Vielen Dank Euch allen! Ja, einfach ist so ein Bild nicht. Ich habe ungefähr 20 Jahre gebraucht (natürlich nicht ununterbrochen - immer mal wieder mit anderer Technik versucht), um das so hinzubringen, dass es als Kalendertitel im Format 60x42 taugt. Wer mag, darf gerne mal "Sonnengesang" und meinen Namen bei einem einschlägigen Internetbuchhändler eingeben - da findet man den Titel.
@Robert: Nikon Coolscan 9000ED
@Peter_M: Ja, den Velvia verwende ich teilwese auch. Das führt oft zu rein grafischer Wiedergabe der Sonne ohne differenzierte Tonwerte. Auch Kunstlichtfilm habe ich verwendet, um das Rot zu dämpfen (das nicht bei jeder Aufnahme so gut wirkt wie bei dieser). Ich kann gern noch einige Beispiele einstellen, wenn Ihr mir etwas Zeit lasst. Leider gibt es dieses Material alles nicht mehr.
@Janni: Die Schwierigkeit, an der die meisten scheitern, ist nicht die Optik. Jeder Feld-Wald-Wiesenachromat tut es vollkommen, weil die Luftschicht zwischen Sonne und Objektiv nicht homogen ist und die Schärfe von sich aus schon deutlich reduziert. Das Problem ist die Mechanik. Geringste Schwingungen machen das Foto unbrauchbar. Die Mimik kann eigentlich nicht massiv genug sein. Trotzdem muss man die Optik schnell und präzise nachführen können (Ihr glaubt nicht, mit welchem Tempo der "Feuerball" durchs Bild saust) - und die ganze Ausrüstung muss ja auch noch transportabel sein. Im Kleinbildformat ist alles etwas einfacher, aber da bekomme ich den Rauschabstand nicht hin, da ich aus den oben beschriebenen Gründen stark nachschärfen muss
@Mischi: Genau! Man merkt an solchen Motiven, dass es ein Märchen ist, digital hätte einen größeren Kontrastumfang als analog. Es kommt auf den Scanner an! Mit Spezialkameras geht es sicher auch digital - aber die habe ich leider nicht.
Andreas