Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm

Diskutiere Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm im Landschaften & Natur Forum im Bereich Bildbesprechungen; Moin Marie, schön und sauber abgelichtet und kombiniert deine Motive.Sehr schöne Landschaft bei euch. mfg Lutz
  • Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm Beitrag #21
Moin Marie,
schön und sauber abgelichtet und kombiniert deine Motive.Sehr schöne Landschaft bei euch.

mfg Lutz
 
  • Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm Beitrag #22
hallo marie

du weisst, wie die farben sich verhalten:
warme farben, wie gelb, braun, rot, treten in den vordergrund.
kalte farben, wie blau, und auch grün, treten in den hintergrund.
sie entwickeln eine eigene dynamik, sie sind aktiv,
sie handeln und bewegen sich,
und sie sind relativ zueinander:
grün ist kalt im vergleich mit gelb, rot, usw,
aber schon fast warm im vergleich mit blau.

und das andere ist, wie unser auge funktioniert:
es sucht zuerst die hellen stellen in einem bild,
dann die stellen mittlerer helligkeit und wandert
dann weiter die ganze skala bis hinunter zum schwarz.

das entspricht unserem sehen,
seit wir von den bäumen runter sind:
im vordergrund das lagerfeuer mit frau und kindern,
im mittelgrund das grün, das jagdgebiet der männer,
im hintergrund und über allem der blaue himmel.

das hat unser sehen geprägt seit jahrtausenden,
und ob bewusst oder unbewusst, suchen wir zuerst die konvention,
die uns sosehr geprägt hat.

gruss enmbf ^^
 
  • Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm Beitrag #23
danke, enmbf, für diese ausführliche Erläuterung.:)

Das meiste macht man beim Fotografieren
dann doch wohl unbewusst richtig... Hoffe ich doch ...
Malst du auch ?? Fotografie und Malerei haben ja viele Dinge gemeinsam.
Ich schau mich oft in der Malerei um, alleine schon um das perspektivische
Sehen zu lernen...um ein Gefühl für Farben zu bekommen...

dank dir ebenfalls, Lutz...

Lieber Gruss
Marie
 
  • Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm Beitrag #24
...Mit dem Seitenlicht werd ich's mal versuchen....
Um nochmal präziser zu sein:
Himmel kannste natürlich in jeder Lichtrichtung fotografieren.
Gibt es blauen Himmel / blaue Himmelsabschnitte zwischen Wolken, gäbe es die Möglichkeit, dieses Himmelsblau u.U. kräftig zu intensivieren, wenn Du ein Polarisationsfilter verwendest. Jenes funktioniert aus physikalischen Gründen am Besten ungefähr 90 Grad zur Richtung der einfallenden Sonnenstrahlen.

So, jetzt werde ich nix mehr von Polfiltern erzählen. ;) Solln die Hersteller erst mal Prozente herausrücken für meine Schleicherwerbung ;););)

Gruß
der Waldschrat
 
  • Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm Beitrag #25
*****:D******
 
  • Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm Beitrag #26
hallo, marie,
das hast du gleich richtig erkannt, dass die tips aus der malerei stammen.^^
obwohl ich nicht selber male, hab ich sogar noch einen:

man liest bilder von links nach rechts, so wie man bücher liest,
und auch schreibt.
bei uns hier funktioniert alles von links nach rechts:
schreiben, lesen, egal, obs bücher, zeitschriften, zeitungen sind,
im computer der browser, der explorer, alle programme,
alles funktioniert von links nach rechts.
in anderen kulturen ist das teilweise anders, dort schreiben und lesen die leute von rechts nach links, zB bei den arabern, juden, japanern.

bei uns hier ist aber alles geprägt von "links nach rechts", egal wo man hinkuckt, überall.
darum lesen wir auch bilder von links nach rechts.
so ist die linke seite extrem wichtig, weil dort fängt die geschichte eines bildes an,
in der mitte wird sie fortgesetzt und rechts endet sie.
ok, das hört sich jetzt nach philosophie an, und vielleicht ist es das auch.
man muss bilder nicht so strukturieren, aber man kann es, und dann ist es ein hilfreiches mittel um einen anfang zu finden, wenn man sonst keinen findet.

