Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte

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  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #1
_Hans
_Hans
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Hier regnet es ununterbrochen. Gestern schon und heute genau so. Egal, ich mußte sowieso neues Brot und Brötchen backen. Aber wärend der Teig geht, kann man ja ein bisschen auf der Festplatte rumkramen.

Kurz nach meiner Kamera habe ich mir mein Teleobjektiv zugelegt. Um das einzuweihen begab ich mich auf eine Blumenwiese. Obwohl die Sonne vom Himmel strahlte stellte ich Iso 400 ein um eine möglichst kurze Belichtungszeit zu erreichen.

Wie kurz weiß ich leider nicht mehr, damals habe ich auch noch nicht auf Exif-Daten geachtet.

Jedenfalls habe ich damals, unter anderen, diese Schmetterlingsbilder geschossen:

1-sqzneqom.jpg

2-p4ltmcoh.jpg

3-32s2bc7c.jpg

4-pynr5bul.jpg

5-o7ey5fey.jpg
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #2
Hallo Hans, das ist die Natur pur, allerdings fehlt mir überall etwas mehr Schärfe, oder liegt es an meinem IPad ? Versuche nächstes Mal die Schmetterlinge etwas freizustellen. Sorry für meine Kritik.:daumen:
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #3
Hallo Hans,

ein Tele hat den Nachteil, dass die Hintergründe nicht so beruhigt/freigestellt werden können wie mit einem Makro.
Die Schärfe dürfte ruhig etwas knackiger sein.
Trotzdem sehr ansehnliche Aufnahmen.

LG
Christine
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #4
Danke sehr! Mit dem Freistellen mögt ihr recht haben, aaaaaber......

....ich habe vor ca. 50 Jahren, also als Schulkind, mit dem Fotografieren angefangen, damals mit einer Box mit Rollfilm (Spannen, Auslösen Weiterdrehen....), hab dann viele einfache Kameras gehabt, bei denen ich kaum mehr als schlechtes oder gutes Wetter einstellen konnte bis ich dann zur analogen Spiegelreflex kam. Danach dann diverse digitale Kompaktkamera und schließlich DSLR.

Bei all dem war aber irgendwie immer die Vorgabe dass das ganze Bild scharf zu sein hatte. Freistellen und Bokeh waren eigentlich noch nie ein Thema für mich. Keine Ahnung ob das in analogen DSLR-Zeiten auch schon so gehandhabt wurde!?

Es gab ja auch noch kein Internet, wo man sich austauschen und auf so etwas hätte aufmerksam werden können. Jedenfalls ist es für mich eigentlich ganz normal das alles am Bild scharf ist, und ich hätte es eher bemängelt wenn der Hintergrund unscharf wäre. Und ich habe mich tatsächlich auch schon darüber geärgert dass es teilweise so schwierig bei der DSLR ist alles scharf zu bekommen.

Als ich mich dann mal im Internet in Foren umsah, war ich zuerst ziemlich erstaunt dass Fotos die nur zu einem geringen Teil scharf waren so hochgelobt wurden. Ich hätte die gelöscht.

Inzwischen weiß ich aber dass es hohe Fotokunst ist, habe aber immer noch ein bißchen ein Problem mich daran zu gewöhnen. Besonders wenn das Motiv selbst noch nicht mal scharf ist, wenn also zum Beispiel der Kopf eines Insektes scharf ist, aber der Körper schon in Unschärfe verschwimmt.

Eigentlich ist so ein freigestelltes Bild ja auch nicht so wie man es in der Natur sieht, man sieht ja eigentlich immer das Insekt mit Hintergrund, in seiner natürlichen Umgebung also.

