Waldschrat
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eine Nachtaufnahme - Landschaft bei Vollmond
Ich habe versucht, die Stimmung so gut es geht herauszuarbeiten. Versucht, die richtige Farbsättigung zu treffen (das Grün ist stark entsättigt)
und eine plausible Helligkeit einzustellen, die einerseits die Nachtstimmung sowie die Sterne erhält, andererseits genügend von der Landschaft
erkennbar macht. Wie kommt das an? Was könnt Ihr mir in Sachen gelungener Nachtfotos noch mit auf den Weg geben?
Vor vielen Jahren waren Dämmerungs-, und Nachtfotos meine Hauptbeschäftigung. Damals auf Farbdiafilm oder auch mal auf
SW-Negativmaterial. Mit einem Kodak EPJ320T (Dia ISO320 Kunstlicht) hätte das Bild wohl wesntlich mehr Sterne gezeigt als bei den ISO1600 der
EOS-M und wäre auch sonst noch deutlich schöner gekommen, vor allem auch wegen des natürlich anmutenden Farbkorns statt
des künstlichen Rauschens. Digital scheint das alles tatsächlich schwieriger zu sein als analog. Die EOS-M ist als Nachtkamera nun auch wirklich
nicht der Hit. Ein Wechsel der Kamera auf eine A7s wird irgendwann passieren, ist aber für mich noch preislich deutlich außerhalb der Reichweite.
Bereits identifizierte Problem-Bereiche:
1. Die Sterne sind zu nadelspitzenscharf abgebildet. Das zu scharfe, und ansonsten nicht so dolle Objektiv ist zwischenzeitlich verkauft. Uff.
2. Der Himmel ist wohl in der gezeigten Ausarbeitung noch zu hell für eine authentische Nachtstimmung, oder?
3. Die Himmelsfarbe ist nicht stabil blau, sondern es gibt auch türkise Bereiche.
4. Ein interessanter Vordergrund fehlt hier im Bild leider. Hinten rechts am Mohnfeld, das wäre wohl ein Knaller geworden.
So, und hier das Bild:

Canon EOS-M - ISO1600 - 15sec - Canon EF-M-Pancake 2/22mm @2,8 - Darktable, GIMP
Freue mich auf Eure Rückmeldungen!
Liebe Grüße vom Waldschrat!
Ich habe versucht, die Stimmung so gut es geht herauszuarbeiten. Versucht, die richtige Farbsättigung zu treffen (das Grün ist stark entsättigt)
und eine plausible Helligkeit einzustellen, die einerseits die Nachtstimmung sowie die Sterne erhält, andererseits genügend von der Landschaft
erkennbar macht. Wie kommt das an? Was könnt Ihr mir in Sachen gelungener Nachtfotos noch mit auf den Weg geben?
Vor vielen Jahren waren Dämmerungs-, und Nachtfotos meine Hauptbeschäftigung. Damals auf Farbdiafilm oder auch mal auf
SW-Negativmaterial. Mit einem Kodak EPJ320T (Dia ISO320 Kunstlicht) hätte das Bild wohl wesntlich mehr Sterne gezeigt als bei den ISO1600 der
EOS-M und wäre auch sonst noch deutlich schöner gekommen, vor allem auch wegen des natürlich anmutenden Farbkorns statt
des künstlichen Rauschens. Digital scheint das alles tatsächlich schwieriger zu sein als analog. Die EOS-M ist als Nachtkamera nun auch wirklich
nicht der Hit. Ein Wechsel der Kamera auf eine A7s wird irgendwann passieren, ist aber für mich noch preislich deutlich außerhalb der Reichweite.
Bereits identifizierte Problem-Bereiche:
1. Die Sterne sind zu nadelspitzenscharf abgebildet. Das zu scharfe, und ansonsten nicht so dolle Objektiv ist zwischenzeitlich verkauft. Uff.
2. Der Himmel ist wohl in der gezeigten Ausarbeitung noch zu hell für eine authentische Nachtstimmung, oder?
3. Die Himmelsfarbe ist nicht stabil blau, sondern es gibt auch türkise Bereiche.
4. Ein interessanter Vordergrund fehlt hier im Bild leider. Hinten rechts am Mohnfeld, das wäre wohl ein Knaller geworden.
So, und hier das Bild:

Canon EOS-M - ISO1600 - 15sec - Canon EF-M-Pancake 2/22mm @2,8 - Darktable, GIMP
Freue mich auf Eure Rückmeldungen!
Liebe Grüße vom Waldschrat!



