Bin gerade dabei, die Bilder des Sommers zu sichten. Deshalb hier etwas Nachlese. Zuerst ein paar nicht so häufig gezeigte Schmetterlinge.
Zuerst die
Karden-Sonneneule. Sie kommt vor allem auf Trockenrasengebieten, Brachflächen, Heidegebieten und an sonnigen Böschungen vor. Die Falter sind tag- und nachtaktiv, besuchen im Sonnenschein gerne verschiedenste Blüten, hier zu sehen an Weißklee.
#101
#102
Dann der
Rübsaatpfeifer. Die kleinen, unauffälligen Schmetterlinge findet man auf vielen Wiesen, wenn man aufmerksam sucht und wenn dort Kreuzblütengewächse (z. B. Rauke, Graukresse...) für die Raupen wachsen. Die Raupen leben manchmal in Schoten (hier Vogelwicke).
#103
Den
Ockerfarbigen Steppenheiden-Zwergspanner muss man erst mal entdecken. Die winzigen Falter sitzen selten so gut sichtbar sondern oft im tiefen Gras versteckt. Die Falter kann man von Juni bis August beobachten. Ihre Hauptaktivität ist in der Dämmerung. Die Raupen ernähren sich von verwelkten Pflanzen und Gräsern. Die Raupen überwintern und verpuppen sich im Frühjahr.
#104
#105
Ein Seideneulchen. Die Falter fliegen in der Dämmerung und bis in die Nacht hinein. Sie saugen an den Blüten von Origanum oder Goldruten. Ihre Raupen ernähren sich von verschiedensten Gräsern und überwintern.
#106
Gillmeria ochrodactyla aus der Familie der Federgeistchen. Grazil und winzig. Es lebt am Rainfarn. Die Raupen fressen im Inneren von Stängeln und Blüten.
#107
#108
Der Gitterspanner, auch Kleespanner genannt, lebt auf Wiesen, wo er Klee für seine Raupen finden kann.
#109
Aglossa caprealis, ohne deutschen Namen. Ein ziemlich seltener und winziger Zünsler. Die Raupen leben von Pflanzenresten am Boden.
#110
Ein Ampferspanner versteckt sich gern im Gras oder im Gebüsch. Seine Raupen fressen am Wiesenampfer.
#111
Ziemlich ähnlich der #104, aber anders gefärbt. Ein Violettroter Kleinspanner, die Falter kann man von Juni bis August beobachten. Sie sind Tag- und Nachtaktiv. Die Raupen ernähren sich von den Blättern vieler verschiedener Wiesenpflanzen.
#112
Ein Weißer Graszünsler, wahrscheinlich. Es gibt unzählige Arten dieser Winzlinge. Diese Art ist jedoch weit verbreitet. Ein dämmerungsaktiver Falter, den wir nur bemerken, wenn er erschrocken aufflattert während wir durch die Wiese laufen. Die Raupen fressen an verschiedenen Gräsern und überwintern in einem Gespinst an der Basis der Grasstängel. Die Falter fliegen ab Mai bis in den August.
#113
Bei uns sind 3 sehr ähnliche Arten von braunen Dickkopffaltern zu beobachten. Der Braunkolbige
Braundickkopffalter (Thymelicus sylvestris) hat braune Fühlerenden.
Die Raupen fressen an Gräsern. Dazu ziehen sie Grasblätter mit Seidenfäden zu Röhren zusammen, fressen in diesen, überwintern darin und fressen im nächsten Frühjahr weiter. Wenn während dieser Zeit das Gras gemäht wird, überleben die Raupen das nicht.
#114
