Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen...

Diskutiere Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... im Bildbearbeitung unter Linux Forum im Bereich Bildbearbeitung; Hallihallo! Da dacht ich mir: Ein aktuelles BS täte dem alten Rechner auf seinen letzten Tagen vielleicht gut. :cool: Also letzte Nacht das...
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #1
Waldschrat
Waldschrat
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Hallihallo!

Da dacht ich mir: Ein aktuelles BS täte dem alten Rechner auf seinen letzten Tagen vielleicht gut. :cool: Also letzte Nacht das Update vom UBUNTU 12.04 :rolleyes: auf 13.10 laufen lassen. Hintergedanke, in der Folgenacht auf das derzeit aktuelle 14.04 aufzusteigen.

Tja :pfeil: Nun haben alle angezeigten Bilder krasse Tonwertabrisse, und ich stecke beileibe nicht tief genug im System, um dazu irgendeine Idee zu haben. :mad: :mad: :mad:


Wollt nur mal meinen Frust kundtun. :rolleyes:


Gruß vom Waldschrat...
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #2
So, ich lass jetzt den Rechner Rechner sein :rolleyes:, und fahr einfach mal in die Natur fotografieren. :idee: :)
Vielleicht gibt es ja derweil in einem spezifischen UBUNTU-Forum 'ne Idee zu dem Phänomen.
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #3
Do not change a running system.

Achja, weißt Du was ein RTFMF-Fehler ist??

Read The F*ckin´ Manual First

Soll mal einer sagen EDV-Menschen hätten keinen Humor.

Ich wünsche Dir viel Erfolg!!!
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #4
Der von Dir eingeschlagene Weg ist der Falsche.
Wie bei Win ist es ratsam das OS neu auf zu spielen.

Einzig die Debian Versionen sind da anders gelagert.
Diese werden rollend aktualisiert.

Leider kann ich mich mit dem UBUNTU nicht anfreunden.
Bin bei LINUX MINT 17 MATE, genügsam und schnell unterwgs.
Alles an Board und in dieser Version fast frei von allen Kinderkrankheiten.
Wine läuft auch, nutze ich aber nicht.
Vertrete da immer noch die Ansicht das ein Dualsystem da die bessere Lösung ist.
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #5
Ich habe auf dem Laptop Ubuntu 14.04 installiert und ich bin wesentlich glücklicher als mit 12.04, jedoch funktioniet bei Ubuntu das Versions-Update in den aller wenigsten Fällen. Der beste Weg : ISO herunterladen auf einen USB-Stick oder auf ne DVD und wie six.TL bereits gesagt hat; neu installieren !
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #6
Hmmm, mich würde tatsächlich SEHR interessieren, was EBV-mäßig mit LINUX-OS so möglich ist??!

Leider habe ich von Linux null Ahnung.
Jetzt haben wir doch schon die neue Rubrik:

Bildbearbeitung unter Linux




und das Ding ist gähnend leer?! Was geht denn damit?! Welche Software ist da lauffähig usw ... mich würde auch mal interessieren, ob (wie) man WINDOWS und Linux-Rechner vernetzen kann... usw?!


Würde mich sehr freuen, wenn das mal jemand zerlegen könnte.


Grüße


Klaus
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #7
Also ich nutze Linux NICHT zur EBV ... da geht für mein Gusto noch zu wenig ... noch!

Aber für den 08:15-PC-Alltag wie Surfen, Office u.s.w. geht seehr viel und meistens kostenlos ab Werk und besonders LibreOffice passt mir besser als MS-Office.

Wenn man die Ubuntu-ISO auf eine DVD gebrannt hat, kann man Ubuntu auch ohne Installation testen ... praktisch für eine kurze Übersicht über das OS zu kriegen.
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #8
Hallihallo! ....
Tja :pfeil: Nun haben alle angezeigten Bilder krasse Tonwertabrisse, und ich stecke beileibe nicht tief genug im System, um dazu irgendeine Idee zu haben.

