ThomasRS
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Wie der geneigte Besucher schon festgestellt haben wird, gibt es eine
neue Rubrik im freundlichen Forum. Hier dreht sich alles um Videos, die
irgendwie durch DSLRs, Kompakte, Evils oder ähnliche, bislang eher für
Standbilder gedachte Kameras erstellt werden.
Wieso ich das hier mache und nicht einer der lieben Forengötter?
Weil ich mal wieder den Mund nicht halten konnte und unbedingt so eine
Ruh-Brick haben wollte, deshalb
! Strafe muss sein!
Und jetzt steh' ich hier ..... selbst schuld.
Womit startet mal also?
Wenn man seinem Ruf treu bleiben will mit etwas, was auch in diesem
exotischen Bereich schon eine Randerscheinung ist!
Über die Auseinandersetzung mit den videotischen Fähigkeiten und Zicken
unserer Kamera bin ich auf eine Seite im Netz gestossen, die da
sehr erhellend ist:
http://www.gwegner.de
Der junge Mann weiss nicht nur, wovon er spricht, er hat auch etwas auf
seiner Seite versteckt, was mich mehr fasziniert hat, als die ganze
Filmerei. Das Stichwort heisst hier "Timelapse", also Zeitraffer.
Wer sich einmal die entsprechenden Zeitrafferfilme auf Herrn Wegners Seite
ansieht und vielleicht auch noch hier mal vorbei schaut:
http://www.youtube.com/watch?v=_xMz2SnSWS4
http://vimeo.com/24456787
www.timescapes.org
der kann vielleicht nachvollziehen, wie sehr ich von dieser Art Verbindung
von Fotografie und Film begeistert bin. In etwa so begeistert, dass ich
mittlerweile angefangen habe, mich ernsthafter damit auseinander zu setzen.
Ganz schnell wurde klar, dass die neue Knippse nicht für diese Art der
Materialschlacht zur Verfügung stehen wird. Zumindest in der Testphase
nicht, denn hier kommt man ganz schnell mal zu 10.000 Klicks auf dem Zähler,
ohne sich wirklich anzustrengen.
Also wurde für erste Tests die alte Casio QV3500ex reaktiviert.
Fernsteuerungskabel rein, Software auf den Laptop, Casi aufs Stativ und
das ganze am Fenster meines Arbeitszimmers platziert.
Testweise auf 100 Aufnahmen im 10 Sekunden Intervall gestellt und GO !
Und siehe da, es funktioniert:
Filmchen als ZIP Anhang anzeigen test24d.zip
(anders geht's leider noch nicht)
Der nächste Versuch sollte dann ein hypergalaktischer Sonnenuntergang
aus dem Dachfenster heraus sein.
The same procedure as before, nur mit 999 Aufnahmen in 5 Sekunden Intervall.
Das würde dann eine Sequenz von gut 80 Minuten Aufnahmedauer ergeben, und es
sollte nach allgemeiner Rechnung ausreichen für ca. 40 Sekunden Film bei 24
Bildern die Sekunde.
Zumindest in der Theorie.
In der Praxis wurde die arme Casi dann so heiss, dass sie ihren alten
Objektivmotor mit der Speicherkartenaufnahme und der Sensorplatine so
zusammengebacken hat, das eigentlich nix mehr übrig geblieben ist. Jedenfalls
nix, was noch fotografieren würde. Dadurch war natürlich auch die Speicherkarte
im Brötchen.
Und wie geht's jetzt weiter?
Momentan bin ich auf der Suche nach einem sehr, sehr preiswerten Ersatz
für diese Experimente. Eine (gern teildefekte) alte Nikon D40/D50/D100 oder
eine der alten fernsteuerbaren QV-Casios wären ideal. Für die beiden hätte
ich nämlich die Software schon parat. Aber schau'n wir mal.
Übrigens:
Sollte es irgendwen interessieren, wie so etwas zustande kommt, auch ohne
den Einsatz sündteurer Hard- und Software; ich kann gern ein entsprechendes
Update des Bloody-Beginners-Tutorials machen, die Rubrik ist dort eh schon
vorgesehen.
