Vorsatzringe nützlich oder rausgeschmissenes Geld?

Diskutiere Vorsatzringe nützlich oder rausgeschmissenes Geld? im Digitalkamera Kaufberatung Forum im Bereich Digitalkamera Forum / DSLR Forum; Ach, schlecht. Ich hatte letzte Woche die Gelegenheit, mal ein paar Blumen zu fotografieren, aber die habe ich öfter mal verblitzt. Die restlichen...
  • Vorsatzringe nützlich oder rausgeschmissenes Geld? Beitrag #41
Ach, schlecht. Ich hatte letzte Woche die Gelegenheit, mal ein paar Blumen zu fotografieren, aber die habe ich öfter mal verblitzt. Die restlichen schaue ich mir noch an.
 
  • Vorsatzringe nützlich oder rausgeschmissenes Geld? Beitrag #42
... aber die habe ich öfter mal verblitzt. Die restlichen schaue ich mir noch an.

Klingt doch so schlecht nicht. Auf jeden Fall nach: wertvolle Erfahrungen sammeln ;) Freue:) mich auf Deine ersten Nahaufnahmen.
 
  • Vorsatzringe nützlich oder rausgeschmissenes Geld? Beitrag #43
Irgendwann hatte ich Interesse an Nah- /Makro-Aufnahmen aber wenig Geld. Habe mir ein Objektiv besorgt und einen Umkehrring (ca. 10 Euro). Der Umkehrring passt in den Kamera-Bajonetanschluss einerseits und in das Filtergewinde der Optik andererseits (bei mir 55mm). Die Optik war ein 80-200 Schiebezoom mit M42-Anschluss, die bekommt man immernoch nachgeworfen für rund ca. 20 Euro, wenn man ein bissl sucht. Die Blende stelle ich offen zwecks Scharfeinstellung und blende dann soweit ab wie nötig (Schärfentiefe) bzw. möglich (Belichtungszeit). Ergebnisse hab ich hier im Forum gezeigt, z.B.





oder



und als letztes Beispiel

Meiner Meinung nach eine der einfachsten und preisgünstigsten Methoden, um in den Bereich einzusteigen und die Ergebnisse fand ich soo schlecht nicht.

Um-/Aufsteigen kann man später immernoch :)

Bezgl. M42 und Blende: wenn Dein 135er einen Umschalter A/M hat, dann kann es sein, dass der auf A stand bei Deinem Versuch. In dem Fall schließt die Blende erst durch einen Impuls der alten Analogen SLR`s (ausgelöst meist durch einen Bügel, der auf den Metallstift drpückt und die Blende erst zum Zeitpunkt der Aufnahme schließt. (So war es ursprünglich)

Für die Methode mit Umkehrring ist es egal, ob das Objektiv die A/M-Umstellung hat oder nicht.

Scharfstellung ging sehr einfach mittels der Zoomfunktion des Objektivs ;)
 
  • Vorsatzringe nützlich oder rausgeschmissenes Geld? Beitrag #44
  • Vorsatzringe nützlich oder rausgeschmissenes Geld? Beitrag #45
und , welches ich als gut gelungen erachte.
 
  • Vorsatzringe nützlich oder rausgeschmissenes Geld? Beitrag #46
Autschn!
Sorry, aber ich lese erst gerade diesen Fred mal in Ruhe durch.
Erstmal zu diesem Posting hier:


Ich habe hier noch ein AUTO REVUENON 135/2.8 mit einem mir unbekannten Mount. Es ist ein Schraubgewinde mit einem dünnen Metallstift, der in die Kamera zeigt. Durchmesser des Gewindes aussen: 40 mm. Kann das ein M42 sein?

Angeblich passt M42 mit einem 1mm dicken O-Ring direkt an Fourthirds. Das hier aber nicht. Habs eben getestet.

Zweite Frage: Muss bei MF-Optiken, wenn man den Blendenring dreht, innen die Blende auf und zu gehen? Hier tut sich nichts! Oder klebt die Blende nur zusammen und löst sich, wenn man sie reinigt?


Jau, so ein Dings habe ich auch hier liegen.
Ist M42 und, wenn's das umgelabelte Enna ist eine Bombenlinse.
Und M42 geht NICHT DIREKT an FT, never. Per 5 Euro Adapter aber schon.
Direkt an FT mit O-Ring gehen ein paar alte Konika/Minoltas (AR), wenn ich
mich recht erinnere.
Und zur Blende, stell mal den Schieber von A auf M (am Objektiv) oder umgekehrt, dann geht die Blende beim Drehen auch auf/zu.

So: Und jetzt!
Ich habe ja jahrelang auch mit FT herumgemacht. Meine waren E500 und E510. Ich wäre NIE davon weggegangen, wenn sich hier zu Hause nicht ein paar Dinge getan hätten........aber egal, das hab ich schon mal woanders geschroben.

Du willst weit weg vom Motiv grosse Masstäbe erreichen?
Da bist Du bei FT besser aufgehoben als alle anderen hier im Klupp.
Der Crop von 2 verdoppelt Dir eh jede Brennweite.

Die Naheinstellgrenze bekommst Du mit Zwischenringen schön reduziert.
Mit einem Balgengerät natürlich auch. Retroadapter sind zwar geil und liefern gute Qualität, aber sie verringern die Nahgrenze etwas ZU extrem :) Und das ist alles manuell. Das muss Dir klar sein.

Wenn Du irgendetwas in Deiner Richtung direkt von den Olyfanten haben willst, musst Du wahrscheinlich eine Bank überfallen :), das ist auch wichtig.

Deine Wundertüte (ich hab auch eine hier stehen) ist für Deine Anforderungen wahrscheinlich genau das Falsche. Die über 10 klicks Nahgrenze sind da der KO-Punkt. Nicht zu vergessen, dass Du hier mit guten 1000 mm Kleinbild-Brennweite hantierst, das ist eine Herausforderung an ein Stativ, da denkt man nicht mal an Freihand, speziell wenns um Würmelein und Fliegelein geht. Die siehst Du ja auf die von Dir gewünschte Entfernung ja kaum mit blossem Auge :)

Und nach all dem Geblubber jetzt noch ein Tipp:
Eigentlich gab's den ja hier schon mal, aber vielleicht mal ganz deutlich.
Meine Erfahrungen mit einem gebrauchten Sigma 105er 2,8 Makro sind einfach überwältigend. Die Linse gibt's auch als 150er 2,8 direkt an FT. Das sind schon 300mm Kleinbildäquivalent. Das ist viel Zeugs. Beide kriegst Du mit etwas Glück und Warten um die 300 Euronen. (DOCH, ich hab's ja auch hinbekommen :) )
Wenn Du an eins der Beiden noch einen 1,5 oder 2 fach Konverter anhängst, bekommst Du wahrscheinlich "deinen" Brennweitenwunsch mit Eingangsblenden von 3,nochwas bis 5,6 hin bei Naheinstellgrenzen von ungefähr 30-40 cm, wenn Du sie brauchst und einem Televerhalten ausserhalb jeder Diskussion.

Okay so?
 
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