Vergiss mein nicht

Diskutiere Vergiss mein nicht im Landschaften & Natur Forum im Bereich Bildbesprechungen; Sigma SD1, MacroNikkor 2,8/19mm Andreas
  • Vergiss mein nicht Beitrag #1
AB-AndreasBeck
AB-AndreasBeck
Beiträge
278
Sigma SD1, MacroNikkor 2,8/19mm

41-_203-HFF.jpg


Andreas
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #2
Sehr schöne (und grosse) Abbildung der kleinen Blüte, ein ABM ganz nach meinem Geschmack :daumen:










Gruss
JAN
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #3
...aber so richtig vom Hocker reißen tut sie - trotz der ungewöhnlichen Ansicht - wohl nicht?

Ist wenigstens mein Gefühl. Warum?

Weil sie etwas Pornografisches an sich hat?

???

Andreas


P.S.:???


.
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #4
ABM heisst hier im Forum AbBildungsMaßstab und wird hier häufig verwendet ;)

Warum sollte das Bild vom Hocker reissen ? Ist dort etwas Ungewöhnliches zu sehen ?
Und ehrlich gesagt hatte ich hier nichts "pornografisches" im Kopf, aber jetzt wo Du es
sagst kann ich mir ungefähr denken was Du meinst, wäre hierbei aber nicht drauf ge-
kommen weil ich solche sehr grossen Blütenansichten wohl öfters sehe :cool:












Gruss
JAN
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #5
Hallo Jan,

stimmt: Mit ABM - ich hätte drauf kommen sollen - bin ich auf dem Schlauch gestanden. Vielleicht, weil sich für mich mit diesem Kürzel ("ArbeitsBeschaffungsMaßnahme") der absolute Horror verbindet: Leute werden unter fadenscheinigen Gründen entlassen und anschließend als "ABM" für die gleiche Arbeit zu Hungerlöhnen wieder eingestellt. Gängige Praxis in Deutschland. Vorzugsweise in Firmen, die finanziell sehr gut dastehen. Die anderen können sich solchen Umgang mit den Mitarbeitern gar nicht leisten.

Das mir gängige Kürzel für Abbildungsmaßstab ist einfach "AM". Sei's drum...:)

Warum sollte das Bild vom Hocker reissen ? Ist dort etwas Ungewöhnliches zu sehen ?

Muss denn etwas Ungewöhnliches zu sehen sein, damit ein Bild "vom Hocker reißt"?

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dem Foto etwas fehlt, das den fotografischen Aufwand rechtfertigt. Aber was?

Ich weiß, solche Fragen sind hypothetisch und schwierig zu beantworten. Aber andererseits auch nicht ungewöhnlich in einer Bildbesprechung...

Aber vielleicht kommt ja auch noch eine Idee...

Andreas
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #6
Achtung: es folgt ein wahrer "Dieter Bohlen"-Verriss - bitte nicht weiterlesen, falls sensibel ...

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dem Foto etwas fehlt, das den fotografischen Aufwand rechtfertigt. Aber was?

Alles! Ich habe das Gefühl, das Foto überzeugt Dich selbst nicht und leider ist es auch einfach nicht großartig und deshalb werden wir Dir nicht erklären können, warum es vielleicht doch großartig sein könnte.

Mir fehlen: technischer Anspruch (mangelnde Schärfe), wenig überzeugende Bildgestaltung - dazu werden bei Makros oft verschiedene Mittel eingesetzt: Schärfeverlauf, Kontrastverlauf, Bokeh, Bildaufbau (Diagonale, Punkt, Linie, Schnitt ...), Farbkontrast und Farbgebung, Idee und Perspektive.

Mich würde wirklich interessieren, was Dir an dem Foto besonders gefällt. Nur nah ran gehen, das reicht nicht (jedenfalls nicht bei dieser Umsetzung).

So, das fiel jetzt ein wenig strenger aus aber Kritik muss auch mal sein :D

LG Jens
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #7
Muss denn etwas Ungewöhnliches zu sehen sein, damit ein Bild "vom Hocker reißt"?
Irgendwie ja schon....was soll einem sonst vom Hocker reissen !?!?
Solche von Dir abgesprochenen "Hocker-Reissbilder" müssen einem ja den Mund offen
stehen lassen, also sind es doch bestimmte Dinge oder Geschehnisse die man nicht
alltäglich sieht oder zumindest nicht schon 1000-fach auf Bilder gesehen hat.






