Portrait Georg sw

Diskutiere Portrait Georg sw im Menschen Forum im Bereich Bildbesprechungen; So, jetzt aber mal ein Portrait. Georg hat sich spontan für ein paar Fotos während des Fotostammtischs zur Verfügung gestellt. Er ist auch...
  • Portrait Georg sw Beitrag #1
Towy
Towy
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So, jetzt aber mal ein Portrait. Georg hat sich spontan für ein paar Fotos während des Fotostammtischs zur Verfügung gestellt. Er ist auch nebenbei als Model tätig.

Das folgende Foto fand ich verwertbar und habe mich an einer Schwarzweiß-Konvertierung versucht.

Eure Meinung würde mich jetzt doch mal interessieren.

Portrait_Georg_1400_500-1.jpg
Canon 5DM3 mit EF 85mm f/1.2L USM
1/160 Sek f/1.2 ISO 1250
Lightroom + Nik Silver Efex 2.0

LG Jens
 
  • Portrait Georg sw Beitrag #2
Moin Jens,

deine neue Linse liefert sehr gut ab. Auch schon bei Offenblende. (Was ich woanders schon gesehen habe.;)) :daumen:

Die (Offenblende) war aber hier sicher kontraproduktiv. Denn ein gutes Porträt lebt ¡meiner meiner Meinung nach! von der Schärfe des gesamten Gesichtes. So wie hier gezeigt, eine Gesichtshälfte scharf und die andere unscharf mit relativ hartem Übergang dazwischen, wirkt das Ganze ¡auf mich! ...naja...etwas gewöhnungsbedürftig. ;) Der Hintergrund versinkt auch dann noch wunderschön im Bokeh, wenn du etwas weiter schließt, dafür wird das "Hauptmotiv" komplett scharf dargestellt. ;)
 
  • Portrait Georg sw Beitrag #3
Hallo Steffen, das ist ein interessanter Aspekt. Bei f/1.2 ist die Schärfeebene bei dieser Entfernung papierdünn. Ich werde auf jeden Fall Deinen Hinweis als Denkanstoß nehmen.
LG Jens
 
  • Portrait Georg sw Beitrag #4
Ich kann den Aspekt von Steffen verstehen, aber ich würde sagen: es kommt darauf an, wofür das Portrait gedacht ist.
Als Business-Portrait fände ich es auch zu heftig, weil zu dünne Schärfenebene.
Aber z..B beim Autofahren: wieso fährt man sehr schnell? Nicht weil man's muss oder wegen der Zeitersparnis, sondern weil man's kann und weil's Spaß macht.
Die dünne Schärfenebene ist zumindest für mich ungewohnt, vor allem weil nicht jeder so'ne Linse mit 'ner Kleinbildknipse hat.
Es ist für mich ein wahnsinnig toller Effekt, der mir sehr gut gefällt, aber den man auch nicht überstrapazieren sollte.
Nicht inflationär eingesetzt kommt sowas immer wieder genial!
Wie gesagt kommt es für mich sehr stark auf den Zweck an...
 
  • Portrait Georg sw Beitrag #5
Die s/w-Konvertierung passt ganz gut, mir ist das Portrait nur etwas zu eng beschnitten :)
Wenn man sehr offenblendige Kopfportraits macht muss man die Blende nicht immer ganz öffnen. Wie Du schon sagst
ist die Schärfeebene bei dem Motivabstand sehr dünn, ja oft schon zu dünn ;)
Wie man hier gut sehen kann ist auch nicht das Auge scharf sondern die vordere Kante vom Brillengestell, das sind
die Tücken wenn man "zu offen" arbeitet...da sollte (und muss) man den Fokus schon sehr präzise setzen :p
Selbst mit Blende 2 oder 2.2 ist der Freistellungseffekt immernoch sehr gut und unterscheidet sich nur marginal von
Blende 1,2 ....probiers aus und Du wirst sehen (kenne das aus eigener Erfahrung, Blende 1.4 ist da bei 85mm am
Kleinbildformat nicht anders)
;)








Gruss
JAN
 
  • Portrait Georg sw Beitrag #6
Janni, Du hast sehr richtig gesehen, dass die Schärfe nicht genau auf dem Auge sitzt. Obwohl ich den Fokuspunkt manuell gesetzt habe, hat dieser leider das Brillengestell als Anhaltpubkt genommen. Bei Autofokus ist das leider wohl nur schwer zu vermeiden.
Den engen Beschnitt finde ich ebenfalls verbesserungswürdig. Wir sind uns in diesen Punkten also einig.
Nun, mit diesen Mängeln muss ich wohl leben, wenn es sich quasi um einen Schnappschuß auf einer Veranstaltung handelt.
LG Jens
 
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