Das ist kein Fehler! Setz das Objektiv auf eine Kamera, die keine Asahi Pentax Spotmatic mit Offenblendmessung ist, und der Hebel geht wieder. Ebenso, wenn du einen originalen Rückdeckel aufschraubst.
Da ist ein winziger Pin neben dem Gewinde, der gedrückt sein muss, damit du auf Arbeitsblende umstellen kannst. Eine Spotmatic mit Offenblendmessung hat eine Riefe, sodass der Pin nicht gedrückt wird und die Umstellung auf Arbeitsblende blockiert, damit der Beli keine falschen Werte anzeigt.
.... ich wollt's gerade schreiben!
Fast alles aber geht auch ohne mich!
Vielen Dank für den Beitrag!
Grüße und viel Spaß mit Film
P.S. Kamerahistorisch betrachtet scheiterten im Grunde ALLE Versuche, das M42-Universal-Kamerasystem TTL-offenblendtauglich
zu machen ... ganz einfach deswegen, weil man sich leider nicht einigen konnte und mit diversen Insellösungen diesen
schönen, wertvollen und extrem erfolgreichen Standard zerstört hatte.
Die IMHO eleganteste Lösung hatte IMHO der VEB-Pentacon in 1969 mit der M42 "PENTACON-ELECTRIC" Offenblend-Abtastung.
Leider aber hatten die Dresdener diese wirklich gute Lösung patentiert und eben nicht lizenzfrei zur Verfügung gestellt ... und damit den Sargnagel für den einstigen Weltstandard M42 geschmiedet.
Alle anderen "mechanischen" Blendenwert-Abtaster-Lösungen waren im Grunde MIST.
Ich habe es schon mehrmals geschrieben ... (aber wer kann alles immer lesen....?

)
Eine IMHO geniale Alternative zu "echter Offenblendmessung" war ja diese Initiative von COSINA und CHINON,
die schon
1972 SEHR ELEGANT auf andere Art das Problem anging .... und zwar für ALLE "normalen" M42 Objektive:
Revueflex AC1 - Kameraportrait
Hätte ein renommierterer Kamerahersteller die Idee gehabt, wäre sicher mehr daraus geworden.
