Helden gesucht

Diskutiere Helden gesucht im Tiere Forum im Bereich Bildbesprechungen; Vor einiger Zeit, da war ich noch gar nicht hier im Forum, habe ich diese Hornissen fotografiert. Ich habe sie mit Iso 800, da es im Wald ziemlich...
  • Helden gesucht Beitrag #1
_Hans
_Hans
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Vor einiger Zeit, da war ich noch gar nicht hier im Forum, habe ich diese Hornissen fotografiert. Ich habe sie mit Iso 800, da es im Wald ziemlich schummrig war, mit dem Teleobjektiv fotografiert. Blende usw. weiß ich nicht mehr. Gecropt sind sie natürlich auch.

Exif-Daten fehlen leider, da mir damals noch gar nicht aufgefallen war dass die nicht mitgespeichert werden.

IMG_9763.jpg

IMG_9752a.jpg

IMG_9524.jpg

Es gibt sicher einiges daran zu bemängeln. Ich zeige sie auch nur weil ich gerade einiges zum Thema Tele vs. Makro ergoogelt und gelesen habe. Und in diesem Sinne möchte ich nun mal fragen: Würde jemand von den Makrospezialisten hier diesen Tierchen mit einem Makroobjektiv "auf den Pelz" rücken?
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Helden gesucht Beitrag #2
Würde jemand von den Makrospezialisten hier diesen Tierchen mit einem Makroobjektiv "auf den Pelz" rücken?

Ja klar, hab ich auch schon ein paar mal gemacht, u.a. ist dieses Bild hier entstanden :



Das hat auch nix mit "Helden" zu tun ;)
Hornissen gehören zu den friedfertige Insekten, genau wie Bienen oder Hummeln, die kann man alle sehr nah beobachten
und fotografieren wenn man sich nicht hektisch bewegt und "innere Ruhe" ausstrahlt :)
Solange sie sich nicht bedroht fühlen oder man nicht zu nah am Nest ist, ist alles OK und machbar.
Wenn die Hornisse zum Flug ansetzt geht man automatisch etwas zurück da sie sich ganz anders anhören als Bienen :D

Wenn man viel Makroaufnahmen macht beschäftigt man sich auch mit den Motiven und lernt mit der Zeit dazu, das gilt
auch für Verhaltensregeln,Verständnis und Lebensweise für diese wunderbaren Naturgeschöpfe.....es ist halt faszinierend
je mehr man sich mit ihnen beschäftigt ;)

Das 3. Bild finde ich übrigens sehr gut, das ist vermutlich nicht sehr stark gecroppt und die Bildgestaltung passt gut :daumen:










Gruss
JAN
 
  • Helden gesucht Beitrag #3
Das Loch im Boden soll ja wahrscheinlich ihr Nest sein oder werden. Da sollte einem ja wahrscheinlich mit dem Makro das "nicht zu nahe am Nest" doch zu denken geben, oder?

Das 3. Bild habe ich an einem anderen Tag, bei anderen Lichtverhältnissen gemacht. Wie stark die im einzelnen gecropt sind weiß ich gar nicht mehr.

Ich habe ja leider kein Makroobjektiv und kan mir auch in nächster Zeit keins leisten. Wie ist das eigentlich mit Zwischenringen? Für meine analoge Spiegelreflexkamera habe ich welche und habe damals auch damit gearbeitet. Hat da jemand Erfahrung? Die könnte ich mir nämlich gerade noch leisten.
 
  • Helden gesucht Beitrag #4
Ja klar, hab ich auch schon ein paar mal gemacht, u.a. ist dieses Bild hier entstanden :



Das hat auch nix mit "Helden" zu tun ;)
Hornissen gehören zu den friedfertige Insekten, genau wie Bienen oder Hummeln, die kann man alle sehr nah beobachten
und fotografieren wenn man sich nicht hektisch bewegt und "innere Ruhe" ausstrahlt :)
Solange sie sich nicht bedroht fühlen oder man nicht zu nah am Nest ist, ist alles OK und machbar.
Wenn die Hornisse zum Flug ansetzt geht man automatisch etwas zurück da sie sich ganz anders anhören als Bienen :D

Wenn man viel Makroaufnahmen macht beschäftigt man sich auch mit den Motiven und lernt mit der Zeit dazu, das gilt
auch für Verhaltensregeln,Verständnis und Lebensweise für diese wunderbaren Naturgeschöpfe.....es ist halt faszinierend
je mehr man sich mit ihnen beschäftigt ;)

Das 3. Bild finde ich übrigens sehr gut, das ist vermutlich nicht sehr stark gecroppt und die Bildgestaltung passt gut :daumen:










Gruss
JAN

Volle Zustimmung.
 
