Die Anfänge vom Friedwald...

Diskutiere Die Anfänge vom Friedwald... im Landschaften & Natur Forum im Bereich Bildbesprechungen; ...sind in der Haard nahe bei Haltern am See.
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #1
HellWeichei
HellWeichei
Beiträge
1.485
...sind in der Haard nahe bei Haltern am See.

B-Des Försters Grab.jpg
 
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #2
WOW, das ist ein tolles Bild, Helmut :daumen::daumen:
Die Lichtstimmung und der Bildschnitt passen super, auch die Farben sind gut gewählt. Sehr stimmig zum Thema und zur dortigen Situation.

Gefällt mir sehr gut.
 
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #3
Danke Dirk. Ich fand es eine besondere Begegnung. Ein Grabstein / Gedenkstein mitten im Wald erinnert an einen Menschen, der wohl sehr lange Zeit mit der Hege und Pflege dieses schönen Stückes Erde verbracht hat. Dazu halt die Lichtstimmung mit den wenigen Sonnenstrahlen, die durch das Geäst schienen. War schon was Besonderes.
 
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #4
Dazu halt die Lichtstimmung mit den wenigen Sonnenstrahlen, die durch das Geäst schienen. War schon was Besonderes.
Jepp, genauso sehe ich das auch :daumen:

Gut das Du dieses Motiv in dieser Lichtstimmung festgehalten hast, das hat was :klatschen:








Gruss
JAN
 
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #5
Was soll ich sagen, außer: :daumen:
 
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #6
Oh.
Wow.
Ziemlich wow.
Eigentlich noch mehr wow.
 
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #7
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #8
Ein Bild mit einer besonderen Atmosphäre, gefällt mir richtig gut :daumen::klatschen:

Grüße,
Jan
 
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #9
Hat was mystisches und gefällt, gut gesehen und in Szene gesetzt:daumen:
 
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #10
Im Gedenken an diesen Menschen ist diese exzellente Aufnahme sicher auch als Verbeugung für sein Werk als Förster zusehen.
Eine besonders gute Aufnahme.:klatschen::klatschen::klatschen:
 
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #11
Danke euch für´s Anschauen und die positiven Kommentare. :)
 
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #12
Diese Art der Aufnahmen gefallen mir besonders gut - erst recht wenn alles so stimmig ist wie auf deinem Foto.
 
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #13
Tolle Bildwirkung. Ich habe das hier im Intornetz auf einer Baukasten-Homepage gefunden. Der Originale Artikel stammt wohl aus der WAZ, den habe ich nicht finden können. Demnach ist es kein Grab, sondern ein Denkmal. :)