Ihr seht also, für mich ist das Freistellen nicht nur ein fototechnisches sondern auch ein psychologisches Probem. Ich hoffe ich kann das noch überwinden! ;)

Beim Schärfen der Bilder im PS bin ich vielleicht etwas zu übervorsichtig, ich habe immer Angst sie zu überschärfen.
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #5
Eigentlich ist so ein freigestelltes Bild ja auch nicht so wie man es in der Natur sieht, man sieht ja eigentlich immer das Insekt mit Hintergrund, in seiner natürlichen Umgebung also. ;)

Hallo Hans,
dies ist ein Thema, was ich mir immer vor Augen führe, wenn ich gestackte Bilder sehe.
Wenn ich mal genau beobachte.....was sieht mein Auge, wenn ich ein z.B. Insekt von vorn z.B. ansehe?.....die Augen, alles andere ist unscharf für unser Auge....bis zu dem Zeitpunkt, wo wir unsere Augen auf einen anderen Bereich fixieren. Dann werden die Augen des Insektes unscharf aber der andere Bereich scharf.
Somit sehen unsere Augen eigentlich auch immer nur einen Teil scharf - und zwar den, auf den wir gerade schauen.
Somit erklärt sich auch, warum bei vielen Bildern der Hintergrund unscharf ist....man möchte den Blick auf das eigentliche Motiv lenken und nicht die Augen von anderen Dingen ablenken lassen.
Kannst du nachvollziehen, was ich da so umständlich ausdrücke? :)

LG
Christine
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #6
Nachvollziehen kann ich es schon, allerdings habe ich wohl noch nie einem Insekt so nahe Auge in Auge gegenüber gestanden. Ich habe sie bis jetzt immer als Ganzes wahrgenommen.

Vielleicht ist das so wenn ich mich nur auf das Auge konzentriere, und somit die Pupillen sehr scharf stelle. Kann sein das ich mir einfach eine ganz andere Art zu sehen angewöhnt habe, und das deshalb nicht so wahr nehme.
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #7
Hallo Hans, ich verstehe ja was Du uns sagen möchtest, bedenke aber auch das die Technik nicht stehen bleibt. Was vor 50 Jahren war, das war einmal, heute ist heute. Ich bin ja auch mal mit dem Fotografieren vor ca. 8 Jahren angefangen, habe auch solche Bilder gemacht so wie Du hier, glaube es mir, ich habe richtig haue bekommen. Am Anfang habe ich zu mir immer gesagt, das sind doch alles Spinner, wollen sich nur wichtig machen, heute sehe ich es aber etwas anders. Die Mehrheit der Fotografen wollen ihr Bild richtig scharf haben und der HG soll schön weich auslaufen. Es kommt natürlich immer darauf an, was man mit dem Bild machen möchte. Ich kenne ein Forum, da sind nur Profis unterwegs, unser Eric ist ja auch da. Bin zwar schon sehr lange auch dort, aber Bilder stelle ich da kaum rein, weil ich weiß, das ich kaum eine Antwort bekomme, ich bin ja kein Profi.:daumen:
Ich persönlich achte schon darauf das mein Motiv scharf ist, und das der HG einigermaßen stimmt.
Hans, sei mir bitte nicht böse wenn ich teilweise harte Kritik verteile. Ok, Du selber sollst deine Bilder ja mögen. Wünsche dir weiterhin viel Spaß beim Fotografieren.:daumen:
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #8
Keine Angst, ich bin keine Mimose. Ich bin Stahlwerker, da wird auch nicht gerade durch die Blume gesprochen! ;-)

Schließlich stelle ich meine Bilder ja hier ein um die Meinung anderer dazu zu lesen. Dabei stelle ich zwar oft fest dass sie ziemlich von meiner eigenen abweicht, aber es ist immer ein Denkanstoss und kann zu neuen und anderen Ansichten führen.