  • Helden gesucht Beitrag #5
#3 ist auch mein Favorit! Ich habe vor vielleicht zwei Jahren auch Hornissen am Nest fotografiert. Allerdings mit Tele. Als ich bis auf Naheinstellegrenze heran ging, schwärmten die ersten aus. Allerdings ohne mich anzugreifen.
Man merkt schon, wenn man eine Grenze überschreitet.
 
  • Helden gesucht Beitrag #6
Da sollte einem ja wahrscheinlich mit dem Makro das "nicht zu nahe am Nest" doch zu denken geben, oder?

Mit einem 60mm Makro würde ich das auch nicht machen, aber mit langen Makros wie z.B. 150mm oder 180mm
geht das noch (grössere Nahgrenze), man braucht damit ja nicht allzu nah herangehen da man sie ja nicht
fomatfüllend ablichten möchte ;)

Zwischnringe kann ich anfangs gut empfehlen, am besten "automatische" wo man die Blende einstellen kann,
manuelle Zwischenrigne gehen natürlich auch, da kann man mit einem Trick auch die Blende voreinstellen und
sie kosten fast nix ;)











Gruss
JAN
 
  • Helden gesucht Beitrag #7
Hallo Hans,

irgendwie habe ich den Eindruck, du möchtest dir kein Makroobjektiv kaufen, und versuchst deshalb, dir deine vorhandene Ausrüstung schönzureden und die Besitzer eines Makroobjektivs abzuwerten, weil sie es nötig haben, so etwas unsinnig Teures zu kaufen. Das wirkt auch irgendwie ein bisschen provokant, dabei zeichnet sich ja gerade dieses Forum dafür aus, dass wir uns möglichst nicht über Ausrüstung streiten. :)

Meine Erfahrung: So etwas wie Großinsekten (Libellen, Hornissen) geht am besten mit einem Teleobjektiv mit annehmbarer Nahgrenze.
Für Blumen und andere ruhige Motive kann man hervorragend mit manuellen Zwischenringen oder auch Retroadaptern arbeiten, dafür sind aber manuelle Objektive aus Analogzeiten nochmal erheblich besser geeignet, weil man bequem an die Blendeneinstellung rankommt, ohne Tricksen zu müssen.
Zwischenringe sind prima, wenn du nur ein bisschen vergrößern willst, so Richtung Maßstab 1:2, danach werden sie unhandlich, und die Qualität verschlechtert sich. Weil die Objektive sich mit dem Bündeln der nahen Lichtstrahlen schwer tun, wenn sie für Fernaufnahmen optimiert sind.
Für Maßstäbe größer 1:1 lässt sich mit verblüffend guter Qualität mit einem Retroadapter arbeiten, weil da einfach alles umgedreht wird. Richtig herum macht das Objektiv aus großen Objekten ein kleines Bild, anders herum aus kleinen Objekten ein großes Bild, aber am Winkel, mit dem die Lichtstrahlen durch die Linse gehen, ändert sich eben nichts, weil einfach Komplettdrehung. (Habs bei meinem eigenen Retrogebastel bemerkt, bei Maßstab 1:4 ist das Bild schrecklich unscharf, bei 2:1 ziemlich scharf. Die werden also besser, je mehr Vergrößerung.)
Die praktische Handhabung bei diesen Maßstäben ist aber gerade in freier Wildbahn eher suboptimal, weil die Schärfeebene so winzig wird, und da bräuchte man also anderes Spezialzubehör wie Stativaufsätze zum stufenlos verschieben, und Lichtanlagen, weil der Lichtverlust so stark ist. Deshalb sind Retroadapter meist nicht so weit verbreitet, weil wer sich das Drumherum leisten kann, um gute Fotos zu machen, kann sich auch ein Makroobjektiv leisten.

Seit kurzem habe ich auch ein Makroobjektiv, auch wenn ich das vorher immer verweigert habe und mit Zwischenringen und Retroadaptern herumgespielt.
Zwei Vorteile hat es: Es bildet detailschärfer ab als das, was ich mit Zwischenringen hinbekommen habe, und es ist sehr bequem in der Handhabung und die Ergebnisse sind einfacher reproduzierbar.
Wenns also nicht nur drauf ankommt, mal ein vergrößertes Bild zu machen, sondern man wirklich an den Motiven interessiert ist und die ganzen winzigen Viecher in Szene setzen will, dann bietet es sich aufgrund der Bequemlichkeit und Schärfe an.

