crazy
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Das neue LTS-Ubuntu 14.04. "Trusty Tahr" benötigt nach Installation MIT Firefox, E-Mail, LibreOffice, Brennprogrammen und und und (das wird alles gleich komplett mit installiert) etwa 3,5 GB Festplattenplatz.
Da man ja durchaus damit arbeiten und z.B. was abspeichern möchte, wäre etwas mehr zugeteilter Platz für Ubuntu natürlich hilfreich.
Generelle gilt bei vorhandenem Windows-Betriebssystem auf dem Rechner und dem Wunsch, Linux auch zu installieren eine eiserne Regel: IMMER als erstes das Win-System defragmentieren (auch wenn Win7 das -glaube ich- von Hause aus jede Woche einmal im Hintergrund machen soll) UND eine Datensicherung machen! Auch wenn ich noch nicht ein einziges Mal den Fall von Datenverlust beim Aufsetzen eines Dual-Boot-Systemes hatte, heißt das nicht, daß es nicht doch passieren könnte. Nur am Rande: Linux-Dateisysteme fragmentieren übrigens nicht...
Die sog. "Live-DVD" hast Du Dir vorher idealerweise hier: http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads/Trusty_Tahr
heruntergeladen (Ubuntu 64-Bit Direktlink, der führt Dich auf einen gerade in der Welt befindlichen Spiegelserver, meistens sind das Server von Universitäten. Ich bin gerade einmal bei der TU Aachen und einmal bei der Uni in Halifax gelandet). Danach brennst Du Dir das sog. ISO-Image, undzwar bitte wirklich als ISO-Image und nicht anders. Ach ja: ubuntuusers.de ist DIE Anlaufstelle für alle Fragen rund um Ubuntu, insbesondere das hinterlegte Wiki läßt auch für einen Anfänger keine Frage mehr offen.
Danach überprüfen, ob das CD/DVD-Laufwerk bootfähig ist (sind sie von Natur aus alle, aber häufig ist das im Bios des PC auf "Disabled" gestellt). Am einfachsten DVD in das Laufwerk legen, Rechner neu starten. Entweder bootet er dann das sog. Livesystem von Ubuntu oder eben nicht. Wenn nicht, Bios des PC aufrufen, die Bootoptionen suchen und das CD/DVD-Laufwerk dort auf "Enabled" umstellen und die Änderungen bei Verlassen des Bootmenues abspeichern (Achtung, meistens gilt im Bootmenue ein amerikanische Tastaturlayout = Z und Y sind vertauscht. Und mit Y für YES bestätigt man die Änderungen im Bootmenue. Kann dann lustig werden...).
So, wenn er das Livesystem bootet, kannst Du (OHNE JEDE Systemveränderung) mit Ubuntu zum ersten Mal (wenn auch etwas träge, da nur von DVD) herumspielen. Da gibt es dann auch eine Auswahl, die eine direkte Installation auf der Festplatte möglich macht (wenn das nicht gewünscht wird, einfach den Rechner über Ubuntu herunterfahren, DVD entnehmen und nichts hat sich geändert).
Die Installation ist sprichwörtlich idiotensicher und fragt alle notwendigen Parameter ab (Dauer einer Komplettinstallation auf einem durchschnittlichen Rechner: 1 Stunde). Genauer Hinschauen solltest Du bei der Option, wieviel Platz auf der Platte Du Ubuntu zugestehen möchtest (da wird grafisch angezeigt, wie groß die Platte ist, wieviel das andere Betriebssystem belegt hat und wie es heißt und überhaupt). Je nach dem, wie groß Deine Platte ist und wieviele Daten schon drauf sind, würde ich nach Abzug des bereits verwendeten Speicherplatzes den gesamten freien Speicherplatz durch zwei teilen und das Ergebnis Ubuntu zugestehen (damit bleibt eigentlich noch genügend Platz für Win übrig, es sei denn, man sammelt Kinofilme im HD-Format auf der Festplatte).
Wenn der Rechner bei der Installation über einen Internetzugang verfügt, macht es die Sache etwas einfacher (er zieht sich dann z.B. schonmal alle deutschen Sprachpakete). Nach der Installation wird sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die automatische Updateverwaltung von Ubuntu melden und einige GB nachziehen wollen. Dieser Updateverwaltung solltest Du erstens unbedingt trauen und zweitens auch die Vorschläge grundsätzlich installieren. Dabei kann man übrigens ganz entspannt weiter arbeiten, das interessiert Ubuntu nicht die Bohne (selbst wenn gerade z.B. Aktualisierungen zum Firefox gezogen werden, kann ich damit weitersurfen, kein Problem).
Und beim nächsten Neustart des Rechners wirst Du mit einer zunächst sehr unbekannten Auswahlmaske konfrontiert: Da kannst Du dann per Pfeiltasten der Tastatur und Enter festlegen, welches Betriebssystem (und falls es mal sog. Kernelupdates für Ubuntu gibt auch, mit welcher Kernelversion) Du starten magst. Wenn mal ein Kernel einen Fehler mitbringt (ist mir de fakto vor einiger Zeit passiert, da hat es dann Darktable nicht mehr funktionieren lassen), springt man beim Start einfach auf die Vorgängerversion und alles ist wieder gut. Die entsprechenden Bugfixes kommen dann meistens innerhalb der nächsten 48 Stunden über die automatische Updateverwaltung von Ubuntu (die übrigens Paketverwaltung genannt wird, weil alle Programme unter Ubuntu als sog. Pakete bereitgestellt werden).
Wie man unter Ubuntu an zusätzliche Programme kommt und warum es bei der Installation von darktable sehr sinnvoll ist, ein zusätzliches Repository (Paketquelle) freizuschalten und wie das geht, folgt dann bei Bedarf in der nächsten Bleiwüste.
