Danke für die rege Teilnahme hier! :klatschen::klatschen::klatschen:
Finde die verschiedenen Standpunkte sehr interessant.
Also um Ansteckungsgefahr auszuschließen, habe ich die Optik vor dem Reinigungsvorgang separat gelagert und natürlich auch nicht an die Kamera angeschlossen. Auch im zerlegten Zustand lagerten die Teile in einer abgedeckten Glasschale. Und auch jetzt nach dem Reinigen und Backen lagert die Optik noch alleine, Bajonettanschluss nach oben, damit sich der Restmief verflüchtigen kann
-was er auch tut, wie die tägliche "Riechprobe" zeigt
Allerdings hab ich das Objektiv inzwischen hier und da mal eingesetzt, mit hervorragenden Ergebnissen.
Alle Teile die dabei waren und nicht zum Objektiv gehörten habe ich aber sicherheitshalber entsorgt,
Verpackung, Gehäusedeckel vorn und hinten (auch wenn`s weh tat

).
In einem anderen Forum, wo die einzelnen Mitglieder teils soviel M42-Optiken haben wie wir hier alle zusammen

habe ich mich vorher auch lange rumgetrieben und schlau gelesen, dort ist die "Entpilzung" von M42-Optiken sehr üblich
und wird ebenfalls mit gutem Erfolg praktiziert. Von "Ansteckungsfällen" habe ich aber noch nie dort gelesen.
"Damals" als die Optiken an ihren ursprünglichen Kameras eingesetzt und dementsprechend gelagert wurden, war Pilz im Glas ja auch kein Thema.
Erst durch die Abschiebung der Ausrüstungen in ungeeignete Lagerstätten (Keller usw.) ist dies Problem entstanden.
Dementsprechend gehe ich davon aus, dass bei trockener Lagerung in beheizten Wohnungen kein Schimmelpilzbefall auftreten wird
Inzwischen treibe ich solch einen Reinigungsaufwand auch nur noch für Linsen, die selten sind oder sich normalerweise außerhalb der für mich erschwinglichen Preisklasse befinden -für das Sonnar hat es sich wirklich gelohnt!
