Mein erster Eindruck zur NEX 3
Nach langer Überlegung ob ich mir eine Canon 60D kaufen sollte, bin ich einfach bei der NEX3 hängen geblieben.
Grund: Ich habe eine komplette Sigma – Ausrüstung mit SA Objektiven. Ein Umstieg würde mehrere tausend Euro kosten.
Meine Überlegung war, die SD bei guten Lichtverhältnissen einzusetzen und die NEX bei schlechten Lichtverhältnissen bzw. wenn das Objekt zu zappelig (Sohnemann) ist.
Die NEX3 mit 16mm 2.8 bekam ich für 299,- Euro. Hm, das Gehäuse alleine hätte nur 222,- Euro bekommen.
Die einzigen Vorteile der 16mm Linse sind
1. Extrem leicht.
2. Extrem klein.
3. Lichtstark.
4. Autofokus.
Der Nachteil: sehr unscharf – leider.
Meine Überlegung war einen Adapter für die vorhandenen SA – Objektive muss her! Leider habe ich keinen gefunden und so habe ich einen selbst gebaut.
http://www.bilderforum.de/t6285-sa-objektive-an-sony-nex-e-mount.html
Die vorhandenen SA-Objektive sind alle um Längen besser, als das 16mm Sony und das sogar bei Offenblende.
Nachteile:
1. Kein vernünftiges Abblenden möglich.
2. Die Kamera ist zwar klein, aber das Objektiv ist nichts für die Hosentasche.
3. Autofokus funktioniert natürlich auch nicht mehr. Dies ist aber nicht so schlimm, da das mit dem Klappmonitor und der 7/14 fachen Vergrößerung voll ausreicht.
Jetzt zurück zur NEX.
Zum jetzigen Stand kann ich sagen, dass ich mir noch eine kleine gute Linse für die Kamera wünsche. Dann wäre die Nex eine Kamera für immer dabei.
Sie steht aber nun erst einmal mit ihrem Sensor der SD14 gegenüber und je nach Situation wird die eine oder andere Kamera bessere Ergebnisse liefern.
Was mich an der NEX bisher fasziniert hat:
1. relativ brauchbare Bilder bis 3200 Iso.
2. Nachtmodus (man kann aus der Hand brauchbare Jpeg -Bilder bei unter einem Lux machen.
3. Automatischer Panoramamodus mit sehr hoher Aufnahmegeschwindigkeit (da kann man auch Glück auf Plätzen haben und nur wenige bewegte Objekte müssen nachbearbeitet werden). Funktioniert sogar in 3D.
4. Sehr hochauflösendes Schwenkdisplay mit 7/14 fach Vergrößerung für das manuelle Fokussieren.
5. Auto HDR mit einstellbaren Belichtungsspannen.
Was mir nicht so gut gefällt:
1. Das 16mm 2.8 könnte wirklich besser sein.
2. Das Erreichen eines Menüpunktes könnte mit zusätzlichen Knöpfen schneller sein.
3. Die Videofunktion ohne manuelle Blende und Verschlusszeit ist nicht so dolle.
4. Blitzschuh und Anschlußmöglichkeit eines externen Mikros über Anschlußbuchse.
Das war erst einmal mein erster Eindruck von der NEX3
Viele Grüße,
matze