Ans Freistellen gewöhne ich mich so langsam, aber wie geschrieben, wenn das Motiv selbst schon teilweise unscharf ist, gefällt mir das nicht so.
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #9
Moin Hans,

besser als Christine hätte ich es nicht beschreiben können. :daumen:

Unsere Augen sind tatsächlich auch immer nur auf einen Punkt "scharfgestellt", der restliche Bereich versinkt in Unschärfe. Das nennt man Akkommodation:

)

Diese hilft uns dabei, uns auf wesentliche Dinge zu konzentrieren und alles Unwichtige quasi "auszublenden". Mit technischen Maßnahmen (große Blendenöffnung) wird erreicht, diesen Effekt in einer fotografischen Abbildung nachzuahmen. Dadurch wird ein Bild angenehmer zu betrachten, vor allem wenn es gilt, ein einzelnes Objekt wie einen Schmetterling hervorzuheben.;)
Mit einer tiefenscharfen Aufnahme eines solchen Objektes "belügst" du also nur dein Auge und dein Hirn. Beide verzeihen das nicht und lassen so ein Unruhegefühl beim Betrachten der Bilder aufkommen. Und das nicht erst seit gestern, sondern schon gefühlte Ewigkeiten lang....;)
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #10
Wahrscheinlich seit dem das Auge erfunden wurde!

Ich hab mir mal jetzt mal, quer durchs Forum, diverse Bilder angeschaut. Das mit der Akkommodation stimmt natürlich, da habe ich auch schon mal in einem Foto-Tutorial dass ich vor einigen Jahren in einem anderen Forum eingesetzt habe drüber geschrieben. Da ging es aber um den goldenen Schnitt.

Wenn ich mir zum Beispiel meine obigen Bilder anschaue nehme ich zuerst die Farbigkeit als Gesamteindruck wahr. Dann habe ich aber kein Problem damit zunächst auf den gesamten Schmetterling und dann auf Details scharf zu stellen.

Anschließend schaue ich ich mir die Umgebung an, dabei zieht es meinen Blick auf einzelne Blüten, oder die Zwischenräume zwischen den Grashalmen, aber leider ist das doch schon etwas unscharf. Das hätte ich jetzt gerne schärfer.

Von der Gesamtheit aller angesehenen Bilder ausgehend würde ich es für mich so sehen: Das Hauptmotiv dadurch hervorheben dass es z. B. im goldenen Schnitt liegt, ansonsten eine interessante und gut sichtbare Umgebung. So kann man sich eine Weile mit dem Bild beschäftigen, und findet evtl. noch andere interessante Ansichten und Detais.

Durch das Herverheben des Motivs vor einem unscharfen Hintergrund ist der Blick von vorne herein festgelegt. Man schaut einmal drauf und ist fertig damit.

Unruhe verspüre ich eigentlich nicht wenn ich mir ein gestalterisch gut angelegtes Bild mit scharfem Hintergrund anschaue (Goldener Schnitt, usw.). Unruhig macht es mich wenn ich im Bild etwas nur unscharf angedeutet sehe, oder wenn das Bild gestalterisch nicht gut angelegt wurde.

Das kann natürlich bei anderen ganz anders sein.
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #11
Hallo Hans,

Deine Schmetterlinge sind doch schonmal hübsch!:daumen:
Auch technisch finde ich sie ganz in Ordnung.

Du könntest die Bilder etwas größer einstellen?! Ich empfehle gerne 1200mm horizontal und 900mm vertikal.;)

Das mit dem Freistellen durch "definierte" Schärfentiefe oder die sog. "Bokehgestaltung" dienen natürlich schon der photographischen Bildgestaltung und insbesondere dazu, dass Du den Blick des Betrachters genau dahin ziehst, wo Du ihn haben willst.

"Alles scharf" zeigt natürlich auch alles, auch das, was Du vielleicht gar nicht zeigen möchtest bzw. das, was dem Bild sogar abträglich sein kann.

Freistellen geht übrigens nicht nur photooptisch, sondern (oft noch viel effizienter) mit digitaler Bildbearbeitung. Beide Maßnahmen zusammen, schaffen eine Menge kreativen Spielraum.;)

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #12
Hallo Hans!

Das sieht doch schon ganz gut aus! Gratuliere zur erfolgreichen Jagd! :klatschen:
Starkes Weiterentwicklungspotenzial sehe ich in der Bildgestaltung, die
eigentlich noch nicht so richtig erkennbar ist. Mach Dir nix draus, das
ist halt ein Jahre-/Jahrzehnte-langer Lernprozess. ;) An einer unabdingbaren
Grundvorraussetzung für ein gelungenes Foto biste schon erfolgreich dran:
Bilder erstmal technisch gut zu erstellen.

