Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht?

Diskutiere Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? im Fotografie Tipps & Tricks Forum im Bereich FOTOGRAFIE FORUM; Hallo, obwohl ich schon eine Zeit lang fotografiere, mich mit Blende, ISO, und Belichtungszeit gut auskenne, plagen mich andererseits oft Fragen...
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #1
Hupenkönig
Beiträge
28
Hallo,

obwohl ich schon eine Zeit lang fotografiere, mich mit Blende, ISO, und Belichtungszeit gut auskenne, plagen mich andererseits oft Fragen,
was sind wirklich gut geeignete Hintergründe im Outdoorbereich für die Portraitfotografie? Buschwerk wird es wohl eher nicht sein, im Wald ist der Hintergrund auch zu unruhig.
Und soll das Gesicht des Model immer der hellste Teil des Fotos sein?
Trägt eine schlichte / einfarbige Kleidung zum "guten Bild" erheblich bei?
Eigentlich soll ja der Blick des Betrachters auf dem fertige Foto, dann auf die Augen des Model gelenkt werden.
Leider habe ich, (auch wegen zu wenig Kontakt zu Models) noch keine so richtige Linie gefunden, um dies alles auszuprobieren.
Ggf. kann man einem alternden Kerl da mit ein paar Tipps helfen.

Beste Grüße - Manfred
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #2
Hallo Manfred,

Schön ist was gefällt, und dir und dem Model muss es mal in erster Linie gefallen.

Wichtig ist, die Blende weit offen und das Model nicht nah am Hintergrund.
Auch Buschwerk kann schön sein.
Ich habe sehr schöne Resultate erziehlt auf diese Weise.

Du kannst zb dein 300mm nehmen, dann Bei Offenblende und 300mm so das Model schön freistellen. Der Hintergrund wird dann ganz verschwommen und man kann sowieso nichts davon erkennen, ausser den Farbnuancen.
Den Focus unbedingt auf die Augen legen.

Mach mal ein paar Bilder und stell sie hier ein, dann können wir dir Tips geben.
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #3
Hallo Dan,

vielen Dank für deine freundliche Antwort.
Die Idee, ein paar Fotos, dich ich gemacht habe hier einzustellen ist gut.
Dann kann man weiter darüber diskutieren.
Ich muss nur noch mal schauen, wo ich diese einbringe, hier in diesem Beitrag,
oder sollte dies an einer anderen Stelle des Forums passieren?
Werde heute schon mal was raus suchen, was ich bisher so fertig gebracht habe.

Gruß

Manfred
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #4
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #5
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #6
@Manfred
Aufgrund Deiner Fragen zur Portraitfotografie würde ich mal sagen Du beschäftigst Dich zuviel mit irgendwelchen Theorien und machst Dir Sorgen um Dinge
die vermutlich niemals auftreten werden wenn man es einfach ausprobiert und so Erfahrungen sammelt ;)

Geh einfach raus und mach Portraits von Bekannten oder Freunden die sich zur Verfügung stellen, erst dann (in der Praxis) merkst Du worauf es ankommt :)

Wenn man z.B. eine Portraitbrennweite von 85mm oder 100mm mit sehr offener Blende (1.4 oder 2.8) verwendet, macht es nicht viel Unterschied ob sich
bei einem Kopfportrait irgendein Hintergrund nun 1,5m oder 20m dahinter befindet, weil er nämlich durch die starke Unschärfe kaum zu erkennen ist :p

Schau Dir viele gute Portraits im Web an, analysiere die Bilder die Dir gefallen und erkenne was das Bild ausmacht und worauf es bei dem Bild ankam, so
kannst Du es evtl. selber mal nachstellen ;)
Welche Farbe die Kleidung hat oder ob es Wald, Buschwerk oder Mauern sind, ich habe schon sehr viele Portraits gesehen die sehr gut sind und diese Dinge
da eher eine untergeordnete Rolle gespielt haben, da kann dann auch ruhig mal die Kleidung aus der Rolle fallen oder die Umgebung unpassen sein...ist dann
natürlich auch alles beabsichtigt worden :D

Nochmal in der Kurzversion :
Denk nicht soviel über irgendwelche Theorien nach, geh raus und mach einfach, erlaubt ist was Dir und dem Model gefällt, so lernt man es am besten und
sammelt Erfahrungen :daumen:

Achso : Wenn Du einfach mal ein paar Bilder einstellst kann man am besten Tips geben :eek:








Gruss
JAN
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #7
Hallo Manfred,

Am besten die Bilder hier in diesen Faden einsetzen, dann hast du alles beieinander.
Um die Bilder schön einzusetzen hier eine kleine Anleitung dazu wie man es am besten macht.

