Klaus-R
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Hallo Marie,
Ich habe das folgendermaßen gemacht ...
Blitzeinsatz, wie oben schon beschrieben: Das Ringblitzgerät bietet den Vorteil, dass es absolut schattenfrei ausleuchtet. Ansonsten sind die Schatten, die ein normales Blitzgerät wirft immer dann sogar sehr ansehnlich bzw. "natürlich", wenn nicht frontal geblitzt wird (ekelliger unansehnlicher Schlagschatten!), sondern schräg von Oben bzw schräg von der Seite ... und immer Streuscheiben einsetzen, um das Blitzlicht WEICH zu trimmen!!
-Das Blitzlicht ist so dosiert, dass es das Tageslicht nicht total überdeckt. Ansonsten ist nämlich die Reichweite des Ringblitzgerätes so stark begrenzt, dass der komplette Hintergrund in Schwärze absaufen würde.
Wenn man das Umgebungslicht etwa eine, bis 1,5 Blenden unter die Blitzbelichtung fummelt, dann ergibt sich eine sehr ansehnliche Motivaufhellung, ohne dass das Umfeld der Aufnahme quasi fehlt.
-Kamera auf Manuell
-Eine Arbeitsblende wählen, die der geforderten Tiefenschärfe entspricht und vom Blitzgerät als "Computerblende" auch unterstützt wird. Diese Blende an der Kamera bzw. am Objektiv einstellen. Zunächst die kürzest mögliche Blitzsynchron-Verschlusszeit an der Kamera einstellen. Bei fast allen Kameras ist das 1/200s (Handbuch!). Jetzt ist die Blitzbelichtung fertig!
-Den Auslöser der Kamera antippen und den Belichtungsmesser ablesen. Zeigt er z.B. einen Wert von (-2,5) an, bedeutet das, dass das Umgebungslicht 2,5 Belis unterhalb der Blitzbelichtung liegt. Dieser Wert ist viel zu niedrig ... da wird das Umgebungslicht absolut totgeblitzt.
Jetzt die Verschlusszeit der Kamera so weit verlängern, bis der Belichtungsmesser etwa (-1) meldet. Jetzt liegt eine sehr schön ausgewogene Blitz/Al - Belichtung vor.
Vorsicht: Wenn jetzt aber die Verschlusszeit der Kamera kürzer als ca. 1/80s ausfällt, dann besteht trotz Blitzlicht wieder Verwackelungsgefahr durch das Umgebungslicht.
Lösung: Erhöhung der ISO-Zahl und entsprechend die Arbeits- und Computerblende anpassen. (ISOZahl um eine Stufe erhöhen und Objektiv um eine Blende abblenden und Blitzseitig stimmt wieder alles!) Nun kann aber gleichzeitig die Verschlusszeit von z.B. 1/60s auf 1/125s verkürzt werden ... so wird sie dann verwackelungssicher und das Umgebungslicht liegt wieder bei genau (-1).
Hat man das dann so in etwa "ausbalanciert", kann man sich ganz auf das Motiv konzentrieren. Blitzgerät und Kamera arbeiten jetzt vollautomatisch.
Ja ... das stimmt!
Grüße und schöne Makros
Klaus
(...)Grad die Wildbienen wirken leicht mal kontrastarm...
Besonders bei mir...Ist nicht so einfach...
Gruss
Marie
Ich habe das folgendermaßen gemacht ...
Blitzeinsatz, wie oben schon beschrieben: Das Ringblitzgerät bietet den Vorteil, dass es absolut schattenfrei ausleuchtet. Ansonsten sind die Schatten, die ein normales Blitzgerät wirft immer dann sogar sehr ansehnlich bzw. "natürlich", wenn nicht frontal geblitzt wird (ekelliger unansehnlicher Schlagschatten!), sondern schräg von Oben bzw schräg von der Seite ... und immer Streuscheiben einsetzen, um das Blitzlicht WEICH zu trimmen!!
-Das Blitzlicht ist so dosiert, dass es das Tageslicht nicht total überdeckt. Ansonsten ist nämlich die Reichweite des Ringblitzgerätes so stark begrenzt, dass der komplette Hintergrund in Schwärze absaufen würde.
Wenn man das Umgebungslicht etwa eine, bis 1,5 Blenden unter die Blitzbelichtung fummelt, dann ergibt sich eine sehr ansehnliche Motivaufhellung, ohne dass das Umfeld der Aufnahme quasi fehlt.
-Kamera auf Manuell
-Eine Arbeitsblende wählen, die der geforderten Tiefenschärfe entspricht und vom Blitzgerät als "Computerblende" auch unterstützt wird. Diese Blende an der Kamera bzw. am Objektiv einstellen. Zunächst die kürzest mögliche Blitzsynchron-Verschlusszeit an der Kamera einstellen. Bei fast allen Kameras ist das 1/200s (Handbuch!). Jetzt ist die Blitzbelichtung fertig!
-Den Auslöser der Kamera antippen und den Belichtungsmesser ablesen. Zeigt er z.B. einen Wert von (-2,5) an, bedeutet das, dass das Umgebungslicht 2,5 Belis unterhalb der Blitzbelichtung liegt. Dieser Wert ist viel zu niedrig ... da wird das Umgebungslicht absolut totgeblitzt.
Jetzt die Verschlusszeit der Kamera so weit verlängern, bis der Belichtungsmesser etwa (-1) meldet. Jetzt liegt eine sehr schön ausgewogene Blitz/Al - Belichtung vor.
Vorsicht: Wenn jetzt aber die Verschlusszeit der Kamera kürzer als ca. 1/80s ausfällt, dann besteht trotz Blitzlicht wieder Verwackelungsgefahr durch das Umgebungslicht.
Lösung: Erhöhung der ISO-Zahl und entsprechend die Arbeits- und Computerblende anpassen. (ISOZahl um eine Stufe erhöhen und Objektiv um eine Blende abblenden und Blitzseitig stimmt wieder alles!) Nun kann aber gleichzeitig die Verschlusszeit von z.B. 1/60s auf 1/125s verkürzt werden ... so wird sie dann verwackelungssicher und das Umgebungslicht liegt wieder bei genau (-1).
Hat man das dann so in etwa "ausbalanciert", kann man sich ganz auf das Motiv konzentrieren. Blitzgerät und Kamera arbeiten jetzt vollautomatisch.
(...)
Sitzen sie auf Oregano-Blüten ?
Ja ... das stimmt!
Grüße und schöne Makros
Klaus