(Technik) Bestseller auf dem Plattenteller

Diskutiere Bestseller auf dem Plattenteller im Nikon Bilder besprechen Forum im Bereich Nikon (Fuji) Forum; Habe ja auch noch jede Menge an Vinyl-Platten im Schrank stehen (nehmen fast die gesamte Länge ein) und als Plattenspieler habe ich immer noch den...
  • Bestseller auf dem Plattenteller Beitrag #21
Habe ja auch noch jede Menge an Vinyl-Platten im Schrank stehen (nehmen fast die gesamte Länge ein) und als Plattenspieler habe ich immer noch den Yamaha YPD-1 aus den 80er Jahren mit Ebenholzchassis.
Ist aber z.Zt. nicht an meinem Nakamichi-Receiver angeschlossen. :eek:
 
  • Bestseller auf dem Plattenteller Beitrag #22
Übrigens:
Thorens TD 160B MKII mit SME II

Gott sei Dank habe ich ihn behalten!


Für Wahr !!! Der TD 160 ist die Mutter aller Subchassis-Laufwerke und mit dem SME-Tonarm haste etwas fürs ganze Leben !!! Da kannste die ganzen schönen Ortofon montieren und auch ein Denon DL 106 !!!

Ein TD 160 steht bei mir auch noch rum. Mit ein paar wenigen Modifikationen kann man da (besonders mit dem Fremdtonarm von SME) sehr viel herauskitzeln !!
 
  • Bestseller auf dem Plattenteller Beitrag #23
The Turn of a friendly card -war mein Liebling

Tales of mysterie usw.

I robot

und die andren Sachen waren glaub ich auf "EVE" oder auf "Pyramid",

als Alben hatte ich nur die ersten Beiden, die anderen waren als MC-Aufnahme (für die "jungen" Leute: MC= Music Cassette :D)


Wie der Zufall so will, habe ich praktisch alle Alan Parsons Alben auf CD - schick mir doch mal 'ne PN ;)
 
  • Bestseller auf dem Plattenteller Beitrag #24

Jawoll! Das ist ein externer Entzerr-Vorverstärkerfür Schallplatten-Magnetsystem Tonabnehmer. Die runden 5-Pol-DIN Stecker waren der Standard der 70er Jahre, um niederpegelige analoge Tonspannungen (bidirektional) in nur einem Kabel zu übertragen.
Für Bandmaschinen bedeutete das, dass Wiederganbe- und Aufnahmesignal über das selbe Kabel übertragen werden konnten.
Ich erinnere mich noch gut daran, dass das Aufnahmesignal eine viel geringere Tonspannung hatte, als das Wiedergabesignal.
Ein Verstärker oder ein "Steuergerät" hat dann den Aufnahmepegel für eine Bandmaschine automatisch über seinen DIN-Ein-Ausgang reduziert.

Wolte man damals direkt über das 5-Pol DIN-Kabel von einem Bandgerät zum anderen überspielen, dann musste man sich ein Spezialkabel löten und zwei (ich glaube es waren 47kOhm) Widerstände (je Kanal einen) einlöten.

In den 80ern setzten sich dann die heutigen Cynch-Kabel durch, die eine viel bessere Kanaltrennung bei größeren Kabelquerschnitten ermöglichten. Die Tonspannungen für Aufnahme und Wiedergabe wurden sinnvollerweise angeglichen, indem man das Aufnahmesignal ebenfalls auf 1,5V anhob.

Das war die Zeit, als ich wie wild Kabel gelötet habe (DIN auf Cynch eben), um alte und neue Geräte zu verbinden.

Entzerrer-Vorverstärker:

Magnettonabnehmer haben winzige Nadeln, die eine sehr geringe Massenträgheit haben und den Rillen der Schallplatte schnell (also hochfrequent) folgen können. Dabei schonen sie die Platte bestmöglich ... der unvermeidliche Verschleiß des Tonträgers ist minimal. Die dagen primitiven Kristall-Tonabnehmer waren und sind das Übelste, was man einer Schallplatte antun kann.

Magnetsysteme erzeugen aber nur minimale Tonspannungen (ca. 1,5mV) Diese müsen durch das Gerät auf die standardisierten 1,5V angehoben werden. Zudem muss "entzerrt" werden.