Irgendwie habe ich das Gefühl, dass dem Foto etwas fehlt, das den fotografischen
Aufwand rechtfertigt. Aber was?
Da der Betrachter Deinen fotografischen Aufwand hier nicht sieht kann er da auch
keinen Zusammenhang sehen oder erahnen der irgendetwas "rechtfertigt".
















Gruss
JAN
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #8
@Jan, Jens: Damit wir und richtig verstehen: Das Foto habe ich hier nicht deshalb eingestellt, weil ich Applaus abgreifen möchte. Ich gebe Euch beiden recht und sehe das - im großen und ganzen - genau so.

Vielleicht sollte ich den Hintergrund noch kurz erleuchten: Ich bin in der Makrofotografie bei diesen Maßstäben absoluter Neuling.

Ich hatte ursprünglich vor, die Vergißmeinnicht-Blüte formatfüllend abzubilden, musste dann aber feststellen, dass ich mit meinem Equipment keine Chance hatte, den notwendigen "ABM" zu erreichen.

Da hab ich mich an das MacroNikkor erinnert, das ich vor 25 Jahren mal erstanden habe.
Allerdings: auch mit diesem Objektiv habe ich die formatfüllende Wiedergabe nicht geschafft, die Blüte ist bereits bei geringstem Auszug angeschnitten (->Foto)

Aber lassen wir mal das Thema "Bildgestaltung" beiseite, nehmen wir uns mal die technischen Mängel vor:

Mir fehlen: technischer Anspruch (mangelnde Schärfe), ...

LG Jens

zuerst mal: Wer solche Kritik nicht aushält, sollte keine Fotos zur Diskussion stellen.

Aber jetzt zum "technischen Anspruch": Gerade weil ich den habe, aber selbst nicht zufrieden bin, habe ich das Foto hier eingestellt.

Jens, Jan und Mitleser: Mich interessiert, ob ihr schon mal in solchen Maßstabsbereichen mit einem besseren Ergebnis fotografiert habt - bezogen auf KB-VF ist das hier 10:1. Wenn ja, mit welcher Ausrüstung?

Meine Schwierigkeiten im Einzelnen sind:

Schwingungen des Aufnahmegerätes: Rechnerisch löst das Objektiv bei diesem Abbildungsmaßstab Strukturen von etwa 1/1000 mm auf. Das heißt, Wenn die Verschlussauslösung die Kamera um 3/1000 mm zittern lässt, sieht man das im Foto schon deutlich - von Drehschwingungen gar nicht geredet. Selbst Blitzbeleuchtung hilft da nicht wirklich, zumindest wenn es sich nicht um einen Ultrakurzblitz handelt (ausprobiert).

Schärfentiefe: Die Schärfentiefe bei diesem Abbildungsmaßstab ist so gering, dass eine bildmäßige Fotografie von dreidimensionalen Objekten so gut wie unmöglich ist. Abblenden hilft auch nicht wirklich - die nominelle Öffnung 1:2,8 bedeutet bei diesem Maßstab bereits eine Arbeitsblende von 22. Da schlägt der Beugungsfehler schon voll zu. Jedes Abblenden beeinträchtigt die Bildschärfe zusätzlich und durchaus auffallend.

Aus diesem Grund habe ich hier versuchsweise mit offener Blende eine Fokus-Stacking-Aufnahme gemacht - 32 Schritte auf eine Tiefe von etwa 2 mm. Leider dauert das seine Zeit, und die Blüte verändert sich währenddessen auch bei Kaltlichtbeleuchtung - wenig nur, aber das sieht man womöglich im Ergebnis. Zudem erfolgte das Nachsetzen der Kamera mangels schrittmotorgesteuertem Mikrotisch mit einem Novoflex-Einstellschlitten mit minimalen Drehungen von Hand nach Gefühl - auch eine Fehlerquelle.

Das erzähle ich jetzt nicht, um mangelnde Schärfe zu rechtfertigen, sondern um die Frage vorzubereiten: Was würdet Ihr anders machen?

Man kann natürlich auch das Bügelzimmer ausräumen, dort ein Zeiss-Fotomikroskop für 75.000 Euro aufstellen, die Blüte hineinsetzen und auf den Knopf drücken. Heraus käme ein automatisch berechnetes und mit den optimalen Parametern gesteuertes Foto. Mancher hat ein solches Gerät am Arbeitsplatz zur Verfügung - ich leider nicht :mad:

Und so stellt sich halt die Frage: Was ist mit "normalen Mitteln" machbar und was nicht?