@Manfred
Aufgrund Deiner Fragen zur Portraitfotografie würde ich mal sagen Du beschäftigst Dich zuviel mit irgendwelchen Theorien und machst Dir Sorgen um Dinge
die vermutlich niemals auftreten werden wenn man es einfach ausprobiert und so Erfahrungen sammelt ;)

Geh einfach raus und mach Portraits von Bekannten oder Freunden die sich zur Verfügung stellen, erst dann (in der Praxis) merkst Du worauf es ankommt :)

Wenn man z.B. eine Portraitbrennweite von 85mm oder 100mm mit sehr offener Blende (1.4 oder 2.8) verwendet, macht es nicht viel Unterschied ob sich
bei einem Kopfportrait irgendein Hintergrund nun 1,5m oder 20m dahinter befindet, weil er nämlich durch die starke Unschärfe kaum zu erkennen ist :p

Schau Dir viele gute Portraits im Web an, analysiere die Bilder die Dir gefallen und erkenne was das Bild ausmacht und worauf es bei dem Bild ankam, so
kannst Du es evtl. selber mal nachstellen ;)
Welche Farbe die Kleidung hat oder ob es Wald, Buschwerk oder Mauern sind, ich habe schon sehr viele Portraits gesehen die sehr gut sind und diese Dinge
da eher eine untergeordnete Rolle gespielt haben, da kann dann auch ruhig mal die Kleidung aus der Rolle fallen oder die Umgebung unpassen sein...ist dann
natürlich auch alles beabsichtigt worden :D

Nochmal in der Kurzversion :
Denk nicht soviel über irgendwelche Theorien nach, geh raus und mach einfach, erlaubt ist was Dir und dem Model gefällt, so lernt man es am besten und
sammelt Erfahrungen :daumen:

Achso : Wenn Du einfach mal ein paar Bilder einstellst kann man am besten Tips geben :eek:








Gruss
JAN


Hallo Jan,

vielen Dank für deinen Beitrag, den ich als sehr entspannt aufgenommen habe. Du kannst da bestimmt Recht haben, ich mache mir immer einen Kopf darüber wie es besser werden kan.
Die Kinder sind nun wieder gefahren, und ich habe etwas Zeit ein paar Fotos auszusuchen, die ich dann hier mal zur Analyse einstelle. :D

Beste Grüße

Manfred
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #8
Hallo Jan,

vielen Dank für deinen Beitrag, den ich als sehr entspannt aufgenommen habe. Du kannst da bestimmt Recht haben, ich mache mir immer einen Kopf darüber wie es besser werden kan.
Die Kinder sind nun wieder gefahren, und ich habe etwas Zeit ein paar Fotos auszusuchen, die ich dann hier mal zur Analyse einstelle. :D

Beste Grüße

Manfred

So, nun versuche ich es mal mit den ersten Fotos.

comp_A_0044.jpg

comp_IMG_5936.jpg

comp_IMG_8866_2.jpg

comp_A-06.jpg

comp_Compressed_0008.jpg

comp_KA-01.jpg

Scheinbar hat es funktioniert :)

Im großen und ganzen, gefallen mir meine Fotos einigermaßen,
aber ich denke immer, etwas fehlt um sie besser zu machen, weiß aber nicht was.
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #9
Hallo Manfred,

das grösste Manko bei den Bildern ist die fehlende Freistellung von der Umgebung !
Leider sind nur bei Bild 1 die EXIF´s sichtbar, bei allen anderen sieht man leider nicht die verwendete Blende, aber ich
denke mal die war hier nie unter Blende 4 oder 5,6 :p

Grundsätzlich : Bei 105mm Brennweite und Blende 8 kann man keine gute Freistellung erlangen :eek:

Hier mal ein Beispiel eines Kopfportraits mit 85mm (an Kleinbild) und Blende 1.4 :


Die Schärfeebene ist hier zwar sehr knapp und für manche vielleicht schon zu knapp, aber selbst bei Blende 2.0 wäre
der Effekt noch fast genauso ;)



Hier mal mit 35mm (an Kleinbild) und ebenfalls Blende 1.4 :