Tiefe Frequenzen wurden auf Schallplstten immer "zu leise" aufgezeichnet und hohe Frequenzen "zu laut".

Bässe zu leise, um die Rillenbreite (und damit die Spieldauer) der Platte zu verlängern und Höhen zu Laut, um den Frequenzgang nach oben zu erweitern und den Störabstand zu verbessern. Leider hat es aber nie ganz genaue Normen gegeben, wie genau zu ver- bzw. entzerren war ..., weswegen man bei Schallplatten nie von ganz exakter Wiedergabe ausgehen darf.

Schallplatten, die eine überlange Spieldauer hatten, waren deswegen auch auffallend "bassschwach". Ferner führte das Entzerren (also Anheben) der Bässe zu einer deutlichen Verstärkung sogenannter "Rumpelgeräusche", die durch die Welligkeit der Platte mehr oder weniger unvermeidbar war.

In den 80ern war ich dermaßen Hifi-besessen, dass ich praktisch alles in diesen Dingen wusste.

Ich kann mich erinnern, dass ich mir einen der allerersten CD-Spieler in einem Hifi-Studio ... sowas gab es damals noch (es gab auch noch viele Photogeschöfte .... schwärm ...) auf Quadral-TITAN Lautsprechern angehört hatte .... Mann war das ein Klang!!!

Ich weiß noch genau, dass mein allererster CD-Spieler 1984 599,-DM gekostet hatte (Einführungspreis 2999,-DM)

Auch heute glaube ich sicher, dass die Digitaltechnik die wirklich letzte große Revolution der Tontechnik war.

Schallplatte ... jou ... da hängen Erinnerungen dran ... aber die Tonqualität?? Ich glaube, da machen sich ein paar Leute, deren Gehör wahrscheinlich ebenso nachgelassen hat, wie meines, ganz schön was vor.

Grüße und schöne Musik

Klaus
 
  • Bestseller auf dem Plattenteller Beitrag #25
Tja Klaus ... auch die Analoge Technik wurde weiter entwickelt ... und die digitale Musikwiedergabe ist alles andere als Fehlerfrei ;)

Das selbe Phänomen beobachten hier ja die Meisten auch in der Fotografie ... Analogfilm hat gewisse Vorteile und digitale Bildsensoren haben genauso ihre Vorteile ... jeder muss für sich selbst entscheiden, mit welchen Nachteilen man besser leben kann bez. welche Vorteile einem wichtiger/überwiegender sind ...

Wenn du natürlich dein MM-System Zuhause mit einem CD-Player an einem Paar Quadral Titan (diese Baureihe gibts heute noch) mit sicherlich entsprechendem verstärker vergleichst, ist mir auch klar, dass du auf CD umgestiegen bist ...:)

Wenn du ne Polaroid Sofortbildkamera mit ner Hasselblad H3D 50MP vergleichst, wirst du GARANTIERT die digitale Fotografie besser finden ...

Es freut mich ausserordentlich, dass du, egal was du tust, es mit viel viel Herzblut und engagement tust ... in der heutigen Gesellschaft ist dies leider immer seltener der Fall ...
 
  • Bestseller auf dem Plattenteller Beitrag #26
...

In den 80ern war ich dermaßen Hifi-besessen, dass ich praktisch alles in diesen Dingen wusste...

Oh ja, ich erinnere mich auch noch genau - was hab ich damals mit Tonarmen & Tonabnehmern, Magnet wie MovingCoil, experimentiert ... AKGs & ELACs mit individuellen Frequenzgangschrieben gab's da noch zu kaufen, für horrende Beträge :rolleyes::)

Überhaupt: HiFi (in den 70ern noch als DIN 45500) war da noch ein Quasi-Qualitätsmaßstab - heute trägt ja selbst die Jukebox vom Discounter den Begriff völlig ungeniert auf der Verpackung ... sozusagen musiktechnisch als Gegenstück zur Lomografie :D
 
  • Bestseller auf dem Plattenteller Beitrag #27
Ja, die Zeit der Tonabnemer von ELAC ist vorbei ... aber Lautsprecher machen sie ja noch ;)

Heutzutage hat man sowas drauf:
_DSC0952.JPG

Sorry ... Stativ liegt im Auto und mit Blitz hab ichs so garnich ...
 
Thema:

Bestseller auf dem Plattenteller

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