Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht

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  • Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht Beitrag #1
othello8
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Werte Fotofreunde,

mit der Umstellung meines APS-C Equipments von Sony auf Fujifilm, hat sich für mich wieder die Frage nach einem passenden Immerdrauf- Reiseobjektiv gestellt.
Ich habe mich für das brandneue Sigma 16-300mm 1:3.5-6.7 DC OS entschieden. Gerade rechtzeitig zu unserem Kurzurlaub in der Rhön, war die Linse für Fujifilm X-Mount im Laden.
Nicht so recht wissend, was die Linse taugt, habe ich u.a. diese Bilder an der Wasserkuppe und dem Pferdskopf gemacht.
Die Linse war an der Fujifilm X-T3 und wurde, dank des genialen Wetters, mit einem Polfilter betrieben. Alle Bilder wurden in JPEG erstellt und sind, bis auf eine leichte Nachschärfung und etwas runtergeregelten Lichter, quasi "out of camera".

Meine ersten Erfahrungen sind sehr positiv. Der Brennweitenbereich deckt nun wirklich alles ab, was man von einem Megazoom erwarten kann. Vor allem die kürzeste Brennweite von 16mm,
ist in der Praxis, gerade für Landschafts- und Streetfotos ein bemerkenswertes Plus! Die Schärfe ist bereits offenblendig, für ein solches Objektiv, sehr gut. In den äußersten Ecken zeigen sich, gerade bei den Brennweitenenden, ein leichter Schärfe und Kontrastabfall. Aber alles in einem sehr erfreulichen Rahmen! Abblenden bringt dann noch eine leichte Verbesserung.
Erfreulich auch das Ergebnis bei der Vignettierung: Auch mit dem etwas dickeren Polfilter, zeigt das Objektiv, offenblendig und bei allen Brennweiten, nur sehr geringe Randabschattungen. Ebenso erfreulich das Ergebnis bei den CA´s. Ohne diese bewußt bei den Aufnahmen "herauszukitzeln", haben sich diese bei den Aufnahmen nicht störend bemerkbar gemacht.
Übermäßige Streulichtempfindlichkeit und Flares, konnte ich auch nicht feststellen.
Hinsichtlich der Verzeichnung sind die Landschaftsaufnahmen für eine Beurteilung wenig geeignet. Daher kann ich dazu wenig sagen.
Der Objektivstabilisator ist ok, erreicht aber nicht die Qualität der diesbezüglichen Fujinon Objektive.
Der Autofokus arbeitet ausreichend schnell und treffsicher. Allerdings wird es hier bei längeren Brennweiten und weniger Licht doch etwas "eng". Hier neigt das System zum pumpen und findet den Fokuspunkt mitunter erst nach längerer "Suche". Allerdings kann ich noch nicht sagen, ob dies mehr am Objektiv, oder meiner verwendeten X-T3 liegt.
Ein ganz besonderes Schmankerl hat die Linse noch zu bieten: Bei ca. 70mm Brennweite hat sie eine Makroleistung von ca. 1:2! An der Wasserkuppe habe ich das noch nicht getestet. Ich werde hier demnächst noch ein paar Makro´s nachreichen.

Fazit: Die Linse hat mich voll und ganz überzeugt! Für diesen Brennweitenbereich arbeitet sie ganz hervorragend. Man bedenke hierzu, daß es für dieses Fremdobjektiv in der Kamera keine Objektivkorrektur vorliegt. Das gleiche gilt auch für mein Bildbearbeitungsprogramm ACDsee Photoshop Professional. Alle Bilder sind quasi 1:1 aus Kamera und Linse.

Hier nun einige Bilder zum Thema:


Bild 1
w1.jpg


Bild 2
w2.jpg



Bild 3
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Bild 4
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Bild 5
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Bild 6
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Bild 7
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Bild 8
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Bild 9
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Bild 10
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Bild 11
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Bild 12
w12.jpg



Bild 13
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Bild 14
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Zuletzt bearbeitet:
  • Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht Beitrag #2
Die Rhön ist einfach schön... ;)
Deine Bilder auch und sie Zeigen eindrucksvoll, dass Du da ein gutes Exemplar des 16-300er erwischt hast. Viel Freude mit dem Objektiv. Es war ganz schön was los da oben... War am vergangenen Dienstag ja auch ein traumhaftes Wetterchen.
 
  • Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht Beitrag #3
Moin Dirk,
vielen Dank für deine Rückmeldung!
Ja, das Objektiv ist wirklich sehr gut! Ansich zu schade, um es nur als Reiseobjektiv zu nutzen........
An der Wasserkuppe, Milseburg, Kreuzberg und Co. ist bei schönem Wetter und an freien Tagen stets die Hölle los! Aber das schöne an der Rhön ist es, daß man an vielen anderen und unbekannteren, aber dennoch auch wunderschönen Orten, zur gleichen Zeit fast alleine ist! 😍
 
  • Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht Beitrag #4
Hallo Dieter,
ja die Wasserkuppe, die milseburg und natürlich der Kreuzberg sind hier die HotSpots :)
Am Schafstein, Teufelsstein, Stellberg, Maulkuppe, am Buchschirm obehalb von Hilders und vielen weiteren schönen Bergen und Asussichtspunkten ist dagegen meist recht wenig los. Wenn Du wieder mal hier bist, dann laufe doch mal den Premium Rundwanderweg , toller Wanderweg mit wunderbaren Aussichten und einer alten Burg.
 
  • Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht Beitrag #5
Klasse Photos!!!😊👍

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht Beitrag #6
In Sachen "Technik"😊

Ich habe ja vor 15 Jahren schon (als die "Suppenzooms" noch HEIß diskutiert wurden) absolut PRO argumentiert .... wobei ich
dazu sagen muss, dass ich mit den Dingern wohl immer großes Glück hatte, denn damals waren die Qualitätsschwankungen bei den
hochkomplexen Rechnungen (mit locker 14 Linsen und mehr) noch gewaltig!
Weil ich ja nie was verkloppe, habe ich die Sachen auch alle noch ... insbesondere zwei oder drei SIGMA 18-200mm Zooms. die damals schon grandios scharf und knackig ankamen, wenn man keinen Ausschuss erwischt hatte (den es leider damals noch gab) ... und nicht selten.🧐

Inzwischen ist die Fertigung noch viel präziser und die Qualitätskontrolle erheblich besser, so dass diese Probleme wohl überwunden sind!

Kleinere Ausleuchtungskreise (APS-C vs. Vollformat) ermöglichen bis heute erheblich größere Zoombereiche .... und nicht nur deswegen haben die kleineren APS-C Bildsensoren diesbezüglich auch immer noch ihre Vorteile .... man sieht es oben!
Die geringere Lichtstärke gegenüber Festbrennweiten wird Dank sensationell ISO-starker Kamers TECHNISCH immer unwichtiger ....
gestalterisch natürlich weiterhin nicht .... selektive Schärfe geht damit kaum.

Grüße und schöne Photos😊

Klaus
 
  • Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht Beitrag #7
In Sachen "Technik"😊

Ich habe ja vor 15 Jahren schon (als die "Suppenzooms" noch HEIß diskutiert wurden) absolut PRO argumentiert .... wobei ich
dazu sagen muss, dass ich mit den Dingern wohl immer großes Glück hatte, denn damals waren die Qualitätsschwankungen bei den
hochkomplexen Rechnungen (mit locker 14 Linsen und mehr) noch gewaltig!
Weil ich ja nie was verkloppe, habe ich die Sachen auch alle noch ... insbesondere zwei oder drei SIGMA 18-200mm Zooms. die damals schon grandios scharf und knackig ankamen, wenn man keinen Ausschuss erwischt hatte (den es leider damals noch gab) ... und nicht selten.🧐

Inzwischen ist die Fertigung noch viel präziser und die Qualitätskontrolle erheblich besser, so dass diese Probleme wohl überwunden sind!

Kleinere Ausleuchtungskreise (APS-C vs. Vollformat) ermöglichen bis heute erheblich größere Zoombereiche .... und nicht nur deswegen haben die kleineren APS-C Bildsensoren diesbezüglich auch immer noch ihre Vorteile .... man sieht es oben!
Die geringere Lichtstärke gegenüber Festbrennweiten wird Dank sensationell ISO-starker Kamers TECHNISCH immer unwichtiger ....
gestalterisch natürlich weiterhin nicht .... selektive Schärfe geht damit kaum.