(Ich frage mich nur gerade, was das alles
noch mit blutigen Anfängern zu tun hat...)
neue Rubrik im freundlichen Forum. Hier dreht sich alles um Videos, die
irgendwie durch DSLRs, Kompakte, Evils oder ähnliche, bislang eher für
Standbilder gedachte Kameras erstellt werden.
Wieso ich das hier mache und nicht einer der lieben Forengötter?
Weil ich mal wieder den Mund nicht halten konnte und unbedingt so eine
Ruh-Brick haben wollte, deshalb
Und jetzt steh' ich hier ..... selbst schuld.
Womit startet mal also?
Wenn man seinem Ruf treu bleiben will mit etwas, was auch in diesem
exotischen Bereich schon eine Randerscheinung ist!
Über die Auseinandersetzung mit den videotischen Fähigkeiten und Zicken
unserer Kamera bin ich auf eine Seite im Netz gestossen, die da
sehr erhellend ist:
http://www.gwegner.de
Der junge Mann weiss nicht nur, wovon er spricht, er hat auch etwas auf
seiner Seite versteckt, was mich mehr fasziniert hat, als die ganze
Filmerei. Das Stichwort heisst hier "Timelapse", also Zeitraffer.
Wer sich einmal die entsprechenden Zeitrafferfilme auf Herrn Wegners Seite
ansieht und vielleicht auch noch hier mal vorbei schaut:
http://www.youtube.com/watch?v=_xMz2SnSWS4
http://vimeo.com/24456787
www.timescapes.org
der kann vielleicht nachvollziehen, wie sehr ich von dieser Art Verbindung
von Fotografie und Film begeistert bin. In etwa so begeistert, dass ich
mittlerweile angefangen habe, mich ernsthafter damit auseinander zu setzen.
Ganz schnell wurde klar, dass die neue Knippse nicht für diese Art der
Materialschlacht zur Verfügung stehen wird. Zumindest in der Testphase
nicht, denn hier kommt man ganz schnell mal zu 10.000 Klicks auf dem Zähler,
ohne sich wirklich anzustrengen.
Also wurde für erste Tests die alte Casio QV3500ex reaktiviert.
Fernsteuerungskabel rein, Software auf den Laptop, Casi aufs Stativ und
das ganze am Fenster meines Arbeitszimmers platziert.
Testweise auf 100 Aufnahmen im 10 Sekunden Intervall gestellt und GO !
Und siehe da, es funktioniert:
Filmchen als ZIP Anhang anzeigen test24d.zip
(anders geht's leider noch nicht)
Der nächste Versuch sollte dann ein hypergalaktischer Sonnenuntergang
aus dem Dachfenster heraus sein.
The same procedure as before, nur mit 999 Aufnahmen in 5 Sekunden Intervall.
Das würde dann eine Sequenz von gut 80 Minuten Aufnahmedauer ergeben, und es
sollte nach allgemeiner Rechnung ausreichen für ca. 40 Sekunden Film bei 24
Bildern die Sekunde.
Zumindest in der Theorie.
In der Praxis wurde die arme Casi dann so heiss, dass sie ihren alten
Objektivmotor mit der Speicherkartenaufnahme und der Sensorplatine so
zusammengebacken hat, das eigentlich nix mehr übrig geblieben ist. Jedenfalls
nix, was noch fotografieren würde. Dadurch war natürlich auch die Speicherkarte
im Brötchen.
Und wie geht's jetzt weiter?
Momentan bin ich auf der Suche nach einem sehr, sehr preiswerten Ersatz
für diese Experimente. Eine (gern teildefekte) alte Nikon D40/D50/D100 oder
eine der alten fernsteuerbaren QV-Casios wären ideal. Für die beiden hätte
ich nämlich die Software schon parat. Aber schau'n wir mal.
Übrigens:
Sollte es irgendwen interessieren, wie so etwas zustande kommt, auch ohne
den Einsatz sündteurer Hard- und Software; ich kann gern ein entsprechendes
Update des Bloody-Beginners-Tutorials machen, die Rubrik ist dort eh schon
vorgesehen.
(Ich frage mich nur gerade, was das alles
noch mit blutigen Anfängern zu tun hat...)