Wie bitte?
Wer also seine Kamera nicht auf Dauerfeuer stellt, um unter -zig Bildern ein einziges, bauchbares Bild zu erzielen, kann also nichts? Wer sich nicht mit Naturfotografie befaßt, sondern beispielsweise mit Porträts oder Stillleben oder Landschaften oder Makros oder Panos kann also nichts? Wer nen unwiederbringlichen Augenblick in ner Streetaufnahme festhält, kann also nichts? Wer sich die Zeit nimmt, Blüten, Gegenstände etc. mit Mühe gekonnt in Szene zu setzen, kann also nichts? Wer sich die Arbeit macht, um unter schlechten Lichtbedingungen z.B. Musiker so abzulichten, so daß man das Konzert anhand der Bilder noch mal nachfühlen kann, kann also nichts?
Liebe Freunde der Naturfotografie und der damit manchmal verbundenen Serienballerei: Mir gefallen die fotografischen Schätzchen, die dabei herauskommen, auch sehr.
Was mir gegen den Strich geht, sind solche Aussagen, wie die eingangs getätigte: Wer das kann, kann auch fotografieren. Das ist nämlich schlicht und einfach falsch.
Ach ja: Die Verunstaltung des Begriffes "Eisvogel" zu "Eisi" nervt mich schon länger.