Wiesenbilder

Diskutiere Wiesenbilder im Landschaften & Natur Forum im Bereich Bildbesprechungen; Tolle Fotos und superscharf, klasse! Grüße von Krolpot
  • Wiesenbilder Beitrag #21
Tolle Fotos und superscharf, klasse!

Grüße von Krolpot
 
  • Wiesenbilder Beitrag #22
Weils so schön war noch ein paar. Eine Gelbbindige Furchenbiene wird von Sechsbindigen Furchenbienen angegriffen (weiße Binden). Weder das Widderchen noch die Biene ließen sich vertreiben.

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Die Bilder sind deckungsgleich gemacht, damit sie überblendet werden können.
 
  • Wiesenbilder Beitrag #23
Großartiges Wiesenkino! 👍
Es ist einfach nur herrlich deine Fotos anzuschauen...
Ganz besonders finde ich auch deine präzise Benennung der einzelnen Insekten. Sehr lehrreich und informativ... !! Danke :)
 
  • Wiesenbilder Beitrag #24
Danke an Euch alle! War ein paar Tage nicht online.

Ein Hauhechlbläuling, schon etwas "abgeflogen".

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Ein Rostfarbiger Dickkopffalter.

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Ein Federgeistchen oder Federmotte. Leider ist die Art nicht sicher zu bestimmen, weil der entscheidende Teil der hinteren Flügel verdeckt ist.

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Ein Ockerfarbiger Steppenheiden-Zwergspanner, Glückstreffer, sie verstecken sich normalerweise im hohen Gras.

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Und die 2. Generation Sonnenröschen-Bläulinge ist geschlüpft, hier ein Weibchen.

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Beziehe mich auf das Federgeistchen. In der Tat eine schwierige Lepidopteren-Gruppe und auch nicht immer gut/einfach zu fotografieren. Weltweit gibt es nur ca. 130 Arten.
Das unten abgebildete Exemplar hatte sich bei uns in die Küche verirrt. Lebt eigentlich an Lonicera. Ubi plantas ibi lepidotera. Je kleiner um so schöner. 😉
Entschulduge wenn ich hier so reingrätsche,

Beste Grüße aus Nordhessen, Jorch© Alucita_Hexadactyla_.jpg
 
  • Wiesenbilder Beitrag #25
Ergänzung: Wie man sieht sind die Flügel von Alucita mit Stacheln besetzt - also vorsicht bei Allergien .🤒
 
  • Wiesenbilder Beitrag #26
Beziehe mich auf das Federgeistchen. In der Tat eine schwierige Lepidopteren-Gruppe und auch nicht immer gut/einfach zu fotografieren....
In der Tat! Das Küchenfoto ist ja Klasse.
 
  • Wiesenbilder Beitrag #27
Viele Schmetterlinge bilden mehrere Generationen im Jahr. Die letzten für dieses Jahr befürchte ich 😥.
Brauner und Kleiner Feuerfalter.

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Die zweite Generation Sonnenröschen-Bläulinge fliegt auch noch, ein Weibchen.

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Ein kleines Wiesenvögelchen.

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Die Goldene Acht (Colias hyale) bildet zusammen mit dem Hufeisenklee-Gelbling (Colias alfacariensis) einen Artkomplex, sie kann man am Foto nicht unterscheiden. Dies ist ein Weibchen.

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  • Wiesenbilder Beitrag #28
Viele Schmetterlinge bilden mehrere Generationen im Jahr.
Tolle Schmetterlingsbilder! Ein wirklich schöner und auch lehhreicher Faden :)
Bei uns hier in Hünfeld sind die Schmetterlinge in diesem Jahr sehr rar. Selbst der Sommerflieder in unserem Bienen und Insektenfreundlichen Garten konnte keine anlocken. Einzig einige wenige Kohlweißlinge waren unterwegs.
 
  • Wiesenbilder Beitrag #29
Weils so schön war noch ein paar. Eine Gelbbindige Furchenbiene wird von Sechsbindigen Furchenbienen angegriffen (weiße Binden). Weder das Widderchen noch die Biene ließen sich vertreiben.
Da ist ja richtig was los ! und natürlich klasse festgehalten wie immer bei dir .
 
  • Wiesenbilder Beitrag #30
Hallo und gutes neues Jahr für Euch alle. Habe mich etwas rar gemacht, weil ich mit einem anderen Projekt für einen guten Freund voll ausgelastet war: habe das Layout für ein Buch übernommen mit über 170 Abbildungen, meist Fotos. Dabei habe ich meine Fähigkeiten ewas überschätzt und musste viel lernen - aber jetzt kann ich es schon besser....

Also arbeite ich jetzt viele liegengebliebene Sommerfotos auf. Als erstes ein paar Bilder vom Natternkopf, auch Blauer Heinrich genannt. Er gedeiht auf sandigen und trockenen Wiesen sowie Brachflächen. Natternkopf bildet eine tiefe Pfahlwurzel und blüht erst ab dem zweiten Jahr. Die Bestäubung erfolgt durch Bienen, Schwebfliegen, Käfer und Falter. Über 40 Schmetterlingsarten besuchen seine Blüten wegen dem besonders zuckerreichen Nektar.

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Ein Rostfarbiger Dickkopffalter, zwei Trauerrosenkäfer und eine Honigbiene.

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Ich hatte das Glück, Waldpelzbienen (Anthophora furcata), eine eher seltene Pelzbienenart, am Natternkopf beobachten zu können.

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Die sehr lehrreiche Seite wildbienen.de schreibt zu der Art:
"Ein Problem entsteht allerdings aus der arteigenen Neststruktur: Als einzige unter den mitteleuropäischen Pelzbienen nagt diese Art ihre Gänge in morschem Holz, ausnahmsweise auch im Mark dürrer Pflanzenstengel.
.....
Die Gänge können sich je nach Nistsubstrat verzweigen, die bis zu sieben linear angeordneten Brutzellen werden aus Markmulm gebaut und ihre Innenwände mit einem Sekret ausgekleidet. Gefährdet ist diese Bienenart folglich vor allem durch den Totholzmangel in unserer Kulturlandschaft, speziell in den Wirtschaftswäldern: Dort wird allenthalben "aufgeräumt" und "gesäubert", Baumstümpfe und morsche Äste werden als Elemente der Unordnung, als "Ungeziefer"-Brutstätten oder Gefahrenquellen beseitigt. Die Erhaltung vor allem besonnter Totholzstrukturen durch aufgeklärte Gartenbesitzer, Gärtner und Förster ist also das Mittel der Wahl zu Erhaltung von Anthophora furcata."

"Meine" Bienen nisten leider am Rande einer wachsenden Sandgrube und ihr Birkenwäldchen mit reichlich Totholzwird bald gerodet werden. Vielleicht schaffen sie es ja, sich rechtzeitig ins direkt angrenzende FFH-Gebiet auszubreiten.

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  • Wiesenbilder Beitrag #31
danke fürs zeigen! Sehr interessant und lehrreich! Ist ja auch so mein Metier 👍
 
  • Wiesenbilder Beitrag #32
Tolle Aufnahmen. Da freu ich mich doch schon wieder auf den Sommer.
 
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