Viel Spaß!
VG
Da man ja durchaus damit arbeiten und z.B. was abspeichern möchte, wäre etwas mehr zugeteilter Platz für Ubuntu natürlich hilfreich.
Generelle gilt bei vorhandenem Windows-Betriebssystem auf dem Rechner und dem Wunsch, Linux auch zu installieren eine eiserne Regel: IMMER als erstes das Win-System defragmentieren (auch wenn Win7 das -glaube ich- von Hause aus jede Woche einmal im Hintergrund machen soll) UND eine Datensicherung machen! Auch wenn ich noch nicht ein einziges Mal den Fall von Datenverlust beim Aufsetzen eines Dual-Boot-Systemes hatte, heißt das nicht, daß es nicht doch passieren könnte. Nur am Rande: Linux-Dateisysteme fragmentieren übrigens nicht...
Die sog. "Live-DVD" hast Du Dir vorher idealerweise hier: http://wiki.ubuntuusers.de/Downloads/Trusty_Tahr
heruntergeladen (Ubuntu 64-Bit Direktlink, der führt Dich auf einen gerade in der Welt befindlichen Spiegelserver, meistens sind das Server von Universitäten. Ich bin gerade einmal bei der TU Aachen und einmal bei der Uni in Halifax gelandet). Danach brennst Du Dir das sog. ISO-Image, undzwar bitte wirklich als ISO-Image und nicht anders. Ach ja: ubuntuusers.de ist DIE Anlaufstelle für alle Fragen rund um Ubuntu, insbesondere das hinterlegte Wiki läßt auch für einen Anfänger keine Frage mehr offen.
Danach überprüfen, ob das CD/DVD-Laufwerk bootfähig ist (sind sie von Natur aus alle, aber häufig ist das im Bios des PC auf "Disabled" gestellt). Am einfachsten DVD in das Laufwerk legen, Rechner neu starten. Entweder bootet er dann das sog. Livesystem von Ubuntu oder eben nicht. Wenn nicht, Bios des PC aufrufen, die Bootoptionen suchen und das CD/DVD-Laufwerk dort auf "Enabled" umstellen und die Änderungen bei Verlassen des Bootmenues abspeichern (Achtung, meistens gilt im Bootmenue ein amerikanische Tastaturlayout = Z und Y sind vertauscht. Und mit Y für YES bestätigt man die Änderungen im Bootmenue. Kann dann lustig werden...).
So, wenn er das Livesystem bootet, kannst Du (OHNE JEDE Systemveränderung) mit Ubuntu zum ersten Mal (wenn auch etwas träge, da nur von DVD) herumspielen. Da gibt es dann auch eine Auswahl, die eine direkte Installation auf der Festplatte möglich macht (wenn das nicht gewünscht wird, einfach den Rechner über Ubuntu herunterfahren, DVD entnehmen und nichts hat sich geändert).
Die Installation ist sprichwörtlich idiotensicher und fragt alle notwendigen Parameter ab (Dauer einer Komplettinstallation auf einem durchschnittlichen Rechner: 1 Stunde). Genauer Hinschauen solltest Du bei der Option, wieviel Platz auf der Platte Du Ubuntu zugestehen möchtest (da wird grafisch angezeigt, wie groß die Platte ist, wieviel das andere Betriebssystem belegt hat und wie es heißt und überhaupt). Je nach dem, wie groß Deine Platte ist und wieviele Daten schon drauf sind, würde ich nach Abzug des bereits verwendeten Speicherplatzes den gesamten freien Speicherplatz durch zwei teilen und das Ergebnis Ubuntu zugestehen (damit bleibt eigentlich noch genügend Platz für Win übrig, es sei denn, man sammelt Kinofilme im HD-Format auf der Festplatte).
Wenn der Rechner bei der Installation über einen Internetzugang verfügt, macht es die Sache etwas einfacher (er zieht sich dann z.B. schonmal alle deutschen Sprachpakete). Nach der Installation wird sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die automatische Updateverwaltung von Ubuntu melden und einige GB nachziehen wollen. Dieser Updateverwaltung solltest Du erstens unbedingt trauen und zweitens auch die Vorschläge grundsätzlich installieren. Dabei kann man übrigens ganz entspannt weiter arbeiten, das interessiert Ubuntu nicht die Bohne (selbst wenn gerade z.B. Aktualisierungen zum Firefox gezogen werden, kann ich damit weitersurfen, kein Problem).
Und beim nächsten Neustart des Rechners wirst Du mit einer zunächst sehr unbekannten Auswahlmaske konfrontiert: Da kannst Du dann per Pfeiltasten der Tastatur und Enter festlegen, welches Betriebssystem (und falls es mal sog. Kernelupdates für Ubuntu gibt auch, mit welcher Kernelversion) Du starten magst. Wenn mal ein Kernel einen Fehler mitbringt (ist mir de fakto vor einiger Zeit passiert, da hat es dann Darktable nicht mehr funktionieren lassen), springt man beim Start einfach auf die Vorgängerversion und alles ist wieder gut. Die entsprechenden Bugfixes kommen dann meistens innerhalb der nächsten 48 Stunden über die automatische Updateverwaltung von Ubuntu (die übrigens Paketverwaltung genannt wird, weil alle Programme unter Ubuntu als sog. Pakete bereitgestellt werden).
Wie man unter Ubuntu an zusätzliche Programme kommt und warum es bei der Installation von darktable sehr sinnvoll ist, ein zusätzliches Repository (Paketquelle) freizuschalten und wie das geht, folgt dann bei Bedarf in der nächsten Bleiwüste.
Viel Spaß!
VG
