(Tiere) Höckerschwan

Diskutiere Höckerschwan im Sigma Bilder besprechen Forum im Bereich Sigma Forum; ...im Bodensee Sigma SD1, EX 2,8/17-50mm bei 50 (75) mm Schwäne sind ein ziemlich abgedroschenes Motiv. Deshalb gerne Kommentare, die das...
  • Höckerschwan Beitrag #1
AB-AndreasBeck
AB-AndreasBeck
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278
...im Bodensee

10-_190-HFF.jpg

Sigma SD1, EX 2,8/17-50mm bei 50 (75) mm


Schwäne sind ein ziemlich abgedroschenes Motiv. Deshalb gerne Kommentare, die das "Haar in der Suppe" suchen
lalala.gif



Andreas
 
  • Höckerschwan Beitrag #2
Sorry, sehe hier auf Anhieb aber kein Haar in der Suppe....soll ich vielleicht mal mit der Lupe suchen
smiley_emoticons_unknownauthor_bigtongue.gif


Das Bild gefällt auf Anhieb und auch bei näherem Hinsehen (soll ja vorkommen) :klatschen:


Der ganze Aufbau des Bildes, Schnitt und Gestaltung, bzw. die Anordnung ist sehr gut !
Die feinen Kreise im Wasser verfeinern die Suppe noch und sind sozusagen das Salz in der Suppe :D
Wer jetzt akribisch nach Fehlern sucht wird vielleicht sagen : "Tiere auf Augenhöhe und so....", ist
aber manchmal nicht in jeder Situation machbar und hier fällt es durch die Gesamkomposition auch
nicht ins Gewicht ;)

Von daher : Starkes Bild :daumen:













Gruss
JAN
 
  • Höckerschwan Beitrag #3
Ich kürze das mal ab: Haarlos und dafür wellen- und federreich super! :daumen::daumen:

Gruß,
Oz
 
  • Höckerschwan Beitrag #4
Die Komposition gefällt mir sehr gut! :klatschen:
Explizit aufgefordert, das Haar in der Suppe zu suchen,
vielleicht: Der Steinstreifen ganz unten wirkt rechts
zumindest optisch (habs nicht nachgemessen ;))
etwas dicker als links. Da ist die Perfektion leider
unwiederbringlich dahin. ;) :D



_
 
  • Höckerschwan Beitrag #5
Der Steinstreifen ganz unten wirkt rechts
zumindest optisch ... etwas dicker als links.

Klasse gesehen! Das ist tatsächlich einer von zwei in meinen Augen möglichen Kritikpunkten. Beide haben übrigens die gleiche Ursache.

Der zweite ist m.E. aber viel auffälliger. Ich möchte gerne wissen, ob den jemand bemerkt, der die Entstehung des Bildes nicht kennt.

Aus diesem Grund möchte ich mit des Rätsels Lösung noch etwas warten...:confused:

Andreas
 
  • Höckerschwan Beitrag #6
Irgendwas ist mir am Wellenmuster zu perfekt.
Sieht aus wie nachträglich hinzugefügt.
 
  • Höckerschwan Beitrag #7
Hallo
Ich glaube der Sensor könnte mal gereinigt werden
Gruß Bernd
 
  • Höckerschwan Beitrag #8
Also der Sensor muss auf alle Fälle mal gereinigt werden - mir passt das Licht auf dem Schwan nicht ganz hinten so hell Kopf und Hals doch ziemlich dunkel.
 
  • Höckerschwan Beitrag #9
An dieser Stelle ist das Wasser nur wenige Zentimeter tief. Kein Schwan der Welt würde sich dort schwimmend fortbewegen...oder? ;)
 
  • Höckerschwan Beitrag #10
Irgendetwas stimmt mit den Stöckchen zwischen den Steinen nicht!
 
  • Höckerschwan Beitrag #11
:cool: Das Bild ist im letzten Tageslicht fotografiert (scharf von links). Hals und Kopf befinden sich im Schatten des Körpers. Könnte aber tatsächlich bei einer Jurierung als Manko ausgelegt werden.

:cool: Der Schwan stützt sich mit den Beinen am Seegrund ab, schwimmt also nicht wirklich. Die Wellen kommen nicht von der Fortbewegung (dann hätten sie eine andere, pfeilförmige Struktur).

:cool: Der Sensor ist schon sauber. Die Flecken sind im Motiv (da schwimmt einiges im Wasser, der Untergrund zeichnet sich stellenweise auch durch). Könnte ich ausstempeln, aber dann wird das Bild möglicherweise echt zu perfekt. Werde die Kritik bedenken.

:cool:Zur Perfektion der Wellen: Später

:cool: Die Stöckchen sind Stücke von altem, angeschwemmtem Schilfgras.

Das ist es alles nicht, was ich meine. Das ist eigentlich viel auffälliger...

