Als reiner Linux-Anwender nutze ich für die normale Bildbearbeitung "showfoto". Dieses Programm ist Bestandteil von "digikam", welches es auch für Mac und Windoofs gibt. Für besondere Anwendungsfälle wähle ich dann noch zwischen "Rawtherapee" und "Darktable". Doch diese sind etwas hakelig, verbrauchen viel Ressourcen und blähen ein Foto richtig auf, 100 Mb als *.jpg sind keine Seltenheit. Allerdings habe ich es oft mit alten Negativen, Dias, und Papierabzügen zu tun. Da empfiehlt es sich "GIMP" in höchster Vergrößerung zu benutzen. Auch ist ein Grafik-Tablett kein Luxus, wenn es um Retuschen geht. Eine absolute Fummelarbeit, da muss ich oft an meinen Bruder denken, der noch mit Pinsel und "Cocchin-rot" am Leuchttisch Negative retuschierte. Kleinbildfilme sind auf diese Weise kaum retuschierbar, doch Mittelformat und Planfilme dagegen recht gut. Doch das ist Geschichte. Ein Tip noch aus meiner Erfahrungskiste. Wenn man ein Foto retuschieren muss, dann erst alle anderen Einstellungen, wie Farbe, Kontrast,Gamma, Farbkurven u.ä. anwenden. Erst zum Schluss mit Gimp retuschieren. Dann passt es mit den Übergängen, wenn man einen Kratzer oder Fleck vom mikroskopischen Staubkorn auf der Sensoroberfläche überdecken will. Die umgekehrte Reihenfolge präsentiert sehr leicht sämtliche Retuschierungen in überdeutlicher Größe.