Grüße und schöne Photos😊

Klaus
Hallo Klaus,

zuerst einmal vielen Dank für deine Rückmeldung zu den Bildern. 😊

Was die Technik betrifft, so triffst Du in deinen Einschätzungen alle Nägel auf den Kopf!
Man produziert mit der allerbesten Technik, nicht unbedingt auch eine allerbestes Bild. Neben der technischen Qualität der Foto´s, sind es vor allem die bildgestalterischen Aspekte, die zu einem guten Resultat führen. Und da bietet ein Objektiv wie das Sigma 16-300mm natürlich maximalste Möglichkeiten. Das Kleinbildäquivalent von 24-450mm sind Dimensionen, von denen wir damals noch nicht im entferntesten zu träumen gewagt hätten!
Und die bildqualitativen Kompromisse, die man mit einer solchen Linse eingehen muß, werden immer vernachlässigbarer. Zumal das hier beschriebene Sigma, auch noch einen 1:2 Makrobereich vorweisen kann.
Natürlich werde ich auch weiterhin meine Fujinon Objektive verwenden, die halt immer noch ein wenig besser sind. Und weil diese einen Blendenring besitzen, welcher einen bedeutender Aspekt für den Charme der Bedienung von Fujifilmkamera´s darstellt.
Oder lichtstarke Festbrennweiten, wenn es um bokehlastige Aufnahmen geht.
Aber für eine Vielzahl von fotografischen Situationen, stellt das Sigma 16-300mm eine sehr verführerische und bequeme Alternative dar!

Viele Grüße

Dieter
 
  • Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht Beitrag #8
Liebe Fotofreunde,

Ergänzung zum Sigma 16-300mm:

Heute Vormittag habe ich noch ganz schnell, bei uns im Garten, einige Aufnahmen im 1:2 Makrobereich mit dem Objektiv gemacht. Nix Besonderes, nur zur Demonstration der Makromöglichkeiten dieses superuniversellen Objektives.


Bild 1
m1.jpg



Bild 2
m2.jpg



Bild 3
m3.jpg



Bild 4
m4.jpg



Bild 5
m5.jpg



Bild 6m6.jpg
 
  • Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht Beitrag #9
....und hier noch eine Einschätzung über die Linse, dieses mal an einer Canon:

 
  • Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht Beitrag #10
Alles tolle Aufnahmen mit Wow Effekt, besonders das Letzte mit der Biene finde ich sehr schön. Das Objektiv ist wirklich ein "Immerdrauf". Und die Fuji (nehme ich jetzt mal an) ist ja auch eine klasse Kamera.
Dann wünsche ich Dir noch viele tolle Aufnahmen mit ihr und dem Objektiv.
Frohe Pfingsten mit gut Licht
Angela
 
  • Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht Beitrag #11
Alles tolle Aufnahmen mit Wow Effekt, besonders das Letzte mit der Biene finde ich sehr schön. Das Objektiv ist wirklich ein "Immerdrauf". Und die Fuji (nehme ich jetzt mal an) ist ja auch eine klasse Kamera.
Dann wünsche ich Dir noch viele tolle Aufnahmen mit ihr und dem Objektiv.
Frohe Pfingsten mit gut Licht
Angela
Hallo Angela,
zuerst einmal vielen Dank für die Rückmeldung!
Als Objektiv "für alle Fälle", ist diese Linse wirklich bemerkenswert und liefert wirklich ab. Für meine persönlichen Ansprüche an die Fotografie, brauche ich wirklich nicht viel mehr. Klar, mit hochlichtstarken Objektiven, produziere ich noch ein schöneres Bokeh. Und Makro 1:1 kann es auch nicht. Und der Bildstabi ist nicht der Beste.
Aber 16-300 mm Brennweite (24-450mm übertragen auf Vollformat), das ist schon ein Megaargument. Und bei den Abbildungsleistungen muß man fast gar keine Kompromisse mehr machen.
Das gab es so bei Super- oder Megazooms bislang noch nicht, für meine Einschätzung jedenfalls.

Dir auch noch ein frohes Pfingstfest, schöne Aufnahmen und weiter nette Beiträge hier

Dieter
 
  • Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht Beitrag #12
Hallo Othello,
danke Dir, wünsche Dir mit dem Objektiv noch viele tolle Aufnahmen. Ok, Abstriche macht man immer, aber es kommt ja auch drauf an, was das Objektiv für einen selbst bringt und wenn man zufrieden ist, die Bilder klasse werden ist doch viel wert.
Und Du hast ja auch raus, das Beste heraus zu kitzeln.
Lg und allzeit gut Licht
Angela
 
Thema:

Mit dem Sigma 16-300mm an der Wasserkuppe (Rhön) Ein kurzer Erfahrungsbericht

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