Man sieht das die Freistellung bei solchen Bildern einiges ausmacht damit der Blick nur auf die Person gelenkt wird ;)


Würde Dir also vorschlagen ein anderes Objektiv mit viel offenerer Blende zu verwenden, dann würden Deine oben ge-
machten Bilder auch eine ganz andere und typischere Wirkung haben ;)
Bei Bild 1 würde man z.B. nicht mehr erkennen das es sich im HG um einen wunderschönen Container handelt :D

Dann ist der Bildschnitt auf Deinen Bildern oft nicht so günstig und teilweise zu eng, besonders auf Bild 3 und 5 :eek:

Das 4. Bild gefällt mir noch am besten, nur das Gesicht, besonders die Augenpartie kommt hier nicht so gut weg
weil sie viel zu dunkel ist, hier einfach mit einem Reflektor aufhellen oder mit einem dezenten Aufhellblitz arbeiten :daumen:

Wenn man aber absichtlich noch etwas von der Umgebung zeigen möchte oder die Umgebung bewusst mit ins Bild
einbezieht, dann sollte man wirklich darauf achten was sich noch alles im Hintergrund befindet, denn so ein ange-
schnittenes parkendes Fahrzeug und andere Dinge wie in Bild 5 sind dann nicht so prickelnd :D


P.S.:
Wenn Du zukünftige Bildserien auch durchnummerieren würdest, wäre das sehr hilfreich, dann bräuchte man
nicht ewig selber abzählen wenn man etwas zu einem bestimmten Bild schreibt
;)








Gruss
JAN
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #10
Hallo Jan,

danke für deine Infos, da hast du Recht, es ist sehr wenig freigestellt, ich schau mir gleich mal die Originale an, um zu sehen mit welcher Blende und Brennweite ich da fotografiert habe. Und schau auch gleich, ob es Fotos mit größerer Blendenöfnung
gibt, die dann besser freigestellt sind.

Gruß

Manfred
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #11
Hallo Manfred,

das grösste Manko bei den Bildern ist die fehlende Freistellung von der Umgebung !
Leider sind nur bei Bild 1 die EXIF´s sichtbar, bei allen anderen sieht man leider nicht die verwendete Blende, aber ich
denke mal die war hier nie unter Blende 4 oder 5,6 :p


Gruss
JAN

Das sechste Bild wurde mit F2,5 und 50mm Brennweite gemacht, die meisten anderen Fotos von F/8-14
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #12
Hallo Manfred,

das grösste Manko bei den Bildern ist die fehlende Freistellung von der Umgebung !
Leider sind nur bei Bild 1 die EXIF´s sichtbar, bei allen anderen sieht man leider nicht die verwendete Blende, aber ich
denke mal die war hier nie unter Blende 4 oder 5,6 :p

Grundsätzlich : Bei 105mm Brennweite und Blende 8 kann man keine gute Freistellung erlangen :eek:

Hier mal ein Beispiel eines Kopfportraits mit 85mm (an Kleinbild) und Blende 1.4 :


Die Schärfeebene ist hier zwar sehr knapp und für manche vielleicht schon zu knapp, aber selbst bei Blende 2.0 wäre
der Effekt noch fast genauso ;)



Hier mal mit 35mm (an Kleinbild) und ebenfalls Blende 1.4 :


Man sieht das die Freistellung bei solchen Bildern einiges ausmacht damit der Blick nur auf die Person gelenkt wird ;)


Würde Dir also vorschlagen ein anderes Objektiv mit viel offenerer Blende zu verwenden, dann würden Deine oben ge-
machten Bilder auch eine ganz andere und typischere Wirkung haben ;)
Bei Bild 1 würde man z.B. nicht mehr erkennen das es sich im HG um einen wunderschönen Container handelt :D

Gruss
JAN


So, habe noch mal ein paar Fotos rausgesucht,
die mit Blende F/1,8 bis F/4,0 gemacht wurden.
Exifs sind diesmal bei :)

Die meisten meiner Fotos hab ich tatsächlich mit meinem Standard Zoom 24-105mm gemacht, dazu meist auch noch abgeblendet.
Obwohl ich Festbrennweiten habe
(50mm f/1,8 - 85mm f/1,8 - 135mm f/2,8)
nutze ich wohl unbewusst zu oft mein Zoomobjektiv.
Da muss ich wohl umdenken, ggf. entweder ein 24-70mm f/2,8 wobei mir dann Brennweite fehlt, oder dann lieber ein 70-200 f/2,8 besorgen.
Oder zum Fotografieren nur noch die Festbrennweiten mitnehmen :)
Würde mich über Kritik die mir zu besseren Fotos hilft, freuen.

