Mir gefällt das Fabrikgebbäude im Hintergrund nicht so gut, die Perspektive auf Bild 3 ist da besser.
Mit den querliegenden Schatten finde ich aber alle sehr gelungen.
Da hätte man vermutlich noch etwas mehr mit spielen können mit dieser interessanten Licht-Schatten-Verteilung.
@Frank: So als Landmädel versuche ich mal zu erklären, warum die Ballen rund sind:
Einmal ist das sehr einfach in der Herstellung, eine Maschine, die über das Stroh drüberfährt und es aufnimmt, während sich das Innengehäuse dreht und die Ballen aufrollt, und hinterher wird einfach noch etwas Netz drumrumgewickelt. Ein runder Prozess.
Vor allem ist es aber auch so, rund lassen die sich auch ohne Maschine ein paar Meter bewegen, also einfach mal zu zweit über den Hof rollen, dann muss man nicht jedesmal den Trecker anwerfen.
Solche Strohbauern produzieren ja nicht nur für den Eigenbedarf, sondern verkaufen auch in großem Stil, oft auch an Kleinbauern, die das praktisch finden.
Es gibt aber auch eckige Varianten, die haben nun wiederum den Vorteil, dass man sie dichter lagern kann, weil ja nicht die Lücken dazwischen sind, die bei der runden Form zwangsläufig entstehen. Und wenn man sie auf einen eckigen Anhänger legt, kann man damit zum Beispiel einen Pferdestall langfahren und an jeder Box eine Scheibe runternehmen.
Also im Prinzip werden die Rundballen meist da verwendet, wo das Stroh von einer Stelle zentral verteilt wird, hinrollen, umstoßen, dass sie auf der flachen Seite stehen, Netz abnehmen, und dann Schicht für Schicht nutzen.
Und die Flachballen da, wo man das Stroh großflächig aufteilen will und grad mit dem Wagen rumfährt.
Und dann gibts noch die ganz kleinen eckigen Ballen, die von einer Person halbwegs gut getragen werden können, die sind dann im Privatbereich (Ponyhaltung, Ziegenhaltung) ganz praktisch, wo man keine großen Mengen braucht.