DIE HAARD IST EINE HERRAUSFORDERUNG
===================================
(Ein Artikel der WAZ , geschrieben von Rupert Joemann) Die Haard ist eine Herausforderung. Eine Herausforderung für Förster. Förster, die aus dem Sauerland kommen, werden hier nicht glücklich, witzelt Bruno Oelmann.
Zu arm an Nährstoffen sind die Böden hier. Dagegen erweist sich schon der Untergrund im Münsterland als blühende Wachstums-Grundlage. Und das Sauerland ist geradezu ein Nährstoff-Paradies. Trotz aller Schwierigkeiten war Bruno Oelmann 37 Jahre lang Förster im Revier Flaesheim. Und das mit viel Herzblut und großer Beliebtheit. Zum Abschied im Dezember 1999 haben sie ihm in der Haard ein kleines Denkmal gesetzt. Einen gravierten Stein aufgestellt und eine Linde gepflanzt: die Bruno Oelmann Linde.
Im Nachhinein erweist sich der Stein jedoch lediglich als Abschied vom KVR und der Haard, doch nicht von der Berufung als Förster. Es ist mir schon schwer gefallen, ganz aufzuhören, gesteht Bruno Oelmann. Da kam der Ruf eines privaten Waldbesitzers aus Olfen gerade Recht. Bereits kurz nach dem Gang in den offiziellen Ruhestand übernahm er einen Wald von rund 300 Hektar, dazu kommt noch einmal eine Jagd. Die Fähigkeiten des Flaesheimers haben sich in all den Jahren halt herumgesprochen.
Und das seit 1954. Da begann er bei der Stadt Haltern mit der Forstlehre. Später arbeitete er noch eineinhalb Jahre in der Eifel und drei Jahre in Kirchhellen, ehe er 1962 wieder nach Haltern kam.
In den fast vier Jahrzehnten hat Bruno Oelmann den Wandel der Haard intensiv begleitet und mitgestaltet. In den ersten Jahren wurden 90 Prozent der Flächen mit Schwarzkiefern bepflanzt. Denn die bringen schon nach zehn Jahren erste Erlöse. Während die Laubbäume rund 40 Jahre wachsen müssen. Zudem sind die Kosten für die Kultivierung von Laubbäumen doppelt so hoch wie bei Nadelbäumen.
Doch jetzt haben sich die Laubbäume durchgesetzt. Schon Oberförster Max Linke hat um 1910 erkannt, dass es in der Haard bei natürlicher Vegetation einen Laub-Mischwald geben würde. Linke pflanzte amerikanische Roteichen, die die Besitzer, die Herzöge von Arenberg, von ihren zahlreichen Reisen mitbrachten. Die wuchsen zwar schnell, vertrugen aber die Luftverschmutzung nicht. Die Erträge blieben hinter den Erwartungen zurück, so dass später auf Nadelbäume gesetzt wurde. Eine Änderung, die sich nicht durchsetzte.
Der Laub-Mischwald ist einfach ideal für die Haard, sagt auch Bruno Oelmann. Der Laubwald übernehme eine hohe Schutzfunktion. Das Wasser kann gut im Boden gespeichert werden und die Laubbäume sind nicht so anfällig gegen Windschäden. Außerdem ist der Erholungswert im Laubwald wesentlich größer, betont der Förster. Es herrscht eine natürliche Luftfeuchtigkeit, während im Nadelwald die Hitze steht. Das hat man gerade in diesem Jahr ganz deutlich gemerkt.
Gemerkt hat Bruno Oelmann auch in der Vergangenheit, dass sich das Bewusstsein für den Wald zum Positiven verändert hat. Gerade das Verhalten bei Rauchgefahr ist besser geworden. So habe es seit 1978 keinen nennenswerten Waldbrand in der Haard mehr gegeben. Doch nicht alles ist gut geworden. Die Achtlosigkeit hat zugenommen. Es liegt viel mehr Müll im Wald. Das zu ändern, dürfte eine weitere Herausforderung für die Förster bedeuten. (Rupert Joemann)
Quelle: WAZ unbekannter Ausgabe bzw. Merkwürdig klingende Homepage :D,

Besonders den letzten Sätzen kann ich nur zustimmen:
Die Achtlosigkeit hat zugenommen. Es liegt viel mehr Müll im Wald. Das zu ändern, dürfte eine weitere Herausforderung für die Förster bedeuten.
 
  • Die Anfänge vom Friedwald... Beitrag #14
Tolle Bildwirkung.

Danke.

Demnach ist es kein Grab, sondern ein Denkmal. :)

YESS SIRRRR!! :klatschen::D Drum hatte ich bereits am Anfang geschrieben : Ein Grabstein / Gedenkstein mitten im Wald erinnert an einen Menschen, der wohl sehr lange Zeit mit der Hege und Pflege dieses schönen Stückes Erde verbracht hat. Damit meinte ich ja nicht gleich, dass es sich um ein Grab handelt, sondern um einen ...stein. Mit dem Titel des Beitrags wollte ich nur meine Assoziation mit den Friedwäldern andeuten, auf die mich dieser ...stein gebracht hat.

Danke für den schönen Artikel. Über den Oelmann wusste ich noch nicht so viel. Ich fand halt den ...stein und die Lichtstimmung so schön passend. Alles gut.
 
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