Gruß - Manfred

Bild-01.jpg

Bild-02.JPG

Bild-03.JPG

Bild-04.JPG

Bild-05.JPG
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #13
Was ich bei einer kurzen Durchsicht der Bilder feststellen konnte:
Kontraste im Hintergrund wirken ablenkend.
Farbkontrast am Container, dunkle Bäume mit hellen Wiesenflecken, dunkle Fenster im sehr hellen Gebäude.

Ich als Kurzsichtige könnte so etwas zum Beispiel schnell prüfen, wenn ich mit meinem schlechteren Auge ohne Brille gucke und dann sieht das in etwa wie eine gleichmäßige Fläche aus. :D

Beim Letzten ist die Separation vom Hintergrund gut gelungen durch die Kombination aus schräger Beleuchtung und offene Blende. Da sind auch alle Farben im Hintergrund etwa gleich hell, das hilft.

Wie beleuchtest du? Das ist teilweise entfesselt geblitzt, oder? Beim Bild mit dem Stuhl wäre vielleicht ein zweiter Blitz von hinten sinnvoll, um einen Haarkranz zu bilden, der vom Hintergrund abhebt. Bei anderen Bildern scheint das die Sonne schon getan zu haben, da wäre aber etwas aufhellen von vorne hilfreich (sehr heller Hintergrund in Kombi mit ausgeprägten Gesichtsschatten wirkt nicht so gut -> Bild mit Blumen und roter Jacke, wenn die Schatten Dramatik erzeugen sollen, dann lieber dunkleren Hintergrund, wenn das Helle freundlich/lieblich sein soll, dann lieber Richtung High-Key und Gesicht auch deutlich heller).

Weitwinkelbilder mit Model und Auto brauchen dringend einen geeigneten Hintergrund, am besten eine Hügelkuppe, wo fast nur Himmel dahinter ist (oder eine Wüste, aber die wird wohl hier nicht verfügbar sein). Sonst vielleicht eher auf die Perspektive verzichten und nur ein Autodetail mit Model mit einem Tele aufnehmen.

Nummerieren wäre SEHR hilfreich, weil der Bezug auf Bilder so ziemlich erschwert ist.
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #14
Was ich bei einer kurzen Durchsicht der Bilder feststellen konnte:
Kontraste im Hintergrund wirken ablenkend.
Farbkontrast am Container, dunkle Bäume mit hellen Wiesenflecken, dunkle Fenster im sehr hellen Gebäude.

Ich als Kurzsichtige könnte so etwas zum Beispiel schnell prüfen, wenn ich mit meinem schlechteren Auge ohne Brille gucke und dann sieht das in etwa wie eine gleichmäßige Fläche aus. :D

Beim Letzten ist die Separation vom Hintergrund gut gelungen durch die Kombination aus schräger Beleuchtung und offene Blende. Da sind auch alle Farben im Hintergrund etwa gleich hell, das hilft.

Wie beleuchtest du? Das ist teilweise entfesselt geblitzt, oder? Beim Bild mit dem Stuhl wäre vielleicht ein zweiter Blitz von hinten sinnvoll, um einen Haarkranz zu bilden, der vom Hintergrund abhebt. Bei anderen Bildern scheint das die Sonne schon getan zu haben, da wäre aber etwas aufhellen von vorne hilfreich (sehr heller Hintergrund in Kombi mit ausgeprägten Gesichtsschatten wirkt nicht so gut -> Bild mit Blumen und roter Jacke, wenn die Schatten Dramatik erzeugen sollen, dann lieber dunkleren Hintergrund, wenn das Helle freundlich/lieblich sein soll, dann lieber Richtung High-Key und Gesicht auch deutlich heller).

Weitwinkelbilder mit Model und Auto brauchen dringend einen geeigneten Hintergrund, am besten eine Hügelkuppe, wo fast nur Himmel dahinter ist (oder eine Wüste, aber die wird wohl hier nicht verfügbar sein). Sonst vielleicht eher auf die Perspektive verzichten und nur ein Autodetail mit Model mit einem Tele aufnehmen.

Nummerieren wäre SEHR hilfreich, weil der Bezug auf Bilder so ziemlich erschwert ist.


