Hallo six.tl,
den Anruf bei der Adobe Hotline kannst Du Dir sparen, die genannten Versionen werden nicht auf eine andere Plattform gewandelt oder getauscht.
Es gab mal eine Aktion bei Adobe für ein sogenanntes "Cross- Update". Man konnte gegen den Preis des Updates z.B. von der Windows auf die Mac- Version oder umgekehrt wechseln. Ob es das aktuell noch gibt weiss ich allerdings nicht.
Woher dieser merkwürdige Kampf gegen die Apple- Hardware insgesamt herrührt verstehe ich nicht. Ich hetze ja auch nicht gegen Windows oder Linux. Grundsätzlich ist es ein System wie jedes andere auch. Und wie jedes System hat es seine Vor- und Nachteile. Werners Kritik am iMac kann ich nachvollziehen, wobei mich der spiegelnde Display an meinem 27" iMac nicht stört. Ich sitze mit dem Gerät weder neben einer Lampe noch mittags auf der Terrasse. Das Problem wäre in einem Grossraumbüro gegeben, in dem man keine Rücksicht auf das richtige Stellen des Gerätes nehmen kann und grosse Fensterflächen mit viel einfallendem Licht ein vernünftiges Arbeiten verhindern. Aber selbst dafür haben findige Tüftler schon eine adäquate Lösung gefunden die selbst bei den teuren Arbeitsplatzmonitoren eingesetzt wird.
Teuer ist ein vielfach angeführter Aspekt den ich nur bedingt bestätigen kann. Ja, Macs kosten auf den ersten Blick ein paar Doppelmark mehr als Stangenware (vielen Dank an Saturn für diesen Ausdruck, ich hoffe, dass ich ihn guttenborgen darf!?), dafür haben alle Macs (ausser dem kleinen MacBook white) ein stabiles Aluminiumgehäuse das sie resistent gegen Alterungseinflüsse macht. Der Mac mini ist tatsächlich das einzige Gerät, das ich nicht nehmen würde. Zum Einen ist es unter dem Strich zu teuer weil Tastatur, Maus und Monitor separat erworben werden müssen. Er ist zwar sehr klein und handlich aber nimmt immer noch Platz auf oder unter dem Schreibtisch weg und eine Verbindung zu einem Monitor ist nach wie vor nötig. Warum das ganze Geraffel nicht gleich in den Monitor packen und nur ein Stromkabel bis zur nächstgelegenen Steckdose ziehen?
Genau dann schlägt die Stunde des iMacs. Mittlerweile hat auch das kleinste Modell (das für Otto- Normalos völlig reicht) ein IPS- Panel spendiert bekommen das alleine schon fast den Wert des gesamten iMacs hat. Tastatur und Maus gehören zum Lieferumfang (beide drahtlos) und das Carepaket, um alle relevanten Aufgaben erledigen zu können, ist auch schon dabei.
Gibt es Nachteile? Ja, den Softwareaspekt kann man anführen. Man kann offiziell nicht so gut auf Macs spielen. Der letzte, der sich aus meinem Umfeld einen Mac zugelegt hat war ob der Grafik- und Spieletauglichkeit des Systems trotz Wahl des kleinsten iMacs mehr als beeindruckt und kam sogar auf Anhieb mit dem Betriebssystem an sich klar. Komisch... dabei war er ein Hardcoreverfechter der Windowsplattform. Und die Spiele, die er mir aufzählte hätte selbst ich nicht in einer Macversion erwartet...
Bevor man die Macs als teures und elitäres Zubehör für Yuppies und Idioten abtut sollte man sich einen mal ansehen und mit den Aufgaben malträtieren, die man damit vorhat zu erledigen. Die Vorzüge zeigen sich nahezu von selbst und dann kann man überlegen, ob man den Komfort wählt oder nicht.
Wenn man bereits gut laufende Hardware, egal welchen Alters, zu Hause stehen hat muss niemand ohne Not auf andere Rechner umsteigen. Das habe ich die nächsten Jahre auch nicht vor.
Wegen der Geschwindigkeit: Selbst auf meinem kleinen MacBook Air läuft Photoshop CS4 ausgesprochen schnell... Rechenleistung ist bei keinem Mac Mangelware oder wird vom Betriebssystem zur Selbsbeweihräucherung verschwendet.