wenn eine landschaft keine vorgaben macht, kann man halt denkmuster zur anwendung bringen und sich so langsam vorantasten.

ausserdem, noch zwei etwas andere punkte:
man kommt nach hause und erwartet jetzt die supertollen bilder: irrtum!
bilder müssen liegen und reifen, so wie wein, whisky, käse.
man ist noch viel zu voll von den eindrücken vor ort,
gegen die sich die bilder nicht behaupten können.
erst nach tagen, wochen, monaten, manchmal erst nach jahren entfalten sie ihren charme, wenn man die eindrücke vor ort längst vergessen hat,
zeigen sie uns, was man "eigentlich" gesehen hat!
egal, ob "gut" oder "böse".

was uns klarmacht, dass bilder nix mit der realität zu tun haben, sondern nur etwas mit uns.

in die gleiche richtung geht der nächste punkt:
an eine location zu kommen, die man nie zuvor betreten hat,
und zu meinen, jetzt könne man richtig "absahnen",
ist ein irrglaube von anfängern.

die realität sieht so aus:
man geht hin, macht paar fotos, kuckt sie sich zu hause an, bearbeitet sie:
und geht dann wieder hin, mit dem wissen um die ersten versuche im hinterkopf.

und dann geht man ein drittes mal hin, und dann ein 4tes mal, 5tes mal, usw,
und wenn dann beim 20ten oder 30ten mal paar vernünftige bilder bei rausspringen, darf man zufrieden sein, hatte eine aufregende zeit und hat ne menge gelernt,
über sich selbst, über die location, übers fotografieren, über gott und die welt.

voraussetzung: man muss einfach gerne und oft dahingehen.

man kennt dann die gegebenheiten, die lichtverhältnisse, die veränderungen, denen der ort unterliegt usw. usf.

warum ist das so wichtig?
weil wir versuchen, dem ort sein geheimnis, oder eins seiner geheimnisse zu entlocken, aber er wird uns nichts mitteilen, wenn wir uns nicht mit ihm beschäftigen.
fotografische technik interessiert ihn nicht.
wenn wir uns aber mit ihm anfreunden, wird er uns teilhaben lassen,
und das dürfen wir dann fotografieren.

es ist besser, mit schlechten bildern nach hause zu kommen, aber mit einem gefühl für einen ort. man fotografiert nicht einen ort, sondern seinen eindruck von einem ort.

ok,

was mir grad noch einfällt: die d40 hat doch einen falsch konzipierten belichtungsmesser, der belichtet immer auf die schatten, damit bloss nix absäuft.
bei sonne deshalb immer eine belichtungskorrektur von -0.7 anbringen, wenn nicht -1.0 oder manchmal sogar noch mehr. bei bewölkt oder im schatten 0.0, wenn man gegen den vermuteten sonnenstandort fotografiert wieder -0.3 bis -0.7.
die ganzen jpg-einstellungen auf auto.
zum glück hat die d40 ein gutes display mit überbelichtungswarnung und ein farbhistogramm im playback.
im playback: ok button drücken: filter effekte: weissabgleich: RGB-histogramm.
ok, soviel dazu. ^^

gruss enmbf


ps: das ist jetzt so lang geworden, dass ich, am ende angekommen, den überblick verloren habe, und kann nur hoffen, dass nix aus dem ruder gelaufen ist. ^^
 
  • Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm Beitrag #27
Hallo Marie,

Bild Nummer 2 ist ebenfalls mein Fav. wegen der Farben und dem Schärfeverlauf.
Aber auch die anderen Bilder finde ich gelungen und zeigen die Schönheit und Belassenheit dieses Terrains.
Du hast Glück so eine tolle Landschaft zu kennen, wäre sicher auch ein interessantes Insektenrevier.... für Makroaufnahmen.
 
  • Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm Beitrag #28
@ astrid

Du hast Glück so eine tolle Landschaft zu kennen, wäre sicher auch ein interessantes Insektenrevier.... für Makroaufnahmen. __________________
Doch, Astrid, da flatterte Einiges...:) Aber ich war grad fokussiert auf
Landschaft. Da hatte ich mit meiner Nikon genug zu tun...;)
Danke, für's Anschauen...

@enmbf

ps: das ist jetzt so lang geworden, dass ich, am ende angekommen, den überblick verloren habe, und kann nur hoffen, dass nix aus dem ruder gelaufen ist. ^^
nö, da ist nix aus dem Ruder gelaufen. War für mich alles logisch und sinnvoll. Ich danke dir. :)Einige Dinge mache ich tatsächlich so, z. B, dass ich
mehrmals an einen Ort gehe, um das Eigentliche, dass dieses Plätzchen
zu bieten hat, auch wiedergeben zu können.
Das betrifft Lichtverhältnisse, die damit verbundenen Stimmungen, aber auch die technischen Vorraussetzungen...

was mir grad noch einfällt: die d40 hat doch einen falsch konzipierten belichtungsmesser, der belichtet immer auf die schatten, damit bloss nix absäuft.
bei sonne deshalb immer eine belichtungskorrektur von -0.7 anbringen, wenn nicht -1.0 oder manchmal sogar noch mehr. bei bewölkt oder im schatten 0.0, wenn man gegen den vermuteten sonnenstandort fotografiert wieder -0.3 bis -0.7.
die ganzen jpg-einstellungen auf auto.
zum glück hat die d40 ein gutes display mit überbelichtungswarnung und ein farbhistogramm im playback.
im playback: ok button drücken: filter effekte: weissabgleich: RGB-histogramm.
ok, soviel dazu. ^^
Genau damit bin ich grad beschäftigt...und begreife langsam, was ich
bisher falsch gemacht habe.
Ich werde demnächst wieder einmal zu meinem auserwähltem Kornfeld,
dass jetzt grad ein Stoppelfeld ist, fahren, -bestimmt das 5. Mal:rolleyes:
um endlich die richtigen Lichtverhältnisse hinzubekommen.
Ganz kompliziert wird's, wenn das Feld gepflügt ist, also braune Erde und darüber ein heller Himmel... Langsam wird es zu einer Herausforderung...

Liebe Grüsse
Marie
 
  • Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm Beitrag #29
Hallo Marie,

noch eine Möglichkeit, hinter das Problem deiner Nikon zu kommen: versuch`s mal mit der AEL - Taste ( festhalten oder umschalten, je nach Kameraeinstellung ). Belichte gegen den Himmel und blockiere mit der AEL - Taste die Belichtung und nimm dann das eigentliche Motiv auf. Dann gehe für jedes Bild ein Stück tiefer mit der Kamera zum Belichtung messen, dann wieder AEL, usw....

Bis Du schließlich bei deinem eigentlichen Motiv angekommen bist. Auf diese Weise erhältst Du 5 - 6 unterschiedlich belichtete Bilder. Eines davon sollte deiner Vorstellung am nächsten kommen. Aus den Exif - Daten kannst Du dann ablesen, was dein Belichtungsmesser falsch macht, bzw. wie Du dessen Problem einfach umgehen kannst.

Wichtig: jede Versuchsreihe immer bei gleicher Blende.
 
  • Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm Beitrag #30
hallo marie,
der belichtungs messer der d40 ist definitiv falsch konzipiert, das ist eine bekannte tatsache.
er belichtet immer auf die absolut dunkelsten stellen eines bildes und ignoriert die lichter.
das ist so ziemlich das dümmste, was ein beli-messer fürs digitale tun kann.
fürs analoge wärs hingegen genau richtig.
weil, wie jeder weiss, kann man aus den schatten beim digitalen noch alles rausholen,
während, wenn die lichter ausgefressen sind, wars das.
beim analogen, also film, wars das mit den schatten, wenn die nicht genug licht bekommen haben, während die lichter eine überbelichtung ohne weiteres vertragen.

den beli-messer von der d40 muss man also permanent überwachen und korrigieren,
weil man muss ja beim digitalen auf die lichter achten, und nicht auf die schatten.
die resultate IMMER auf dem bildschirm kontrollieren!

bei sonne im rücken standardmässig -0.7
bei bewölkt oder schatten, strand, schnee 0.0
bei kontrasten, gegenlicht ist alles drin von -0.7 bis gehtnichtmehr.

immer wenn möglich: aufhellblitz benutzen!
immer sonnenstand beobachten,
bzw was für licht ist, woher es kommt, wie stark es ist.
mit der zeit kriegt man das ziemlich gut auf die reihe,
kann schon im voraus einschätzen, wieweit man korrigieren muss.

ich hab mich dran gewöhnt und fotografier die d40 unheimlich gerne. ^^

es kommt ja im grunde nur drauf an, dass man keine ausgefressenen lichter kriegt, den rest kann man dann in PS oder PSP mit kurven richten.
es mit mittenbetonter oder sogar spotmessung zu versuchen könnte eventuell eine gute idee sein, vielleicht probier ich das irgendwann mal aus.

Ganz kompliziert wird's, wenn das Feld gepflügt ist, also braune Erde und darüber ein heller Himmel...
ich hab mir jetzt für diese zwecke erstmal einen grad nd 0.6-filter geholt, mal sehen, was der bringt.

http://www.ebay.de/itm/Tiffen-Digital-HT-72mm-Color-Grad-ND-0-6-ND-4-/330609031089

allerdings mit 77mm durchmesser, mit step-up-ringen dann auch für die anderen objektive geeignet. die 77er scheinen ständig ausverkauft, wenn man einen 77er haben will, muss man den verkäufer kontaktieren. hab ich gemacht und dann ging es problemlos aus usa.

na, mal sehen, wie der filter funktioniert, aber am besten ist, du gehst hin, wenn sturm ist, und die sonne tief steht. ^^

gruss enmbf
 
  • Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm Beitrag #31
sorry, das ich erst heute dazu komme, hier zu antworten...

noch eine Möglichkeit, hinter das Problem deiner Nikon zu kommen: versuch`s mal mit der AEL - Taste ( festhalten oder umschalten, je nach Kameraeinstellung ). Belichte gegen den Himmel und blockiere mit der AEL - Taste die Belichtung und nimm dann das eigentliche Motiv auf. Dann gehe für jedes Bild ein Stück tiefer mit der Kamera zum Belichtung messen, dann wieder AEL, usw....
das werd ich auf jeden Fall ausprobieren, Ralph...:)

bei sonne im rücken standardmässig -0.7
bei bewölkt oder schatten, strand, schnee 0.0
bei kontrasten, gegenlicht ist alles drin von -0.7 bis gehtnichtmehr.
auch diese Regeln werd ich mir einprägen...:)

Vielen Dank für eure Antworten...
Die nächsten Bilder werden somit alle Versuchsbilder. Bin sehr gespannt, was daraus wird...

Die Zeichnung des Himmel über einem braunen Feld sollte dann zumindestens ähnlich aussehen, wie ich es mit der Canon letzte Woche gemacht habe.
Auch nicht perfekt, meines Erachtens rauscht es ein bisschen... Aber so ähnlich möcht ich es schon haben.


Baum 500 kbEinsamer Baum.jpg

Gruss
Marie
 
Thema:

Die Heide blüht...glüht...brennt... Wir sind ja hier nicht im Heimatfilm

Ähnliche Themen
Klaus-R
Antworten
7
Aufrufe
954
Klaus-R
Klaus-R
othello8
Antworten
4
Aufrufe
1.124
othello8
othello8
othello8
Antworten
4
Aufrufe
2.166
othello8
othello8
Zurück
Oben Unten