MuFTi
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Liebe Forengemeinde,
falls Ihr Euch gleich fragt, worauf ich denn eigentlich hinaus will: Dieser Post ist eine Mischung aus Erfolgsbericht und Bitte um weitere Ideen!
Beim Stöbern nach einem bestimmten Bild aus meinem Archiv der Lateinamerika-Reise 2009 bin ich auf ein Panorama gestoßen, bei dem ich damals aufgegeben hatte.
Mein Problem damals: Bei den Einzelaufnahmen habe ich zwei Dinge verkompliziert:
Ich zeige Euch zunächst das damalige Endergebnis vom Stitching mit Hugin:
#1 - Blick von Bariloche auf den Nahel Huapi Nationalpark. (Hugin)

Hugin hat das Stitching sehr gut hinbekommen, allerdings auf Kosten einiger Krümmungen, die vorher nicht da waren. Das kann ich aber in Kauf nehmen.
Der schlimmere Teil ist für Euch sicher sofort ersichtlich, nämlich die Verdunkelung zur Bildmitte hin.
Nun zeige ich Euch das Ausgangsmaterial (verkleinert):
#2a-e: Einzelbilder





Man sieht deutlich, wol der Polfilter besonders wirksam war.
Hugin kann die vorverarbeiteten Einzelbilder als TIFF abspeichern. Ich hatte mich noch selbst am nachträglichem Aufhellen versucht, aber am Ende ist das immer deutlich aufgefallen.
Affinity Photo to the rescue!
Also dachte ich mir gestern: "Die paar Minuten nehme ich mir und teste mal, wie Affinity Photo mit dem Material klar kommt".
Da war zuerst Ernüchterung: Es war einiges an Korrekturen nötig, um das Stitching sauber hin zu bekommen. Möglicherweise musste ich damals in Hugin auch manuell ran, das weiß ich aber nicht mehr.
Erwartungsgemäß konnte A.P. mit seinem Belichtungsausgleich auch keine Wunder bewirken, wenngleich mir das erste Ergebnis schon besser gefiel als das von Hugin.
Meine ursprüngliche Idee war nun, mit Abwedeln in unterschiedlichen Härten und mit Masken weiter zu machen. Dann kam mir aber der Gedanke: "Warum nicht mal Tonemapping versuchen?". Bei 8-bit Farbtiefe hatte ich das noch nie eingesetzt, immer nur mit einzelnen RAWs oder HDRs. Aber, wie ich finde, kann sich das Ergebnis sehen lassen:
#3 Blick von Bariloche auf den Nahel Huapi Nationalpark. (Affinity Photo mit Tonemapping)

Eure Ideen sind gefragt
Was haltet Ihr vom neuen Ergebnis?
Vermutlich fällt Euch auch noch diese eine Stelle auf, wo ein Sprung in der Helligkeit zu erkennen ist.
Hier der Ausschnitt, den ich meine:
#4 Helligkeitssprung im Zwischenschritt

Da "Verwischen", "Verwässern" und "Gaußsche Unschärfe" wiederum zu sichtbaren Verschlechterungen der Details führen (die feinen Wellenkämme z.B.), habe ich die als Lösungsansatz verworfen. Geholfen, wenn auch nicht 100%-ig, hat die magische "Restaurieren"-Funktion.
Aber, wenn man erst einmal Arbeit, Zeit und Liebe in ein Bild gesteckt hat, will man es auch perfekt haben, nicht wahr? Und natürlich fällt mir diese Stelle jetzt immer noch auf. Daher meine Fragen:
VG, Uwe
falls Ihr Euch gleich fragt, worauf ich denn eigentlich hinaus will: Dieser Post ist eine Mischung aus Erfolgsbericht und Bitte um weitere Ideen!
Beim Stöbern nach einem bestimmten Bild aus meinem Archiv der Lateinamerika-Reise 2009 bin ich auf ein Panorama gestoßen, bei dem ich damals aufgegeben hatte.
Mein Problem damals: Bei den Einzelaufnahmen habe ich zwei Dinge verkompliziert:
- Die Belichtungsautomatik nicht deaktiviert.
(manuelle Einstellung bei der alten Coolpix war echt lästig) - Einen Polfilter verwendet.
Ich zeige Euch zunächst das damalige Endergebnis vom Stitching mit Hugin:
#1 - Blick von Bariloche auf den Nahel Huapi Nationalpark. (Hugin)

Hugin hat das Stitching sehr gut hinbekommen, allerdings auf Kosten einiger Krümmungen, die vorher nicht da waren. Das kann ich aber in Kauf nehmen.
Der schlimmere Teil ist für Euch sicher sofort ersichtlich, nämlich die Verdunkelung zur Bildmitte hin.
Nun zeige ich Euch das Ausgangsmaterial (verkleinert):
#2a-e: Einzelbilder





Man sieht deutlich, wol der Polfilter besonders wirksam war.
Hugin kann die vorverarbeiteten Einzelbilder als TIFF abspeichern. Ich hatte mich noch selbst am nachträglichem Aufhellen versucht, aber am Ende ist das immer deutlich aufgefallen.
Affinity Photo to the rescue!
Also dachte ich mir gestern: "Die paar Minuten nehme ich mir und teste mal, wie Affinity Photo mit dem Material klar kommt".
Da war zuerst Ernüchterung: Es war einiges an Korrekturen nötig, um das Stitching sauber hin zu bekommen. Möglicherweise musste ich damals in Hugin auch manuell ran, das weiß ich aber nicht mehr.
Erwartungsgemäß konnte A.P. mit seinem Belichtungsausgleich auch keine Wunder bewirken, wenngleich mir das erste Ergebnis schon besser gefiel als das von Hugin.
Meine ursprüngliche Idee war nun, mit Abwedeln in unterschiedlichen Härten und mit Masken weiter zu machen. Dann kam mir aber der Gedanke: "Warum nicht mal Tonemapping versuchen?". Bei 8-bit Farbtiefe hatte ich das noch nie eingesetzt, immer nur mit einzelnen RAWs oder HDRs. Aber, wie ich finde, kann sich das Ergebnis sehen lassen:
#3 Blick von Bariloche auf den Nahel Huapi Nationalpark. (Affinity Photo mit Tonemapping)

Eure Ideen sind gefragt
Was haltet Ihr vom neuen Ergebnis?
Vermutlich fällt Euch auch noch diese eine Stelle auf, wo ein Sprung in der Helligkeit zu erkennen ist.
Hier der Ausschnitt, den ich meine:
#4 Helligkeitssprung im Zwischenschritt

Da "Verwischen", "Verwässern" und "Gaußsche Unschärfe" wiederum zu sichtbaren Verschlechterungen der Details führen (die feinen Wellenkämme z.B.), habe ich die als Lösungsansatz verworfen. Geholfen, wenn auch nicht 100%-ig, hat die magische "Restaurieren"-Funktion.
Aber, wenn man erst einmal Arbeit, Zeit und Liebe in ein Bild gesteckt hat, will man es auch perfekt haben, nicht wahr? Und natürlich fällt mir diese Stelle jetzt immer noch auf. Daher meine Fragen:
- Bin ich jetzt überkritisch und soll es so lassen?
- Wie würdet Ihr diese Stelle heilen?
- Würdet Ihr evt. den Belichtungsausgleich grundsätzlich anders angehen?
VG, Uwe