Was ich aber auch gemerkt habe, und das ist vielleicht noch wichtiger:
Einen viel größeren Effekt auf meine Makroaufnahmen als der Kauf des teuren Objektivs haben meine Erkenntnisse in Gestaltung, welche Blende sich wann eignet, und vor allem Lichtsetzung. Hält man einfach drauf, lassen sich mit einem Makroobjektiv noch erheblich schlechtere Ergebnisse produzieren als mit einer Bastelkombi, die aber bei genau dem richtigen Licht genutzt wird (hell, aber nicht knallig von oben) bzw mit Blitz ausgeleuchtet wird.
Ein richtig eingesetzter Blitz, von der Seite, oder zum Aufhellen im Gegenlicht, oder umgelenkt über weiße Pappscheiben von mehreren Seiten gestreut, bringt viel mehr Makrobrillianz als das Objektiv selber. Auch wenn mein neues Objektiv mir natürlich Riesenspaß macht und die Bildwirkung sich vervielfacht, wenn eine passende Ausleuchtung und ein gutes Objektiv zusammentreffen.

Aber für dich die günstigste Lösung ist, falls du den Kram noch hast, die Objektive aus Analogzeiten samt Zwischenringen reaktivieren und einen Adapter besorgen, und falls du noch einen Blitz aus Analogzeiten hast, den ebenfalls reaktivieren und ein bisschen an Lichtumlenkmöglichkeiten basteln.
Wenn du deine modernen Objektive nutzen willst, weil die alten nicht mehr da sind, dann sind vermutlich wegen der Abblendmöglichkeit Automatik-Zwischenringe prakikabler.

PS: Hab noch nie ein Hornissennest gesehen, und keine Ahnung, ob ich mich da rantrauen würde. Ich hab doch einiges an Respekt vor großen brummenden Viechern. Aber besser so als aus Tollpatschigkeit versehentlich die Tiere zu reizen. :)
 
  • Helden gesucht Beitrag #8
Und in diesem Sinne möchte ich nun mal fragen: Würde jemand von den Makrospezialisten hier diesen Tierchen mit einem Makroobjektiv "auf den Pelz" rücken?
Kein Problem. Hab ich schon mit dem 90mm Tamron, dem 100mm Canon und mit einer alten FD-Linse in Retrostellung praktiziert. Ich mach später mal nen Thread auf und zeig da ein paar Bilder.

Mein Favorit ist das drittte Bild. Der Schnitt gefällt mir.

Edgar
 
  • Helden gesucht Beitrag #9
Danke an alle, für das Lob zum dritten Bild, und die Informationen zu den Hornissen. Vorsichtshalber werde ich mich aber wohl doch dem Nesteingang nur auf Teleweite nähern! ;-)

Janni, danke für die Informationen zu den Zwischenringen. Ich tendiere eher zu den automatischen und werde mal sehen ob ich die benötigten Finanzen dafür vom Weihnachtsgeld abzweigen kann.

Auch Dank an dich Try, für deine sehr ausführlichen Informationen. Meine alten Objektive und Zwischenringe haben leider Gewinde, und die Kamera eben Bajonett. Müsste ich erst mal schauen ob es einen Adapter gibt, und falls ja was der wieder kostet. Damit zu experimentieren würde mich schon reizen.

Wie gesagt, vielen Dank, es war sehr informativ, allerdings muß ich sagen dass mir dieser Teil deines Beitrags...

Hallo Hans,

irgendwie habe ich den Eindruck, du möchtest dir kein Makroobjektiv kaufen, und versuchst deshalb, dir deine vorhandene Ausrüstung schönzureden und die Besitzer eines Makroobjektivs abzuwerten, weil sie es nötig haben, so etwas unsinnig Teures zu kaufen. Das wirkt auch irgendwie ein bisschen provokant, dabei zeichnet sich ja gerade dieses Forum dafür aus, dass wir uns möglichst nicht über Ausrüstung streiten. :)

...absolut rätselhaft ist! Ich hab noch mal geschaut was ich geschrieben habe und sehe da keine Verbindung.

Ich kann mir tasächlich gerade kein Makro-Objektiv leisten, da wir gerade umgezogen sind, neue Möbel gekauft haben usw.! Ich bin aber bisher auch gar nicht auf die Idee gekommen das ich eins brauchen würde, da ich mit den Insekten-Aufnahmen die ich mit dem Tele gemacht habe bisher zufrieden war.