***ist ja lustig, da stolpere ich nach gefühlten Ewigkeiten hier mal wieder rein***

Hallo Waldschrat,

könnte daran liegen, daß Ubuntu nach dem Systemupgrade einen "falschen" Grafikkartentreiber verwendet (Ubuntu bringt da von Haus aus so einen Universaltreiber mit, dem es fast immer gelingt, irgendwie ein Bild auf den Bildschirm zu bringen). Ich muß nach 'nem Systemupgrade Ubuntu z.B. immer beibiegen, den Nvidia-Treiber für meine GraKa zu verwenden. Der Standardtreiber macht lustige Effekte (auf 'nem 32'' Bildschirm sind Symbole dann mal locker 4x4 Zentimeter groß zum Beispiel).

Muss nicht die Lösung sein, könnte aber.

Was das Systemupgrade angeht: Das ziehe ich seit der LTS-Version "Hardy Heron" durch (war glaube ich 8.04) - ohne irgendwelche Probleme bis heute (wenn man von dem GraKa-Treiber und der einmaligen Umstellung weg von dieser -für mich- hirnamputierten Unity-Oberfläche mal absieht, aber das ist alles nur Minutensache).

Und seit 8.04. nutze ich ausschließlich Linux zur Bildbearbeitung. Seitdem ich vor einem Jahr über Darktable gestolpert bin und mittlerweile wenigstens anfange, die Möglichkeiten dieser Software zu verstehen, bin ich damit (und manchmal noch mit Gimp) restlos glücklich.

VG
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #9
Ich verschiebe den Thread mal in den Linux-Bereich ;)

... LTS-Version "Hardy Heron" ... (war glaube ich 8.04) ...

Wie muss ich mir (ebenfalls völliger Linux-Analphabet :D) das denn bei Linux vorstellen? Sind da - ähnlich wie bei Windows - ständig neuere Betriebssysteme in der Pipeline? Wieso gibt es überhaupt so viele "Distributionen" :confused:
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #10
Wieso gibt es überhaupt so viele "Distributionen" :confused:

Also ich habe das so verstanden, daß das Ur-Linux einst (auf den Markt wäre falsch) kam. Da es sich hier um eine offene Plattform (Open Source) handelt, stand es natürlich jedem (der Ahnung von sowas hat) frei, das Projekt nach eigenen Bedürfnissen weiterzuentwickeln. Daher ist das Angebot an Varianten (in Insiderkreisen auch "Distries") etwas unübersichtlich geworden.

Korrigiert mich bitte, wenn ich danebenliege!!!
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #11
Linux ist eigentlich "nur" ein sogenannter "Kernel" (also das innerste Betriebssystem, das sich für heutige Gewohnheiten nicht bedienen läßt, es sei denn, man kennt sich mit Kommandozeilen und den entsprechenden Befehlen aus...). Diesen "Kernel" haben auch andere OS (Windows, Mac), aber jeweils mit fest eingebauter Hintertür für z.B. die NSA.

Linux ist nicht proprietär = von jedem, der Ahnung hat, auf seine Bedürfnisse anpassbar.

Die jeweiligen Distributionen sind (extrem vereinfacht) nichts weiter, als das "Look and Feel" um den eigentlichen Kernel herum (wie gesagt, extrem vereinfacht). Und davon existieren jede Menge (je nach gedachtem Einsatzzweck eben).

Eine der bekanntesten und für Windowsumsteiger wahrscheinlich am einfachsten zu verstehenden Distributionen ist Ubuntu.

Da gibt es zwei "Veröffentlichungslinien": Einmal die LTS-Versionen (long-time-supported, i.d.R. länger als 3 Jahre) und die jeweils aktuellsten Versionen (die wechseln schonmal im 6-Monats-Rythmus). Die LTS-Versionen sind das, was man als Normalanwender will: Sie laufen stabil, werden dauernd mit Updates versorgt und sind stabil (das Wunderwort in der Linuxszene: "stable").

Die jeweils brandaktuellen Versionen können schon mal Fehlfunktionen mitbringen.

Und wer mal reinschnuppern will (und nicht gerade einen Rechner am untersten Limit der Leistungsgrenze sein Eigen nennt): Einfach ein sog. "Dual-Boot-System" aufsetzen. Geht am einfachsten bei vorhandener Win-Installation. Einfach eine bootfähige CD (oder DVD) mit einer Linuxdistribution einlegen, das Linuxsystem installieren und bei Installation angeben, daß das vorhandene Betriebssystem beibehalten werden soll. Danach kann man beim Start auswählen, welches
Betriebssystem gestartet werden soll (erst Linux und dann Win ist komplizierter, weil Win dermaßen ignorant programmiert ist, daß es andere Betriebssystem nicht erkennt bzw. ignoriert. Geht zwar auch, aber dann muß man händisch den Masterbootrecord editieren (das ist das Ding, das entscheidet, wo beim Start auf die Festplatte zugegriffen wird und was dann passieren soll bzw. gestartet wird), ist dann nicht mehr ganz so trivial).