Andreas
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #9
Mich interessiert, ob ihr schon mal in solchen Maßstabsbereichen mit einem besseren Ergebnis fotografiert habt - bezogen auf KB-VF ist das hier 10:1.
Jo, glaube ich hab das schonmal gemacht :p
Der von Dir angegebene ABM von 10:1 kommt mir etwas hoch vor. Diese Blüte hat eine Durchmesser von ca. 12mm, formatfüllend für das Vollformat (für die
Erbsenzähler : Kleinbildformat)
wäre das ca. 3:1 für die komplette Blüte.
Du hast sie oben ungefähr so angeschnitten (Teilansicht) das ich den ABM auf ungefähr 5:1 oder 6:1 schätzen würde.
Vorteilhafter für solche Stacks sind bei ähnlich gleicher Pixelauflösung natürlich Cropkameras um schon mal mehr feine Details hinzubekommen ;)
Weitere Faktoren neben der Spiegelvorauslösung sind z.B. auch stabiler fester Untergrund für das Stativ (also kein Laminatboden der bei Verlagerungsbewe-
gungen des Fotografierenden enorm die Position der Kamera beeinflusst)
;)





Die Schärfentiefe bei diesem Abbildungsmaßstab ist so gering, dass eine bildmäßige Fotografie von dreidimensionalen Objekten so gut wie unmöglich ist.
Abblenden hilft auch nicht wirklich
Die Nachteile dieser Art der Fotografie hast Du schonmal gut und richtig erkannt ;)
Da hilft eben nur Stacken bis der Arzt kommt um eine annehmbare Motiv-Tiefe zu erlangen....:p






Aus diesem Grund habe ich hier versuchsweise mit offener Blende eine Fokus-Stacking-Aufnahme gemacht - 32 Schritte auf eine Tiefe von etwa 2 mm.
Kann möglich sein das es noch zu wenig Aufnahmen bei 2mm Tiefe waren, gerade bei Offenblende von 2,8 bewegt sich das im 1/100stel mm-Bereich.






Und so stellt sich halt die Frage: Was ist mit "normalen Mitteln" machbar und was nicht?
Das muss man je nach Equipment ausprobieren, was ist da schon als "normales Mittel" zu bezeichnen ? Normal kann jeder.....:D
Macht man das öfters kann man das auch vorher schon abschätzen ob sich der ganze Aufwand überhaupt lohnt.
Bei dieser Arbeit ist sehr viel Ruhe, Geduld und exakte Arbeit erforderlich, das beinhaltet auch die Vorbereitung, die Umgebung und auch das Licht-Setup ;)

Im Web findet man auch einige Tips und Vorgehensweisen zu solchen grossen ABM´s wie z.B. hier :













Gruss
JAN
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #10
Hallo Jan,

ja, das hilft ein ganzes Stück weiter. Ganz herzlichen Dank für die Mühe und Hilfestellung (und moralische Unterstützung):daumen::daumen::daumen:

Der von Dir angegebene ABM von 10:1 kommt mir etwas hoch vor.

Exakt beträgt die objektbezogene Bildbreite gemessene 4,0 mm.

Daraus folgt: ABM auf KB bezogen exakt 9:1. Bei APS-C sind es 6:1, aber da das Foto stärker vergrößert werden muss, vergrößern sich auch die Abbildungsmängel entsprechend.

es noch zu wenig Aufnahmen bei 2mm Tiefe waren, gerade bei Offenblende von 2,8 bewegt sich das im 1/100stel mm-Bereich.

Ich glaube, hier bin ich mit meiner Kamera am Limit. Bis die Sigma ihre 46 MP berechnet hat, gehen (wenn der Pufferspeicher sich gefüllt hat) ca. 12 s ins Land. Dies würde bedeuten, dass 100 Einzelaufnahmen etwa 30 Minuten in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit wird die Blüte ihre Form verändern infolge Austrocknung usw. Ich könnte natürlich die Kameraauflösung verringern. Mal sehen. Oder die Blende um 1 oder 2 Stufen schließen (um die Anzahl der Einzelaufnahmen zu verringern) und schauen, ob und wie sich das auf die Bildqualität auswirkt.


Ja, eine präzisere Verstellung wäre unbedingt nötig. Der Novoflex-Schlitten ist zwar nicht schlecht, aber einfach für größere Verstellwege gebaut. Um das Spiel zu verringern, muss ich die Bremse ziemlich stark anziehen. Dann benötigt die Verstellschraube aber viel Kraft, um von Haft- ruckartig auf Gleitreibung überzugehen - und schon hat man den Schlitten weiter verstellt, als man will.