Hallo Helena,

vielen Dank für deine Tipps, ich werde mir die Fotos, plus deine Infos in Ruhe durch den Kopf gehen lassen.
Irgenwie muss man sich doch verbessern können.

Die Fotos sind doch von 01 - 05 nummeriert, oder wie ist eine Nummerierung gemeint?

Gruß - Manfred
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #15
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #16
Die Freistellung ist das eine die Bildschärfe das andere.
Es kommt tatsächlich auf das Bild an ob man mehr oder weniger Hintergrund sehen will oder muss, es ist aber unbestritten das in Post 12 mehr als die Hälfte der Bilder eine gesunde Grundschärfe missen lassen.
Wenigstens die Augen sollten scharf sein selbst wenn man z.B. mit Blende 1.4 losballert, das sollte machbar sein.

Prinzipiell ist die Frage nach dem Bokeh in einem Bild mit Mensch (ist automatisch kein Portrait) immer die Frage ob der Hintergrund beiträgt oder ablenkt.

Post 8 Bild 1 hätte in meinen Augen mit Offenblende also 2.8 oder bitte weniger und einem engeren Beschnitt dem Motiv gut getan. Wenn ich mir vorstelle wie die Porträtierte vor einem unscharfen rosa Hintergrund wirken könnte wäre das ein tolles Bild geworden, so sieht man eine Frau vor einem hässlichen Container.

KB zeichnet sich durch eine selektive Unschärfe aus die ich mit einem Objektiv erzeugen kann das die Vorteile von KB auch zum tragen bringt. Das kann ich in vielen Bildern nicht nachvollziehen, das kann man mit einem 1" Sensor auch oder sogar besser.
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #17
Also ehrlich gesagt verstehe ich nicht wirklich warum Du ein Standard-Zoom für solche Portraitaufnahmen verwendest
obwohl Du dafür viel besser geeignete Objektive hast wie z.B. das 85mm 1.8 oder das 135mm 2.8
smiley_emoticons_confusednew.gif


Würdest Du die Bilder (im Textfeld) mit fortlaufenden Nummern versehen, könnte ich jetz noch zu den einzelnen Bildern
etwas schreiben, aber ich mag jetz nicht wieder abzählen oder beschreiben welches Bild ich meine....

Mit "Durchnummerieren" meinen wir das an jedes Bild ein fortlaufende Nummer dazugeschrieben werden sollte, gerade
bei mehreren Serien in einem Fred wie in diesem hier macht das durchaus Sinn ;)
Wenn Du in einem anderen Fred zu ein paar Bildern etwas schreiben möchtest, dann macht es Dir sicherlich auch nicht
viel Spass immer erst das Bild zu suchen, dann draufzuklicken um evtl. nachzulesen welche Seriennummer die Bilddatei
hat um diese dann anzugeben, oder ?
Steht an jedem Bild eine Nummer sieht man sie beim Antworten sofort und muss nicht selber ewig abzählen....


Deswegen nochmal ein paar allgemeine Tips zu solchen Portraits :

- nimm lichtstarke Objektive mit mindestens Offenblende 2.8, besser noch grössere Blendenöffnungen wie 1.8 oder 1.2

- bei längeren Brennweiten (über 100mm) reicht auch Blende 2.8

- achte auf den Hintergrund, ist er sehr hell muss man auch das Gesicht hell darstellen und nicht im Schatten lassen
(wie es leider auf einigen der oberen Bildern zu sehen ist)


- um Gesichter aufzuhellen eignet sich ein Aufhellblitz, Reflektor oder einfache Überbelichtung (manuell)

- bei einer sehr offenen Blenden den Fokus gezielt auf die Augen setzen und nicht auf Nasenspitzen

- wenn das Model mit irgendwelchen Fahrzeugen abgelichtet wird, dann das Bild nicht zu eng beschneiden und mehr
Platz drumherum lassen

- bei der anschliessenden Optimierung am PC die Augenpartie ggf. Nachschärfen und klar und deutlich darstellen weil
der Betrachter immer sofort auf die Augen schaut







Gruss
JAN
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #18
Hallo,

besten Dank an Peter und Jan, die Kritik ist hart aber berechtigt!
Ich muss nun mal schauen, wie es weitergehen kann.
Am besten erst mal ein paar bessere Plätze (Hintergründe) zum fotografieren suchen,
dann nur die drei Festbrennweiten mitnehmen, und noch einmal schauen was dann so bei rüberkommt.

