Try
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Ich denke, dass Motiv und Stimmung den Stil vorgeben.welcher Stil mir wirklich liegt.
Ja, da sagst du was Wahres :daumen:Ich denke, dass Motiv und Stimmung den Stil vorgeben.
Hat man zB einen markanten Mann, dann wirkt eine sehr helle und weiche Bearbeitung nicht unbedingt. Da dann eher dunkler und hart.
Echt nicht? Ich will ja jetzt nicht blöd widersprechen, aber mir kommt das helle Bild schon einigermaßen scharf vor auf dem der Kamera zugewandten Auge. Habe ich so eine schlechte Wahrnehmung, dass ich die Unschärfe nicht sehe? Muss ich da wohl auch noch üben. Beziehungsweise, ist denn so ein kleines bisschen Unschärfe so schlimm?Leider ist keines der Fotos scharf...
Das helle Bild ist nirgendwo scharf und bei dem schwarz-weiß Foto ist auf das Brillengestell fokussiert.




Dafür ist der Hintergrund blöd, und die Bilder wirken irgendwie ein bisschen langweilig, oder?
Draußen bei Tageslicht ist wohl doch besser, als drinnen im Dunkeln vor einer blöden Wand, schätze ich :ups:
Try schrieb:Moin Try..
Portrait heisst ja Portrait und nicht Landschaft...der Blick soll ja auf die Person gelenkt werden, und da ist ein ruhiger Hintergrund oft sehr viel hilfreicher. Das spannende soll ja das Gesicht, oder eben die abgebildete Person sein.
Hilfreich sind da zunächst "willige Opfer". Also Leute die sich gerne fotografieren lassen.
Dein erstes Bild hätte viel gewonnen, wenn der Mann sich mehr in das Licht gedreht hätte, was da von rechts ins Bild kommt, eine Kleinigkeit, mit großer Wirkung, so glaube ich.
Beste Bedingungen für Portraits herrschen seit Wochen hier im Land...diffuses Licht, Wolken, alles grau....
Ja, mein "Model" hat auch rumgemeckert, er wäre lieber in feiner Kleidung und ohne Mütze fotographiert worden. Ich fand es in dem Moment gerade passend.Bei Deinem ersten Foto (S/W) ist mir gleich aufgefallen: So eine Schirmmütze mag zwar "Stil" haben, beschattet jedoch die Augenpartie übermäßig.
Ja, das ist so eine Sache mit dem willigen Opfer. Ein Foto gern, aber sobald es einmal "klick" gemacht hat, ist er weg. Verschiedene Blickwinkel ausprobieren würde da nicht gehen.Hilfreich sind da zunächst "willige Opfer". Also Leute die sich gerne fotografieren lassen.
Dein erstes Bild hätte viel gewonnen, wenn der Mann sich mehr in das Licht gedreht hätte, was da von rechts ins Bild kommt, eine Kleinigkeit, mit großer Wirkung, so glaube ich.
Und um noch mal auf Schärfe zu sprechen zu kommen,
muss ich sagen, dass auch das Portrait keine Knackschärfe aufweist.
Natürlich darf ein Bild, wie Du bemerkt hast, eine gewisse Unschärfe haben.
Warum nicht. Wenn Du sie als Stilmittel einsetzt, ist das Deine pers. Entscheidung.
Bei Portraits allerdings seh ich das kritischer.
Augen die mich ansehn, sollten eigentlich schon scharf sein.
Mit welcher Blende machst Du eigentlich die Bilder ?
Benutzt Du ein Stativ ?
Jaa, die Schärfe ist ein Problem.
Ich mache die Bilder in Blende 1,7, weil anders gerade technisch nicht geht, das ist ein manuelles Objektiv, wofür ich den falschen Adapter habe, womit sich die Blende nicht verstellen lässt, der andere Adapter ist noch unterwegs, braucht aber noch ein paar Wochen.
Ich stelle die Kamera fix hin, drehe auf eine ungefähre Scharfstellung, stelle auf Selbstauslöser mit Serienauslösung und bewege mich dann im vermuteten Schärfebereich vor und zurück, in der Hoffnung, dass ich auch mal in der richtigen Schärfe lande. Ist also eine etwas ungenaue Methode, gerade bei Offenblende.
Mein anderes "Portraitobjektiv" ist ebenfalls manuell, da lässt sich zwar die Blende verstellen, aber ich kann es nicht an der Kamera befestigen, sondern nur davorhalten wegen komplett ungeeignetem Anschluss, und damit ist es ungeeignet für Selbstauslösungen. Das erste S/W-Portrait habe ich aber damit gemacht.
Ich hoffe jedenfalls, das wird besser, wenn ich den Adapter habe und etwas mit der Blende rumspielen kann. Oder wenn ich andere Personen in Ruhe aufnehmen kann und gucken, ob ich die Augen treffe, statt wild rumzappeln und hoffen, dass ich zwischendurch mal scharf bin :ups:
Ok, dann kann ich ja schonmal zwei Dinge auf jeden Fall mitnehmen: Wenn da Licht ist, sollten sich meine Models ein bisschen in die Richtung drehen, und solange so ekelhaft trübes Wetter ist, sollte ich das dringend ausnutzen und ganz schnell jemand auftreiben, der sich mal eine Runde ablichten lässt.
Richtig?

das ist ein manuelles Objektiv
Wieso nimmst du zum Üben nicht das 18-55
Wieso denn so extrem kompliziert mit manuellem Fokus (gerade bei Selbstportraits) anfangen, wenn der Rest noch nicht so ganz leicht von der Hand geht?
Das Bild mit der Kalb ist übrigens im Vergleich zu den anderen Portraits ausgesprochen gut. Nicht 100%ig scharf, aber der Fokus liegt auf dem Auge, das Motiv ist nicht genau in der Mitte und die Farbstimmung passt auch.![]()