mensabrot
- Beiträge
- 97
Hallo Gemeinde,
nachdem sich bei mir einige 5219er angesammelt haben und ich mich nicht an dem teuren und wegen den hohen Temperaturen aufwendigen ECN-2 Entwicklungsprozess versuchen wollte, habe ich einmal die Unterschiede zwischen den Entwicklern und der Verarbeitung analysiert.
Feststellung, es gibt keine großen Unterschiede - etwas andere Chemikalienzusammensetzung beim Entwickler - sonst ist prinzipiell alles gleich.
Also, startete ich das Experiment mit zwei Filmen
HITCHCOCK 500T 5219
NOLAN ISO500 5219 TUNGSTEN
Beides Kunstlichtfilme die ohne Filter mit 250 bis 500 ASA belichtete.
Die Kohlenstoffschicht (Ruß in Gelatine eingebettet) kann einfach mir warmen Wasser über 40°C (ich bin bis 45°C Einfülltemperatur hochgegangen) und etwas Backsoda (Natron, chemisch Natriumhydrogencarbonat) mit etwa drei Esslöffeln auf einen Liter Wasser, vor dem entwickeln fast komplett in drei Gängen aufgelöst werden. Die zwei bis drei Gänge etwas einwirken lassen, schütteln und dann mit temperierten Wasser bei 30/32°C sauberspülen.
Danach eine ganz normale C41 Entwicklung bei 30/32°C (gestern war das der Rest vom ADOX C-Tec 41-Kit bei 31° bis 32°C)
Vor dem trocknen habe ich die Rückseite des Filmes mit einem Moosgummischwamm zweimal feucht abgewischt um die letzten Reste des Kohlenstoffs abzuwischen.
Ergebnis:
Perfekt anmutende Negative, die Deckung bei 250 ASA sehr kräftig, bei 500 ASA etwas schwach, aber noch im Rahmen.
Und hier sind einige Bilder...








nachdem sich bei mir einige 5219er angesammelt haben und ich mich nicht an dem teuren und wegen den hohen Temperaturen aufwendigen ECN-2 Entwicklungsprozess versuchen wollte, habe ich einmal die Unterschiede zwischen den Entwicklern und der Verarbeitung analysiert.
Feststellung, es gibt keine großen Unterschiede - etwas andere Chemikalienzusammensetzung beim Entwickler - sonst ist prinzipiell alles gleich.
Also, startete ich das Experiment mit zwei Filmen
HITCHCOCK 500T 5219
NOLAN ISO500 5219 TUNGSTEN
Beides Kunstlichtfilme die ohne Filter mit 250 bis 500 ASA belichtete.
Die Kohlenstoffschicht (Ruß in Gelatine eingebettet) kann einfach mir warmen Wasser über 40°C (ich bin bis 45°C Einfülltemperatur hochgegangen) und etwas Backsoda (Natron, chemisch Natriumhydrogencarbonat) mit etwa drei Esslöffeln auf einen Liter Wasser, vor dem entwickeln fast komplett in drei Gängen aufgelöst werden. Die zwei bis drei Gänge etwas einwirken lassen, schütteln und dann mit temperierten Wasser bei 30/32°C sauberspülen.
Danach eine ganz normale C41 Entwicklung bei 30/32°C (gestern war das der Rest vom ADOX C-Tec 41-Kit bei 31° bis 32°C)
Vor dem trocknen habe ich die Rückseite des Filmes mit einem Moosgummischwamm zweimal feucht abgewischt um die letzten Reste des Kohlenstoffs abzuwischen.
Ergebnis:
Perfekt anmutende Negative, die Deckung bei 250 ASA sehr kräftig, bei 500 ASA etwas schwach, aber noch im Rahmen.
Und hier sind einige Bilder...