In einem Dual-Boot-System kann man von der Linux-Distri problemlos auf alle Win-Verzeichnisse zugreifen, umgekehrt ist das ein einziger Eiertanz (Windows ist halt auf maximale Undurchsichtigkeit und "Alleinherrschaft" programmiert).

Mit einem Dual-Boot-System kann der geneigte Nutzer dann auch mal feststellen, wie schnell seine Hardware sein kann, wenn sie nicht ausgebremst wird.

Ist alles wirklich nicht schwierig, der Browser Firefox z.B. sieht unter Linux auch nicht anders aus als unter Win und funktioniert auch genau so.

VG
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #12
Hallihallo!

Ich danke Euch für die Kommentare und Vorschläge! :daumen:
Scheinbar ist es wirklich eine gute Idee, für die jeweils frische UBUNTU-Variante das Betriebssystem ganz neu aufzusetzen. :psst:

Habe heute erfolgreich das alte IDE-CD-Laufwerk ausgegraben. :rolleyes:
In großer Unlust, mich auf diesem Rechner noch mit Problemen der Grafik beschäftigen, einfach das vorher halbwegs laufende, zwei Jahre alte LUBUNTU 12.04 wieder neu aufgesetzt. :eek:


Für die nächsten Tage/Wochen ist erstmal die Basis-Funktionalität wieder hergestellt. :)
- Internet-Browser
- SPP 2.5 läuft jetzt unter WINE 1.6
- Darktable funktioniert auch wieder :cool:
(ging vorher nur ca. 3 Tage, und ließ sich nicht mehr "erwecken" :confused:)
- GIMP 2.8 mit "registry-plugin"


Die Aktion kostete natürlich einen ganzen Tag. :eek:



Hier noch lauwarm das erste Bild vom "neuen" System:
Roter Fingerhut, gestern Abend bei Wandlitz, Sigma SD9:
2014_06_15_SD9_Wandlitz_Fingerhut_0027_VarA_720x900pix.jpg






Gruß vom Waldschrat... :)
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #13
....weil Win dermaßen ignorant programmiert ist, daß es andere Betriebssystem nicht erkennt bzw. ignoriert.....


...In einem Dual-Boot-System kann man von der Linux-Distri problemlos auf alle Win-Verzeichnisse zugreifen, umgekehrt ist das ein einziger Eiertanz (Windows ist halt auf maximale Undurchsichtigkeit und "Alleinherrschaft" programmiert)....

Sicher doch! Mit Windows soll ja möglichst viel Geld verdient werden, da hält man sich (erst recht die kostenlose) Konkurenz bestmöglich vom Hals.;)

...

Interessanter und sehr lesenswerter Beitrag von dir.:daumen:
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #14
...
Wie muss ich mir (ebenfalls völliger Linux-Analphabet :D) das denn bei Linux vorstellen? Sind da - ähnlich wie bei Windows - ständig neuere Betriebssysteme in der Pipeline? ...


Hallo Robert!

Es gibt unzählige verschiedene Linux-Derivate und -Zusammenstellungen. :rolleyes:

Gerade für "Analphabeten" (wie mich z.B. :ups:) wurde vor ein paar Jahren das UBUNTU-Projekt auf die Beine gestellt. UBUNTU und seine Abkömmlinge ist grob gesagt eine auf die Bedürfnisse eines ziemlich unbedarften :ups: Computer-Nutzers perfektionierte Linux-komplett-und-easy-Variante. Es gibt für fast alles grafische Benutzeroberflächen. Es ist mit (Windows-)Computergrundkenntnissen intuitiv bedienbar. Sehr viel Software lässt sich aus sogenannten "Paketquellen" aus dem Netz ziehen, und installiert sich dann meist erfolgreich automatisch. :daumen:

Das Ganze gibt es mit verschieden pompösen Grafikoberflächen, von LUBUNTU (extrem schlank und spartanisch, dafür auf langsamen Rechnern noch flott) über XUBUNTU, dem Standard-UBUNTU, bis hin zum sehr ausladenden und damit auch ressourcenintensiven KUBUNTU.

