Klaus-R
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Hallo zusammen,
Nachdem nun ja Photoshop CS2 jedem zur Verfügung steht, der daran Interesse hat, kann es Sinn machen, mal so einige Möglichkeiten, die diese
sehr umfangreiche und starke EBV zu bieten hat, vorzustellen.
Problemstellung soll es sein, diese junge Dame mal von ihrem Hintergrund zu trennen, sie also davon freizustellen, um sie in einen ganz anderen bildlichen Kontext zu "teleportieren".

1) Zum Freistellen filigraner Strukturen (Haare z.B.) eignet sich der Filter "Extrahieren".

Mit einem einstellbaren Pinselwerkzeug wird nun eine grüne Linie um den zu erhaltenen Bereich gezeichnet. Da, wo man exakte scharfe Kanten hat, sollte die Linie außerhalb des freizustellenden bereiches liegen ... da, wo feine Strukturen erkannt werden sollen, sollte sie den zu analysierenden Bereich überdecken.

2)
Anschließend muss der zu erhaltene Bildbereich mit dem LILA-Füllwerkzeug ausgefüllt werden.

Das Ergebnis ist erkennbar nicht wirklich perfekt. Die Freistellung ist da sehr gut, wo die Kontraste stark sind und da schlechter, wo der HG wenig Kontrast zum Objekt bietet bzw. unruhig ist. Dort können die Strukturen nicht sicher erkannt werden.

Hat man einen homogenen (im Idealfall neutralgrauen HG), wäre das Ergebnis mit dieser Methode sehr viel besser, weswegen im Studio auch gegen Neutralgrau gearbeitet wird, wenn man das Bildergebnis dann freistellen will.
3) Nacharbeit kann jetzt mit dem werkzeug "Hintergrundradierer" mit den gezeigten Einstellungen erfolgen. Das Tool erkennt eine bestimmte Farbe oder Tonung und löscht nur diese gegenüber den erkannten Strukturen.
Für die Freistellung von Haaren hat sich das Argument "Kanten suchen" bewährt.

Fortsetzung folgt ....
Nachdem nun ja Photoshop CS2 jedem zur Verfügung steht, der daran Interesse hat, kann es Sinn machen, mal so einige Möglichkeiten, die diese
sehr umfangreiche und starke EBV zu bieten hat, vorzustellen.
Problemstellung soll es sein, diese junge Dame mal von ihrem Hintergrund zu trennen, sie also davon freizustellen, um sie in einen ganz anderen bildlichen Kontext zu "teleportieren".

1) Zum Freistellen filigraner Strukturen (Haare z.B.) eignet sich der Filter "Extrahieren".

Mit einem einstellbaren Pinselwerkzeug wird nun eine grüne Linie um den zu erhaltenen Bereich gezeichnet. Da, wo man exakte scharfe Kanten hat, sollte die Linie außerhalb des freizustellenden bereiches liegen ... da, wo feine Strukturen erkannt werden sollen, sollte sie den zu analysierenden Bereich überdecken.

2)
Anschließend muss der zu erhaltene Bildbereich mit dem LILA-Füllwerkzeug ausgefüllt werden.

Das Ergebnis ist erkennbar nicht wirklich perfekt. Die Freistellung ist da sehr gut, wo die Kontraste stark sind und da schlechter, wo der HG wenig Kontrast zum Objekt bietet bzw. unruhig ist. Dort können die Strukturen nicht sicher erkannt werden.

Hat man einen homogenen (im Idealfall neutralgrauen HG), wäre das Ergebnis mit dieser Methode sehr viel besser, weswegen im Studio auch gegen Neutralgrau gearbeitet wird, wenn man das Bildergebnis dann freistellen will.
3) Nacharbeit kann jetzt mit dem werkzeug "Hintergrundradierer" mit den gezeigten Einstellungen erfolgen. Das Tool erkennt eine bestimmte Farbe oder Tonung und löscht nur diese gegenüber den erkannten Strukturen.
Für die Freistellung von Haaren hat sich das Argument "Kanten suchen" bewährt.

Fortsetzung folgt ....
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