Herzlicher Gruß und viel Freude am gemeinsamen Hobby
wünscht Dir der Waldschrat! :)




_
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #13
Hallo Hans,

auch ich empfinde die Bilder als schön farbig, aber teilweise zu unruhig.

Von meiner Seite auch ein paar Gedanken dazu:
Mit dem Auge sieht man nie alles gleichzeitig scharf, aber die Anpassung geht meist sehr schnell, deshalb fällt das nicht wirklich auf und wenn man den Blick über eine Szene wandern lässt, wird immer instant das scharf gestellt, was man anvisiert.
In einem Foto friert man diesen Akkomodationsprozess ein und macht eine Momentaufnahme davon.
Bemerken tut man dieses selektive scharfsehen genau dann, wenn man eine schöne Szene mit großem schärfebereich abbildet und dann plötzlich Dinge im Hintergrund auftauchen, die man mit dem Auge nie sehen konnte.

Und vielleicht noch eine psychologische Sache: Erstrebenswert scheint immer das, was schwierig zu erreichen ist.
Du kommst aus der analogen Zeit, wo Film mindestens Kleinbildgröße hatte, und das zeichnet den Hintergrund ja meist schon ganz schön heftig weich. Es war also schwierig, Fotos zu machen, bei denen alles scharf war, und deshalb irgendwie exklusiv und besonders.
Ich komme aus einer digitalen Zeit, wo die meisten Menschen an Bilder aus Kompaktkameras und Handys gewohnt sind. Dort ist sowieso immer alles scharf, und die stark freigestellten Bilder aus einer DSLR wirken auf mich künstlerisch und besonders. Und deshalb liebe ich das.

Nur mit der Sicht des menschlichen Auges lassen sich diese Sehvorlieben nicht erklären, sondern eben auch mit der Gewohnheit an Bilderfluten, die wir täglich zu sehen bekommen und die immer eine Interpretation des Fotographen der Realität sein müssen, weil eine reine Abbildung nicht möglich ist (wir sehen dreidimensional, wir sehen zeitlich (statt eine Szene entweder einzufrieren oder den Bildeindruck einer längeren Bewegung bei Langzeitbelichtung in ein Bild zu packen, das sich wieder in einem winzigen Moment als Ganzes anschauen lässt), wir sehen mit einer fixen Brennweite (womit Weitwinkel- und Teleobjektive auch wieder eine Fälschung der Realität sind), usw). Wir nehmen also der abgebildeten Realität etwas weg und fügen dafür etwas hinzu, nämlich unsere Interpretation, Perspektivenwahl, Lichtauswahl, Motivauswahl, Stimmung, Objektivauswahl, Schärfentiefeauswahl, Zeiteinfrierung vs Zeitraffung.
Welche dieser Interpretationen dann vom Betrachter als gelungen betrachtet werden, hängt dann von grundlegenden Harmonieprinzipien ab, von der in sich gut zusammenpassenden Komposition, die schlüssig aussieht, aber eben auch von Zeitgeist und Sehgewohnheit durch andere Bilder, die schon vorher betrachtet wurden.
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #14
Hallo Klaus,

ich verwende eigentlich standardmäßig eine Breite von 1024 Pixeln. Diese Bilder hatte ich aber mal für meinen Blog bearbeitet, deshalb sind sie kleiner. Die Originale sind auf einer externen Festplatte, ich suche sie mal und setze sie dann neu ein.

Was es mit Bokeh und definierter Schärfentiefe auf sich hat weiß ich ja inzwischen. Trotzdem ist das für mich nur eine Art der Bildgestaltung, und ich habe halt gerne Bilder in denen das Auge von einem markante Hauptmotiv aus sich noch mit anderen Dingen geschäftigen kann.

Die also nicht das Auge des Benutzers auf einen Punkt zwingen, sondern noch ein bißchen mehr Potential haben. Keine Ahnung warum das so ist, es ist aber nun mal so!