Hier im Forum bin ich auf das Thema aufmerksam geworden und habe deshalb die obigen Fragen zum Thema gestellt. Das ich dem Makro-Thema nicht abgeneigt bin zeigen doch meine Fragen zu den Zwischenringen, oder?

Wo rede ich denn etwas schön? Wo werte ich jemanden ab? Wo provoziere ich und wo streite ich?

Liebe Grüße vom ratlosen und verwirrten Hans
 
  • Helden gesucht Beitrag #10
Wo wir gerade von Hornissen reden, ist das wohl eine oder eher eine Wespe?

IMG_9630.jpg
 
  • Helden gesucht Beitrag #11
Dann hatte ich dich wohl falsch verstanden, entschuldige, falls ich dich nun deswegen angegriffen habe. :)

Überinterpretiert habe ich vermutlich dieses:
Ich zeige sie auch nur weil ich gerade einiges zum Thema Tele vs. Makro ergoogelt und gelesen habe. Und in diesem Sinne möchte ich nun mal fragen: Würde jemand von den Makrospezialisten hier diesen Tierchen mit einem Makroobjektiv "auf den Pelz" rücken?
Das klang so, als würdest du ein Tele über ein Makro stellen, weil man sich an die interessanten Motive ohnehin nicht nahe heranwagen kann. Und deine Frage klang so, als würdest du die Antwort eh schon wissen, dass sich eh keiner traut.

Aber das war wohl wirklich reine Interpretation von mir, manchmal habe ich anscheinend auch mal im negativen Sinn zu viel Phantasie. :ups:

Hoffe, du bist mir nicht böse deswegen. :eek:

Gewinde klingt verheißungsvoll, das könnte M42 sein, das sich hervorragend und sehr preisgünstig (unter 10€) adaptieren lässt. Zeig vielleicht mal ein Foto, nenn uns das alte Kameramodell oder such mal nach M42, vielleicht siehst du ja dann auf Abbildungen, ob es deins ist.
Adapter hier zum Beispiel

Falls es kein M42 ist, dann ginge immer noch die Retroversion. Dafür brauchst du nämlich nur den Durchmesser des Filtergewindes zu messen, das eigentliche Gewinde spielt dafür keine Rolle. Die Standardzooms sind von der Brennweite her gut geeignet, ich habe immer noch ein 35-70, das sich zwischen etwa 70cm Scharfstellabstand bis hin zu wenigen Zentimetern vor der Linse verstellen lässt. Faustregel: Umso kürzer die Brennweite, umso stärker die Vergrößerung. Deshalb sind Zooms noch am bequemsten, weil man da, auch wenn der Schärfering keine große Wirkung hat, noch etwas fokussieren kann.
Hier zum Beispiel 55mm Gewinde
Oder 52mm
 
  • Helden gesucht Beitrag #12
Hallo Hans!

Die Aufnahmen sind Klasse!

Ein paar Tips in Sachen "kleiner Geldbeutel", mir geht es nämlich ähnlich.

Objektivadapter kosten je nach Ausführung, Hersteller und Verkäufer zwischen 15 und 60 €. Es gibt - je nach benötigter Kombi - sowohl solche mit rein mechanischer Funktion, solche mit Korrekturlinsen oder auch mit Linse und AF-Unterstützung. Aus eigener Erfahrung kann ich Adapter von Fotodiox, Pixco oder K&F Concept empfehlen.

Was Objektive angeht: Schau dir mal die diversen Onlineauktionen durch. Ich habe z.B. erst vor Kurzem ein praktisch neues, manuelles 135/2,8 Makro zum Spottpreis von 16€ erbeutet. (Nein, nicht in der "Elektronikbucht" ;)) Das hat vorher in einem Schaufenster sein Dasein gefristet. (Versandkosten waren höher als der Kaufpreis :D) Was ich damit sagen will: Wenn man nicht das neueste und angesagteste Objektiv haben muß, gibt es gute Makro`s auf dem Gebrauchtmarkt zu durchaus bezahlbaren Preisen. Gleiches gilt für die Fotobörsen, die in den größeren Städten oft mehrmals im Jahr abgehalten werden.

P.S.: Die letzte Aufnahme scheint mir eher eine Wespe zu sein, aufgrund der Farbe.
 
  • Helden gesucht Beitrag #13
@ Uwe:

Danke für dein Lob!

Ja stimmt, den Gebrauchtwaren-Markt gibt es ja auch noch. Keine Ahnung warum ich da jetzt nicht dran gedacht habe. Danke für den Tipp.