Was ich an Deinem Aufbau (und meinem, der sieht ganz ähnlich aus) verbessern würde: Kamera und Objekttisch miteinander verbinden (wie es ja auch bei jedem Mikroskop gelöst ist). Das Stativ neben dem Aufnahmetisch stehen zu haben, ist nicht ideal, auch ohne Laminatboden.

Und dann gibt es noch eine Fehlerquelle, auf die ich beim Nachdenken gekommen bin:

Als ich das gekauft hatte (damals für ziemlich billiges Geld - es wollte wohl keiner haben), war es auf einer recht ausladenden Horseman-Objektvplatte von einer Großformatkamera montiert, möglicherweise sogar einer 8x10". Auf dem Objektiv steht noch die Bezeichnung HM-20x, das könnte bedeuten, dass es für den Maßstab 20:1 optimert ist.

Abgesehen davon, dass es bei 10:1 oder darunter möglicherweise keine optimale Leistung erbringt - 20:1 bei einer Anfangsöffnung von 1:2,8 macht für Kleinbild keinen Sinn - der Beugungsfehler würde jede Bildschärfe zunichte machen.

Anders bei Großformat. Hier ist die Nachvergrößerung viel geringer, der Beugungsfehler verschwindet im Bild.

Schlussfolgerung: Ein reines, von mir unfreiwillig zweckentfremdetes Großformatobjektiv? Nicht unwahrscheinlich.

Man kann das daraus folgende Problem (als Beispiel) so sehen: Das Objektiv erzeugt ein Bild von 18x24 cm, mit der APS-C-Kanera nutze ich davon aber nur 18x24 mm. 99% der Bildinformation werfe ich in dem Fall weg... Kein Wunder also, wenn das Ergebnis mau ist.

Technische Daten, die hier eine Antwort geben könnten, habe ich auf die Schnelle nicht gefunden - nur das hier... :confused::confused::confused:

Andreas


P.S.: Meins sieht dagegen aus wie frisch aus der Originalverpackung...
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #11
Noch ein Tip am Rande :

Wenn einen der Makro- oder Stackingvirus gepackt hat möchte man anfangs immer so gross wie möglich abbilden, die
jahrelange Erfahrung bezüglich der Bildgestaltung und Qualität hat mir aber bei diesen ABM´s schon sehr oft gezeigt :

Etwas weniger nah/gross ist manchmal mehr ;)













Gruss
JAN
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #12
Hallo Andreas,
kleiner Nachtrag - ich muss gestehen, dass ich den von Dir geschilderten Aufwand bei diesem Resultat auch nicht annähert so vermutet hätte. Mit Deiner Erläuterung wird mir jetzt auch Deine Fragestellung klar. Insofern bin nich auch nächste Resultate durchaus gespannt.
Wünsche noch schöne Pfingsttage, Jens
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #13
Danke, Jens - und die besten Wünsche - auch an das gesamte Forum - zurück.


Nächster Versuch (ohne künstlerischen Anspruch, nur Schärfetest):

_SDI3821-35-BF.jpg

Maßstab diesmal (aus technischen Gründen 3:1 (APS-C) bzw. 4,5:1 (bez. auf VF)

???

Andreas
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #14
....nur Schärfetest ?

Auf den ersten Blick soweit OK, schaut man genauer hin sind Teilbereiche noch leicht schwammig (z.B. unten links das Blatt) ;)

Um feinste Blattoberflächenstrukturen "sichtbarer" zu machen vielleicht mal mit Streiflicht versuchen ;)












Gruss
JAN
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #15
Hallo Jan,

einige Versuchsaufnahmen haben mir gezeigt, dass die beiden Hauptprobleme sind:

1. die verwendete Optik
2. Schwingungen (trotz Spiegelvorauslösung usw.), hauptsächlich durch den Verschluss.

Geänderte Technik:

1. Kamera am Tisch montiert (kein frei stehendes Stativ neben dem Aufnahmetisch)
2. Kamera mit 5 kg Bleigewichten beschwert (Mitleser: Aufpassen beim Nachmachen!)
3. Aufnahmeoptik: Sigma APO 4/300 + Zeiss Planar 2,0/110 in Retrostellung, mit Kupplungsring verbunden (Effektive Brennweite der Kombi: 80 mm).