Andreas
 
  • Höckerschwan Beitrag #12
...na auf einem 1,03 MPixel kleinem Bild mit der Lupe nach eventuellen Bildmontagearbeiten zu suchen kann nicht gut gehen :D

Vermute mal eher die Wasserkreise sind vielleicht nicht wirklich real ?!?!
Die feinen Kringel um den Schwan herum sind schon OK, aber das es diese feinen Kringel noch nach 2 Metern Abstand noch
diese Form behalten ist eher in Frage zu stellen ;)

Als Bildmontage wurde das Bild ja auch nicht eingestellt, von daher sucht man hier ja auch nicht unbedingt auf Anhieb nach
solchen "Dingen" ;)









Gruss
JAN
 
  • Höckerschwan Beitrag #13
Ähm! :confused:
Hast Du eine Ente fotografiert, und dann per EBV den Hals verlängert und weiß eingefärbt? :confused: :confused: :confused: ;)
 
  • Höckerschwan Beitrag #14
Zu den Wellen: Im Uferbereich müsste die Wellen eigentlich an den Steinen
irgendwie reflektiert werden. Wegen der ungleichmäßigen Kante zwar
eher diffus. Trotzdem müsste etwas davon zu sehen sein, wie sich Wellen
auch von den Steinen wegbewegen und mit dem restlichen Wellenmuster
überlagern. Das ist im Bild nicht zu erkennen.


_
 
  • Höckerschwan Beitrag #15
Hmm, bei genauerer Inspektion entdeckte ich jetzt auch von den Steinen reflektierte Wellenstrukturen.
 
  • Höckerschwan Beitrag #16
Denke mal das Licht kommt anders als der Schatten fällt
 
  • Höckerschwan Beitrag #17
...die Geometrie der Wellenkreise ???
 
  • Höckerschwan Beitrag #18
  • Höckerschwan Beitrag #19
Wellen großer Amplitude nicht beeinflusst


..es ist eine typische Eigenschaft von Wellen (aller Art, siehe z.B. auch Licht), dass sie sich ungestört gegenseitig durchdringen können. Die linearen großen Wellen kommen von einem Schiff, das weiter entfernt vorbeizog.

Aber jetzt die kurze Geschichte dieses Fotos:

Ich kam zum hohen Ufer, sah die filigranen Wellen um den Schwan und habe mit der Kamera sofort draufgehalten. Erst danach habe ich mir den optimalen Standort gesucht.

Und diese Taktik hat sich mal wieder bewährt. Denn obwohl ich mich mit dem Tier noch eine ganze Weile beschäftigt habe und noch einige Bilder versucht habe - die Wellenkreise hatten nie wieder diese schöne Feinstruktur. Die Wellen entstanden übrigens dadurch, dass der Schwan im seichten Wasser immer wieder mal kurz die Knie durchgedrückt hat und dadurch den Körper weiter aus dem Wasser gehoben hat.

Die erste Aufnahme erfolgte nun nicht exakt vom gegenüberliegenden Uferpunkt (da stand ausgerechnet auch noch ein Busch), sondern aus einer Schrägperspektive. Das hier ist das RAW-Bild:

10-_190raw-HFF.jpg

Um nun eine Symmetrie in das Bild zu bekommen, habe ich ausgiebig die horizontale Perspektivkorrektur in Photoshop in Anspruch genommen - fast bis zum Anschlag.

Ich habe aber einfach das Gefühl nicht losbekommen, dass die korrigierte Perspektive irgendwie unglaubwürdig ist. So sind die Wellenellipsen von mir gefühlt von rechts oben etwas eingeplattet, was sie m.E. (ebenso gefühlt) nicht sein dürften, wenn die Aufnahme wirklich in senkrechter Richtung zur Uferlinie fotografiert worden wäre.

Kann ich mich da beruhigt fühlen?

Andreas


P.S.:
Wie der Schwan dieses fein ziselierte Wellenmuster hingebracht hat, ist sein Geheimnis geblieben. Es ist (außer der Perspektivkorrektur) nichts manipuliert an der Aufnahme.
 
  • Höckerschwan Beitrag #20
..es ist eine typische Eigenschaft von Wellen (aller Art, siehe z.B. auch Licht), dass sie sich ungestört gegenseitig durchdringen können. Die linearen großen Wellen kommen von einem Schiff, das weiter entfernt vorbeizog.
...

Danke für diese Aufklärung! Grundsätzlich war mir das auch bekannt,
aber die kleinen Wellen "reiten" doch trotzdem auf den längerwelligen
mit auf den Wellenberg hinauf und ins Wellental hinab.
Da wir schräg draufschauen, müssten sie da nicht auf den abgewandten
Seiten etwas anders aussehen als auf den zugewandten Wellenflanken?

Freue mich schon auf den nächsten Besuch an irgend einem See,
um Wellenmuster noch einmal viel genauer zu beschauen. Ja, so wenig
gewohnt ist man, auf solche Details zu achten...


Achso: Danke auch für die Aufklärung, was am Bild "getrickst" ist.


Grüße und einen schönen Abend!



_
 
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