Laut dem Testchart weist das 70-200er bei 200mm einen Frontfokus auf. Fokussiert mit Stativ und ausgelöst über Capture Pro. Dabei den Fokus auf unendlich gestellt vor dem Auslösen. Abhilfe in der Kombination schafft die Fokus Feineinstellung von +20

Dabei findet der AF schon ab +9 kaum noch einen Fokus
Die SD1 verhält sich bei mir genauso wie die ehemalige SD9 und die noch vorhandene SD14. Kein Unterschied. Der AF verhält sich bei mir nach dem Zufallsprinzip. Obwohl ich immer den gleichen Punkt avisiere, stellt der AF fast jedes mal die Schärfe unterschiedlich ein. Oft für mich schon mit bloßem Auge unscharf. Bei 200mm und Offenblende, liegt der Fokus schon mal um ca. 25 Meter hinter dem fokussiertem Objekt. Zum Beispiel ein parkendes Auto auf der Straße. Der Schärfepunkt ist dann sichtbar 25 Meter weiter als das Auto, auf den ich den Fokus gelegt habe. Das 70-200er ist das einzige, dass sich feinjustieren lässt. Weder das 28-70 DF, noch das 150er Macro werden erkannt. Alle drei Objektive verhalten sich gleich. Mal stimmt der Fokus, doch meistens überhaupt nicht. Wie mir das schon von den anderen SDs bekannt ist.
Entweder, ich mache beim Fokussieren etwas falsch, oder ich weiß es nicht. Denn scheinbar gehöre ich zu den Wenigen, bei den der Fokus meistens nicht sitzt.
Es geht mir nicht um um Landschafts- und Städtesituationen, die mit einem Weitwinkel und bei einer Blende ab 5.6 und höher fotografiert werden. Mir geht es um Offenblende im Telebereich mit einer geringen Tiefenschärfe, bei dem der Fokus, auf den Millimeter sitzen muss. Zum Beispiel bei einem Portrait, wenn ich auf das Auge scharf stelle. Der Schärfebereich liegt dann bei 150, 200mm im Millimeter Bereich. Eine Abweichung von 3 bis 4 cm führt dazu, dass die Ohren scharf sind und das Gesicht völlig unscharf ist. Gerade die SD1 macht es deutlich, wo millimetergenau der Fokus sitzt.
Wo liegt das Problem ? Was mache ich falsch ?