Aber die Sache mit dem Objektivadapter werde ich auch noch verfolgen, wenn ich da meine alten Objektive samt Zwischenringen usw. verwenden könnte wäre das ein schönes Experimentierfeld.

@ Helena (ein sehr schöner Name übrigens!):

Da ist mein Versuch meine Frage ein wenig humorig rüber zu bringen wohl gründlich "in die Hose" gegangen! ;-)

Wie ich schon schrieb, zum Thema Makro hatte ich mir bisher noch keine großen Gedanken gemacht und habe das nun durch ergoogelte Informationen nachgeholt. Und da kam dann bei mir eben die Frage auf ob man sich wirklich so nahe an alle Insekten herantrauen kann.

Ich hätte gar nicht angenommen dass das geht, nicht nur wegen der Gefahr, auch weil ich annahm das die nicht still sitzenbleiben sondern sofort die Flucht ergreifen.

Meine analoge Kamera samt Objektiven schlummert noch gut verpackt in irgend einer Umzugskiste, ich weiß noch nicht mal mehr die Marke. Aber die Zwischenringe in 3 verschiedenen Größen (steht aber nichts drauf), sowie zwei 2-fach Telekonverter habe ich schon in meinem Fotozubehör-Schrank gefunden. Das Gewinde ist M 42. Da werde ich mir so einen Adapter bestellen und die Umzugskisten durchkramen. Mal sehen ob aus mir ein halbwegs guter Makro-Fotograf werden kann.

Und vielleicht, auf den Tipp von Uwe hin, mal nach gebrauchten Makro-Objektiven suchen.

Ich habe auch noch zwei alte Blitzgeräte, aber die sollte man wohl eher nur als Zweitblitz verwenden oder? Auf den Blitzschuh der Kamera würde ich die nicht stecken, weil ich gelesen habe dass man damit die Kamera zerstören kann.

L. G., Hans
 
  • Helden gesucht Beitrag #15
Sieh mal an, so etwas gibt es? Da werde ich gleich mal meine Blitzgeräte vorkramen und überprüfen.

Danke für die Tipps!
 
  • Helden gesucht Beitrag #16
So, Adapter ist bestellt und Kamera samt Objektiven wurde gefunden.

Kamera:

Revueflex 3003 (Von Quelle, glaube ich)

Objektive:

Auto Revuenon 1:2,8 f=35 mm

Auto Revuenon 1:1,4 f=55 mm

Auto Revuenon 1:3,5 f=200 mm
 
  • Helden gesucht Beitrag #17
Da hast Du aber schöne Stücke aus der Umzugskiste geholt!

Unter dem Label Auto-Revuenon gab es oft verschiedene Ausführungen mit den gleichen Eckdaten, wäre spannend wenn Du mal Bilder Deiner Optiken zeigst!

Ein Auto-Revuenon 1,4 55mm hab ich mit großer Freude im Einsatz, das Bokeh ist zart schmelzend und traumhaft schön, abgeblendet zeichnet es auch nach heutigen Massstäben schön scharf.

Ein Auto-Rev.2,8 35mm hab ich auch, unter gewissen Umständen "swirrlt" das Bokeh sehr interessant.

Bin gespannt auf Bilder von und mit den Objektiven! :)
 
  • Helden gesucht Beitrag #18
Ja, finde auch, ist eine schöne Sammlung.
Das 200/3.5 hab ich auch (), macht sich auch an digitalen Kameras noch gut.
55/1.4 klingt ebenfalls sehr verlockend, damit kannst du sicher sowohl ohne Zwischenringe als auch mit ziemlich viel machen.
 
  • Helden gesucht Beitrag #19
Hoffe ich dich sehr. Der Adapter soll am Mittwoch kommen, hoffentlich ist bis dahin der Dauerregen vorbei.

Ich bin schon sehr gespannt, kann mir noch gar nicht so richtig vorstellen wie das mit der Fokussierung und der Belichtung klappen soll.

Die Objektive fotografiere und zeige ich auch noch, aber heute habe ich Backtag, da bin ich ein bißchen im Streß. Brot, Brötchen usw. backen, mein zweites Hobby.
 
  • Helden gesucht Beitrag #20
Der Adapter ist da. Hatte leider wenig Zeit heute, aber für ein paar Fotos aus freier Hand auf dem Balkon hat es noch gereicht. Das sind die besten davon, kleinster Zwischenring mit 55mm Objektiv.

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Ich weiß, ich muß noch viel üben. Nächsten Sonntag habe ich frei, da werde ich mich mal intensiv und in Ruhe damit beschäftigen.
 
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