Im Kern sind alle diese Derivate ist jeweils gleich.
Größere Aktualisierung auf erfolgt halbjährlich.
Ein UBUNTU 12.04 stammt vom April 2012.
13.10 von Oktober 2013.
Das aktuelle UBUNTU 14.04 demzufolge von April 2014.

Riesenvorteile sind m.E., dass das alles nichts kostet, dafür viel stabiler läuft, als ich das jemals mit WINDOWS erlebt habe, und relativ resistent gegen Angriffe aus dem Netz, Malware, Viren, Spionage, usw. ist. :daumen: :daumen: :daumen:


Soviel eine mini-Einführung ;) in die UBUNTU-Welt.


Grüße vom Waldschrat... :)
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #15
...und relativ resistent gegen Angriffe aus dem Netz, Malware, Viren, Spionage, usw. ist...

Dem relativ möchte ich noch voranstellen. Den "Schöpfern" von Schadsoftware (@crazy: auch der NSA) ist die wachsende Gemeinde von Linuxverwendern sicher nicht verborgen geblieben.
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #16
Also ich habe bereits mehrere Linux-Versionen kurz angetestet ... auf verschiedener Hardware ... es ist wirklich goil, wie gut ein schlankes Linux selbst auf einem alten Pentium4 läuft.

Mein erster Kontakt mit Linux war auch "Hardly Heron" ... damals war ich bereits positiv überrascht, aber meine Anforderungen wurden meilenweit verfehlt. Mittlerweilen kann ich meine Anforderungen auf mehrere Rechner verteilen und bin mit Linux auf dem Laptop sehr zufrieden.
Ich kann wirklich nur empfehlen, wenn irgendwo ein Rechner herumsteht, der nicht gerade dringendst gebraucht wird; Festplatte raus, leere Festplatte rein und ein Linux installieren. Man wird mit Schrecken feststellen, wie unglaublich benutzerfreundlich Software ist, die von den Benutzern programmiert wurde.
Wer nicht gleich ein Linux installieren möchte; LibreOffice gibts auch für Windows und ist kostenlos ... und ein gutes Beispiel, was Software kann, die von User für User programmiert wurde !!!


Edit: Steffen hat absolut recht ... irgendwann wird man auch auf Linux zwingend "Schutz-Software" benötigen ... es ist nur eine Frage der Zeit ...
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #17
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #18
... Einfach ein sog. "Dual-Boot-System" aufsetzen. Geht am einfachsten bei vorhandener Win-Installation. Einfach eine bootfähige CD (oder DVD) mit einer Linuxdistribution einlegen, das Linuxsystem installieren und bei Installation angeben, daß das vorhandene Betriebssystem beibehalten werden soll. Danach kann man beim Start auswählen, welches
Betriebssystem gestartet werden soll ...

VG

Wieviel Platz würde denn ein zusätzliches Linux benötigen? Vermutlich müsste ich ja die dann gewollte Software auch nochmal zusätzlich installieren. Entsprechende ISOs gibt's wohl im Web, oder?
 
  • Systemupdate: Selbst ins Knie geschossen... Beitrag #19
Wieviel Platz würde denn ein zusätzliches Linux benötigen? Vermutlich müsste ich ja die dann gewollte Software auch nochmal zusätzlich installieren. Entsprechende ISOs gibt's wohl im Web, oder?

Also, hier läuft eine separate SSD für das Betriebssystem, und darauf eine 30GB-Partition für das LUBUNTU (da bleibt noch viel Luft über). Dazu kommen 4GB als swap (=Auslagerungsspeicher). Faustregel ist: Auslagerungspartition ungefähr so groß wie Arbeitsspeicher des Rechners.

Das meiste der SSD ist also noch ungenutzt und nicht "formatiert".
Für den Fall der Fälle, dass sich weitere Betriessysteme dazugesellen möchten.

Gruß, und viel Erfolg beim Erkunden neuen Terrains! :daumen:
 
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