Warum ich meist immer nur mein Standard- Zoom mit dabei habe, obwohl lichtstärkere Festbrennweiten zur Verfügung stehen, kann ich nur so mutmaßen,
ggf. glaube ich mit einem Zoom deutlich flexibler zu sein. Es kommt jetzt erst mal auf einen Versuch an.
Schlechter kann es ja kaum werden. :)

Gruß

Manfred
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #19
Ich fühle mich mit einer Festbrennweite flexibler. Blende lässt sich aufmachen, Blende lässt sich zumachen, ich kann freistellen, ich kann Hintergrund mit einbeziehen, ich kann bei hellem Licht fotografieren, ich kann aber auch noch los, wenn es stockduster ist, Kamera lässt sich notfalls einhändig bedienen, weil die leicht ist und ich keine Hand für den Zoomring brauche, kann also auch Blitz oder Reflektor halten.
Sprich, die ist für wesentlich mehr unterschiedliche Lichtverhältnisse und Bildwirkungen nutzbar als ein Zoom und dazu noch schön leicht und dadurch geeigneter, viele unterschiedliche Stimmungen einzufangen.

Zoom hat natürlich Flexibilität auf eine andere Art. Wenn dein Standort fest ist und die Motive sich aber bewegen (Veranstaltung), wenn du aus einer Perspektive sowohl Ganzkörperbilder als auch Headshots machen möchtest, wenn du in einer Bildserie sowohl sehr viel Umgebung mit draufnehmen willst als auch eine sehr enge Perspektive nutzen, wenn du nicht weißt, ob ein Model mit 35mm oder mit 70mm besser aussieht (das liegt ja auch an den Gesichtsproportionen)...

Je nach Anwendungszweck braucht man halt die Flexibilität einer Festbrennweite oder die eines Zooms...

Musst du dir überlegen, aber ich denke, gerade im Portraitbereich sind häufiger die Vorteile der Festbrennweite relevant als die des Zooms.
 
  • Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht? Beitrag #20
Ich fühle mich mit einer Festbrennweite flexibler. Blende lässt sich aufmachen, Blende lässt sich zumachen, ich kann freistellen, ich kann Hintergrund mit einbeziehen, ich kann bei hellem Licht fotografieren, ich kann aber auch noch los, wenn es stockduster ist, Kamera lässt sich notfalls einhändig bedienen, weil die leicht ist und ich keine Hand für den Zoomring brauche, kann also auch Blitz oder Reflektor halten.
Sprich, die ist für wesentlich mehr unterschiedliche Lichtverhältnisse und Bildwirkungen nutzbar als ein Zoom und dazu noch schön leicht und dadurch geeigneter, viele unterschiedliche Stimmungen einzufangen.

Zoom hat natürlich Flexibilität auf eine andere Art. Wenn dein Standort fest ist und die Motive sich aber bewegen (Veranstaltung), wenn du aus einer Perspektive sowohl Ganzkörperbilder als auch Headshots machen möchtest, wenn du in einer Bildserie sowohl sehr viel Umgebung mit draufnehmen willst als auch eine sehr enge Perspektive nutzen, wenn du nicht weißt, ob ein Model mit 35mm oder mit 70mm besser aussieht (das liegt ja auch an den Gesichtsproportionen)...

Je nach Anwendungszweck braucht man halt die Flexibilität einer Festbrennweite oder die eines Zooms...

Musst du dir überlegen, aber ich denke, gerade im Portraitbereich sind häufiger die Vorteile der Festbrennweite relevant als die des Zooms.

Das sind natürlich Argumente die ich auch viel zu wenig bedacht habe :ups:.
Also ein herzliches Danke dafür. :klatschen: Schön, das du mich, und hoffentlich auch andere, damit noch mal "wachgerüttelt" hast.
Man denkt ja doch meist, ohne Zoom ist man zu sehr eingeschränkt, obwohl es, zumindest in vielen Fällen nicht so ist.

Es war sicher somit auch ein Anfängerfehler von mir, immer mit dem Zoom zum Shooting zu fahren. :rolleyes:
Ich habe meine Festbrennweiten zu Haus, und nehme sie nicht mit, weil ich denke, auf die Schnelle ggf. dann unflexibel zu sein.
Also vielen Dank noch einmal für den aufhellenden Beitrag. :daumen:
 
Thema:

Portraitfotografie - welche Hintergründe (outdoor) sind gut geeignet, welche eher nicht?

Zurück
Oben Unten