekte existieren tatsächlich dort und ich bin gerne dort. Denn trotz der negativen Seiten, das Leben pulsiert dort auch im positiven Sinne... sogar möglicherweise noch mehr als im nördlich angrenzenden Deptford...

Grüße aus Südost London
snowstar
 
  • Lewisham .... Beitrag #24
Bei der Fotografie unterscheide ich ganz klar zwischen zwei Kategorien:
1. Foto-Dokumentation
2. künstlerische Fotografie.
In der Foto-Dokumentation bleibe ich so nah wie irgend möglich an den Ursprungsmotiven in der Nachbearbeitung, nichts wird im Bild manipuliert oder verändert, einzig Kontraste können zur besseren Erkennung der Motive evtl. angepasst werden
In der künstlerischen Fotografie hingegen ist alles erlaubt! :):klatschen:
Aber auch hier strebe ich natürlich an, dass das was ich gesehen habe oder wie ich ein Motive wahrgenommen habe, als ich es fotografierte für den Betrachter sichtbar werden kann. Klar muss ich damit rechnen, dass jeder anders wahrnimmt und möglicherweise nicht erkennen oder nachvollziehen kann was ich zeigen möchte - und das ist auch ok so.

Grüße aus Südost London
snowstar

Ich halte es ähnlich,
für gibt es zum einen die Bilder, die Erinnerungen widerspiegeln sollen. Da die Kamera aber meine, zum Zeitpunkt der Aufnahme, vorherrschende Stimmung nicht wiedergeben kann, schraube ich da schon auch mal an den Reglern um diese Stimmung eben so gut wie möglich zu interpretieren.
Dann gibt es da Aufnahmen die einen Dokumentarischen Auftrag haben. Wie z.B. meine Insektenmakros die demnächst in der hiesigen Schule ausgestellt werden und unter anderem dem Naturkundeunterricht hinzugezogen werden. Bei diesen Bildern drehe ich auch etwas. Aber nur um meine Fotografische Unzulänglichkeit zu verwischen:ups:
Regler hin Regler her. Es ist gut dass wir sie haben. Wer perfekt damit umgehen kann, ist klar im Vorteil.
Animated Smilies_200.gif

Ich muss noch ganz viel lernen:(:confused::(

LG Norbert
 
  • Lewisham .... Beitrag #25
Ich bin je bekannt, als eher konservativer Photograph.

Bei dieser Aussage bin ich jetzt hängen geblieben, Klaus.:)
Ich wüsste echt gern, was einen konservativen Photografen ausmacht ?

Gruss
Marie
 
  • Lewisham .... Beitrag #26
Hallo Marie,

abgesehen von meinem Tippfehler "ja" sollte es heißen ... nicht "je":eek:
Ich mag handwerklich einwandfreie Photographie. Mit einem technisch zweitklassigen Bild, kann ich zumeist wenig anfangen.
Wenn ich ein Architekturphoto sehe, das schlecht geschnitten, mangelhaft oder gar nicht entzerrt, verzeichnet o.ä. ist, dann kann mir das inzwischen nicht mehr so wirklich gefallen. Wir haben ALLE Möglichkeiten der Bildgestaltung ... nutzen wir sie doch!;)

Konservativ: Kann sein, dass ich das geshrieben habe, weil ich nun doch nicht mehr der ganz unvoreingenommene Anfänger bin.
Vielleicht meine ich auch, dass dieses spontane einfache "Draufhalten" nicht so meine Art der Lichtbildnahme ist. Die Digitalphotographie fürht vielleiht dazu, dass auch mal etwas unüberlegt geknipst wird??

Konservativ vielleicht auch deshalb, weil ein Photo, wie das gezeigte, mit konventioneller Silberhalogenid-Photographie einfach nicht möglich war ... Kein Film konnte je solche Dynamikumfänge einfangen und zur Bearbeitung bereitstellen, wie das eine SIGMA SD aufzeichnen kann.

Konservativ .... eigentlich Unsinn ... ich zieh die Bemerkung hier mal entschuldigend zurück .... eigentlich wirklich unüberlegt, da ich ja schon seit Jahren begeisterter Photoshopper bin ...;)

Grüße und kreative Photos

Klaus
 
  • Lewisham .... Beitrag #27
Die Lampenstrahlen der Hexe und die Himmelsfarbtöne von Klaus` erstem Bild,
das stell ich mir gut vor! Ach ja, das Schild auch in der Klaus-Version :D
 
  • Lewisham .... Beitrag #28
Hallo Klaus,

das war jetzt irgendwie ein Verwirrspiel, sowohl auch meinerseits.....
Ich habe nach deinem posting ersteinmal gegoogelt, was wohl
konservative Photografie bedeutet. Dabei bin ich natürlich
auf die analoge Fotografie gestossen.
Insofern war mir dann schon klar, was du meintest und wie du es meinst....:)

Aber nach allem was ich so gelesen oder auch an Fotografien gesehen habe, gibt
es für eine bestimmte Art von Bildern wohl keine Alternative als die analoge
Fotografie. Zumindestens sagen es die Fotografen, die darauf schwören.
Es ist wohl so, wie mit der guten alten Langspielplatte und den heutigen CD`s.

Sie müssen irgendwie knistern und ein bisschen knacken....;)
Es scheint so, dass die analoge Fotografie ein ganz gewisses Flair hat.....

Liebe Grüsse
Marie
 
  • Lewisham .... Beitrag #29
Zunächst mal war ich total platt was man aus dem Original machen kann. Respekt!!!

Zum Thema welches gefällt mir am besten, dann ist das Klausens erste Version und seine entsprechend etwas "mutigere" Version. Gerade die zarten Strahlen der Lampen finde ich sehr gelungen.

Ich hatte zunächst mal probeweise die Taube 'rauseditiert, weil ich dachte die Lautsprecher bieten hinreichend Asymmetrie und ich wollte es noch etwas ruhiger - kam dann aber zur Überzeugung, dass es doch gut so ist wie es Klaus umgesetzt hat.

:klatschen: :klatschen: :klatschen:
jazzman (aka Frank ;) )
 
  • Lewisham .... Beitrag #30
"..... gibt es für eine bestimmte Art von Bildern wohl keine Alternative als die analoge
Fotografie. Zumindestens sagen es die Fotografen, die darauf schwören ....."


Na da bin ich jetzt aber mal auf Beispiele neugierig, was mögen das wohl für Bilder sein ? Ich tu mir mit solchen Aussagen immer ein bischen schwer und glaube das ist so ein wenig die weit verbreitete Einstellung "Früher war alles besser" - war es nicht.
 
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