Einstellblende 14, das bedeutet hier: effektive Blende 3,7

Jan, Du hast es wieder gesehen: Die Schärfe ist in der Mitte gut, zum Rand und vor allem in den Ecken ist fürchterlich. Warum - verwundert mich. Beide Objektive sind so eingestellt, dass sie jeweils glauben, eine Unendlich-Abbildung zu machen. Woher der Astigmatismus kommt - keine Ahnung.

Weiterer Nachteil: Der Abbildungsmaßstab ist auf 3:1 fixiert (rechnerisch müsste er 2,7:1 betragen). Da das Sigma-Objektiv nicht klassisch fokussiert, sondern den Auszug konstant hält und die Brennweite verkürzt, ändert Drehen am Fokusring überhaupt nichts.

Streiflicht usw. kommt später. Erst muss die richtige Optik gefunden werden. Ich melde mich.

Andreas
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #17
Passt doch schon viel besser :daumen:

Nur in der Vollansicht (grosse Version) erkennt man noch minimale Übergangsunschärfen, ist aber nicht der Rede wert und sieht
man auch nur bei starker Vergrösserung wenn man weiss worauf man achten muss :p

Wo ? ....am gelben mittleren kleinen Ring, die Aussenkanten davon, z.B. auf 10 oder 12 Uhr, schaut man sich die gleichen Über-
gänge auf 4 oder 6 Uhr an, ist es dort schärfer und klarer.
Aber wie gesagt, das muss man schon mit der Lupe suchen und erkennt man auch nur wenn man regelrecht nach solchen Fehlern
sucht, ist also wirklich vernachlässigbar :)



Fazit : Gute Arbeit :klatschen:











Gruss
JAN
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #18
...als Objektiv habe ich hier das Rodenstock Apo-Rodagon-D 4/75mm benutzt. Mit allen zusammengesammelten Zwischenringen, ergibt 18 cm Auszug und damit Maßstab 2,7:1(4:1). Zwei Stufen abgeblendet, also Einstellblende 8 bzw. effektive Blende 30 (das ist schon heftig, wenn man sich's überlegt). Ein Test (siehe unten), welches wirklich die optimale Blende ist, steht noch aus.

Zuvor hatte ich noch einige nicht-APO-Vergrößerungsobjekive durchprobiert (zum Beispiel Schneider-Kreuznach Componon-WA 5,6/60mm) - deren Resultate kommen da aber einfach nicht mit.

Ja, die Restunschärfen habe ich auch gesehen - sie sind sicher auf die ungleichmäßigen Stacking-Schritte zurückzuführen.

Eine Blendenreihe mit dem MacroNikkor (wieder bei Maßstab 6:1 bzw. 9:1) habe ich gestern auch noch gemacht mit einem (für mich in dieser Deutlichkeit) ganz erstaunlichen Ergebnis: Man sieht von Stufe zu Stufe eine Veränderung der Bildschärfe - nicht nur bei exaktem Hinsehen, sondern zumindest in der 1:1-Ansicht richtig ins Auge fallend.

Zwei Mal nimmt sie zu - dann wieder ab. Bei geschlossener Blende ist das Bild völlig Wischi-Waschi. Ich hätte gedacht, man korrigert ein Objektiv für solch extreme Maßstäbe auf maximale Abbildungsleistung bei offener Blende (wegen des Beugungsfehlers). Aber vielleicht liegt's ja tatsächlich an der Verwendung bei einem zu "kleinen" Abbildungsmaßstab...

Trotzdem oder gerade deshalb mein Fazit: Ich muss das Ausgangsbild nochmal wiederholen. Zwei Stufen abgeblendet und dem geänderten Aufbau zusätzlich mit Koordinatentisch als Makroschlitten.

Es wird einige Tage dauern, bis das Gerät da ist. Ich melde mich dann wieder. Falls es bis dahin noch weitere Diskussionsbeiträge gibt - gerne!

Hoffentlich sind mir bis dann die Vergissmeinnicht nicht alle verblüht :D

Andreas
 
  • Vergiss mein nicht Beitrag #20
:klatschen:

...

Ich habe auch noch was Gestacktes eingestellt.

Diesmal ein moderater Abbildungsmaßstab, aber beim kommt offensichtlich jede Software an ihre Grenzen.

Bei den Fruchtständen wegen der vielen feinen Linien, bei der Blüte, weil die auch in der Vase lebt, und wie!

Bei 6 Bildern 4 verschiedene Programme bzw. Algorithmen - und trotzdem: Nacharbeit bis zum Abwinken...


Andreas
 
Thema:

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