uwedd
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In den letzten Monaten war ich "forenabstinent". Der Grund: Ich habe mein Projekt Bildband über Schmetterlinge endlich bearbeitet. Anfang Juni ist das Buch erschienen. Insgesamt konnte ich 70 Arten vorstellen, die alle in meiner unmittelbaren Umgebung vorkommen. Auf meiner Webseite gibt es eine Übersicht und Leseprobe:
Unsere Schmetterlinge
Ein paar Schmetterlinge möchte ich auch hier vorstellen. Zunächst ein Augenfalter. Weltweit wurden ca. 3.000 Arten beschrieben. In Mitteleuropa kommen etwa 60 Arten vor. Augenfalter weisen auf den Flügeln ein mehr oder weniger auffälliges Augenmuster auf. Ein Merkmal aller mitteleuropäischen Arten ist, dass die Raupen sich nur von Gräsern ernähren.
Waldbrettspiele meiden offene Landschaften. Sie sind die einzigen heimischen Tagfalter, die im Wald leben. Sie suchen gern Plätze auf, an denen sie mit ausgebreiteten Flügeln in der Sonne sitzen können.
#1

#2

#3 Blüten fliegen Waldbrettspiele selten an, sie saugen Baumsäfte, an Obst oder Bodenfeuchtigkeit.

Dann zwei Bläulinge. Bläulinge sind kleine Schmetterlinge, die wir auf vielen gesunden Wiesen beobachten können. Oft haben die Männchen blau gefärbte Flügeloberseiten, daher kommt auch der Name für die ganze Familie. Aber nicht alle Bläulinge tragen die Farbe Blau, z. B. die zu den Bläulingen zählende Unterfamilie der Feuerfalter nicht. Weltweit sind ca. 5200 Arten bekannt, in Mitteleuropa kommen 58 Arten vor.
Braune Feuerfalter werden wegen der Farbe ihrer Flügel auch Schwefelvögelchen genannt. Bei beiden Geschlechtern sind die Unterseiten der Flügel mit schwarzen Punkten und orangen Randflecken anderen Bläulingen sehr ähnlich. Die Weibchen erkennt man an den teilweise Orange gefärbten Flügeloberseiten. Die erste Generation ist oft lebhafter gefärbt als die zweite. Die Männchen haben braune Flügeloberseiten.
#4

#5 Männchen

#6 Weibchen 1. Generation

#7 Weibchen 2. Generation

Der Faulbaum-Bläuling ist in der Regel an Bäume oder Sträucher in seinem Lebensraum gebunden. Raupen und Falter sind besonders flexibel in Bezug auf ihre Nahrungspflanzen. Raupen leben gelegentlich in Symbiose mit Ameisen. Dafür produzieren die Raupen ein zuckerhaltiges Sekret als Nahrung für die Ameisen. Diese beschützen die Raupen vor Parasiten und kleinen Fressfeinden.
#8
#9

Nun noch ein Dickopffalter. Die Dickkopffalter sind eine Schmetterlingsfamilie, die außer in Neuseeland weltweit verbreitet ist. Es werden etwa 4000 Arten unterschieden. Die meisten Arten sind in den Tropen zu Hause, in Mitteleuropa leben nur 28 von ihnen. Namensgebend ist der auffallend breite Kopf- und Brustteil der Falter. Die heimischen Arten sind kleine Falter mit keulenförmigen Fühlern.
Des Braunkolbige Braundickkopffalter ist an den bis auf die schwarze Spitze hellbraun gefärbten Fühlerkolben zu erkennen. Sie saugen gern Nektar von Flockenblumen. Die Männchen haben schwarze Duftschuppenstreifen auf den Flügeloberseiten. Die Weibchen legen ihre Eier an Grasstängeln ab. Die Raupen spinnen einen Kokon zum Überwintern. Erst im nächsten Jahr beginnen sie zu fressen. Sie verpuppen sich in einem Gespinst zwischen den Grashalmen. Die Falter brauchen für die Entwicklung der Raupen ungemähte und nicht beweidete Magerwiesen. Diese finden sich immer seltener.
#10