Hallo Waldschrat,

danke für dein Lob. Was die Bildgestaltung betrifft bin ich anscheinend auch ein wenig neben dem Standard. Ich werde mir aber alle eure Tipps und Anregungen merken, vielleich bin ich ja noch umerziehbar! ;-)

Hallo Helena,

ich kann mich gar nicht erinnern dass in der analogen Zeit der Hintergrund meiner Bilder besonders weich gezeichnet war. Ich habe auch mal nachgeschaut, und alle Bilder die ich mir angeschaut habe waren eigentlich durchweg scharf.

Vielleicht kann ich mich ja noch an freigestellte Bilder gewöhnen, nach meinen ersten Experimenten mit dem neuen Adapter und Zwischenringen muß ich das wohl.
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #15
Ich find solche Telejagdbilder interessant. Hab ich sogar schonmal mit meinem 1500mm Teleskop probiert (Naheinstellgrenze 20 Meter) :)

Das letzte Bild der Fuchsjagd, die Frontansicht gefällt mir gut. Schnitt würde ich noch ein klein wenig optimieren.

Edgar
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #16
Sobald ich die Originale finde, bin noch auf der Suche!
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #17
Hallo Hans,

wenn Du die Originale gefunden hast, schreib mir einfach eine PN: ich tausche Sie Dir gerne in Deinem Beitrag aus :)

Einen weiteren Aspekt zur Schärfediskussion möchte ich gerne noch beisteuern:

Es kommt ja letztlich auch darauf an, für wen Du mit Deine Bildern machst! Wenn Sie Dir persönlich als Erinnerungsfotos dienen sollen und sie Dir so wie sie jetzt sind gut gefallen, weil Du gerne im Bild auf Entdeckungstour gehst, dann ist das eben auch goldrichtig, sie durchgängig scharf abzubilden. Aus Deiner Erinnerung des Motivs heraus siehst Du ja sozusagen automatisch das Hauptmotiv!

Machst Du das Bild jedoch (vorwiegend) für andere Betrachter, wird aus dieser Diskussion hier erkennbar, das sie sich eher vom Umfeld des Hauptmotivs abgelenkt fühlen können.
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #18
Lieber Hans!


..., vielleich bin ich ja noch umerziehbar! ;-)
...


Hilfe, nein! :eek:
Es ist m.E. okay, erstmal "beratungsresistent" zu sein. Vielleicht
wächst daraus ein ganz eigener Stil. DEIN Stil! :daumen:

Ich hatte vor ein paar Monaten einen Bildband von
Henri Cartier-Bresson (einer der "gaaanz großen"
Fotografen) aus der Bibliothek nach Hause getragen.
Musste bei etlichen seiner Bilder innerlich schmunzeln,
weil viele der Fotos wohl in einer Bild-Besprechung in
einem heutigen Amateur-Fotoforum vollkommen verrissen
werden würden, wegen vollkommen undiskutabler
Gestaltungsfehler. ;) :D

Robert hat - finde ich - hiervor sehr schöne Worte zur
Relativierung gefunden. :daumen:

In diesem Sinne: Weiter machen! Spaß haben!
Und gern Deine Werke mit uns teilen!




Grüße vom Schrat!



_
 
  • Schmetterlingsjagd mit der Tele-Flinte Beitrag #19
Hallo Robert,

dann werde ich mich mal bemühen zur Ansicht Regel-konforme Bilder zu machen! ;-)

Hallo Waldschrat,

ich war der Ansicht ich hätte schon meinen Stil. Einen Stil der offenbar "ein wenig" neben der Norm liegt! ;-)

Aber Gott sei Dank hat bei mir schon der Altersstarrsinn eingesetzt, da lasse ich mich nicht so leicht beirren! ;-)

Ich schau mir gerade Gemälde an, will mal schauen wie die Bilder gestaltet wurden als es noch keine Fotoapparate gab.

Von Herrn Bresson habe ich schon einiges aus der Bücherei gehabt. Vielleicht hat der mich ja beeinflusst. ;-)
 
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