#11 Männchen

Unsere Schmetterlinge
Ein paar Schmetterlinge möchte ich auch hier vorstellen. Zunächst ein Augenfalter. Weltweit wurden ca. 3.000 Arten beschrieben. In Mitteleuropa kommen etwa 60 Arten vor. Augenfalter weisen auf den Flügeln ein mehr oder weniger auffälliges Augenmuster auf. Ein Merkmal aller mitteleuropäischen Arten ist, dass die Raupen sich nur von Gräsern ernähren.
Waldbrettspiele meiden offene Landschaften. Sie sind die einzigen heimischen Tagfalter, die im Wald leben. Sie suchen gern Plätze auf, an denen sie mit ausgebreiteten Flügeln in der Sonne sitzen können.
#1

#2

#3 Blüten fliegen Waldbrettspiele selten an, sie saugen Baumsäfte, an Obst oder Bodenfeuchtigkeit.

Dann zwei Bläulinge. Bläulinge sind kleine Schmetterlinge, die wir auf vielen gesunden Wiesen beobachten können. Oft haben die Männchen blau gefärbte Flügeloberseiten, daher kommt auch der Name für die ganze Familie. Aber nicht alle Bläulinge tragen die Farbe Blau, z. B. die zu den Bläulingen zählende Unterfamilie der Feuerfalter nicht. Weltweit sind ca. 5200 Arten bekannt, in Mitteleuropa kommen 58 Arten vor.
Braune Feuerfalter werden wegen der Farbe ihrer Flügel auch Schwefelvögelchen genannt. Bei beiden Geschlechtern sind die Unterseiten der Flügel mit schwarzen Punkten und orangen Randflecken anderen Bläulingen sehr ähnlich. Die Weibchen erkennt man an den teilweise Orange gefärbten Flügeloberseiten. Die erste Generation ist oft lebhafter gefärbt als die zweite. Die Männchen haben braune Flügeloberseiten.
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#5 Männchen

#6 Weibchen 1. Generation

#7 Weibchen 2. Generation

Der Faulbaum-Bläuling ist in der Regel an Bäume oder Sträucher in seinem Lebensraum gebunden. Raupen und Falter sind besonders flexibel in Bezug auf ihre Nahrungspflanzen. Raupen leben gelegentlich in Symbiose mit Ameisen. Dafür produzieren die Raupen ein zuckerhaltiges Sekret als Nahrung für die Ameisen. Diese beschützen die Raupen vor Parasiten und kleinen Fressfeinden.
#8

#9

Nun noch ein Dickopffalter. Die Dickkopffalter sind eine Schmetterlingsfamilie, die außer in Neuseeland weltweit verbreitet ist. Es werden etwa 4000 Arten unterschieden. Die meisten Arten sind in den Tropen zu Hause, in Mitteleuropa leben nur 28 von ihnen. Namensgebend ist der auffallend breite Kopf- und Brustteil der Falter. Die heimischen Arten sind kleine Falter mit keulenförmigen Fühlern.
Des Braunkolbige Braundickkopffalter ist an den bis auf die schwarze Spitze hellbraun gefärbten Fühlerkolben zu erkennen. Sie saugen gern Nektar von Flockenblumen. Die Männchen haben schwarze Duftschuppenstreifen auf den Flügeloberseiten. Die Weibchen legen ihre Eier an Grasstängeln ab. Die Raupen spinnen einen Kokon zum Überwintern. Erst im nächsten Jahr beginnen sie zu fressen. Sie verpuppen sich in einem Gespinst zwischen den Grashalmen. Die Falter brauchen für die Entwicklung der Raupen ungemähte und nicht beweidete Magerwiesen. Diese finden sich immer seltener.
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#11 Männchen























