Klaus-R
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Halo Helena,
trotz ihrer vielen "Macken" waren die SIGMAs SD9 und SD10 unglaublich gleichmäßig produziert und hatten absolut reproduzierbare Eigenschaften ... -ganz im Gegensatz zu den beiden nachfolgemodellen SD14 und SD15, wo es bezeichnende Abweichungen bzw. Qualitätsunterschiede gab.
Die SIGMA SD9 hat IMMER ein massives Unterbelichtungs-Problem, das den folgenden "Workaround" notwendig macht:
-mit SIGMA SA AF-Systemoptiken Immer einen Beli-Zuschlag von (+0,5) einstellen ... wer das nicht im Display stehen hat, kennt sich nicht aus.
Bei Manuellen Objektiven habe ich seit Jahren als Referenzblende die 5,6 empfohlen ODER ... (bei eingestellten Standard (+0,5) dann angepasste F:4,5 als Referenzblende ... so habe ich das immer gemacht)
Bei der SD9 kommt ein weiteres Problem hinzu, das bei der SD10 schon behoben ist ....
Was ich oben schreibe gilt nur bei ordentlicher Beleuchtung!!
Je schummeriger es also wird, desto kräftiger muss der Belichtungszuschlag erfolgen.
Bei Nachtaufnahmen (von denen es mal hieß, sie gingen damit gar nicht) kann ein Zuschalag von bis zu (+2,0) erforderlich werden. Ansonsten belichtet der Belichtungsmesser der SD9 gnadenlos "unter".
Den jeweiligen "Zuschlag" muss man entweder im Gefühl haben ... oder (viel zuverlässiger) man nutzt eine oder mehrere Testaufnahmen und analysiert deren Luminanz- und RGB-Histogramme sorgfältig ... beides zeigt die SD9 prima an.
Berücksichtigt man/frau diese Klamöttchen, dann lassen sich mit der SD9 (bei ISO 100 und 200) absolut konkurrenzfähige Schwachlichtaufnahmen bewerkstelligen. Vom Sattiv lassen sich (bis zu ihren maximal 15s Belichtungszeit) sehr ansprechende Nachtaufnahmen machen. Die Leistung zeitgleicher Bayer-Kameras bei hohen ISOs und noch längeren Belichtungszeiten sind bekanntlich mit der 9er nicht zu machen.
Wenn aber jahrelang behauptet wurde, man könne sie bei Schwachlicht total abschreiben, dann ist das absolut falsch!! Statische Motive lassen sich (mit niedrigen ISOs!) sogar besonders anschaulich ablichten.
Grüße und schöne SD9 Photos
Klaus
trotz ihrer vielen "Macken" waren die SIGMAs SD9 und SD10 unglaublich gleichmäßig produziert und hatten absolut reproduzierbare Eigenschaften ... -ganz im Gegensatz zu den beiden nachfolgemodellen SD14 und SD15, wo es bezeichnende Abweichungen bzw. Qualitätsunterschiede gab.
Die SIGMA SD9 hat IMMER ein massives Unterbelichtungs-Problem, das den folgenden "Workaround" notwendig macht:
-mit SIGMA SA AF-Systemoptiken Immer einen Beli-Zuschlag von (+0,5) einstellen ... wer das nicht im Display stehen hat, kennt sich nicht aus.
Bei Manuellen Objektiven habe ich seit Jahren als Referenzblende die 5,6 empfohlen ODER ... (bei eingestellten Standard (+0,5) dann angepasste F:4,5 als Referenzblende ... so habe ich das immer gemacht)
Bei der SD9 kommt ein weiteres Problem hinzu, das bei der SD10 schon behoben ist ....
Was ich oben schreibe gilt nur bei ordentlicher Beleuchtung!!
Je schummeriger es also wird, desto kräftiger muss der Belichtungszuschlag erfolgen.
Den jeweiligen "Zuschlag" muss man entweder im Gefühl haben ... oder (viel zuverlässiger) man nutzt eine oder mehrere Testaufnahmen und analysiert deren Luminanz- und RGB-Histogramme sorgfältig ... beides zeigt die SD9 prima an.
Berücksichtigt man/frau diese Klamöttchen, dann lassen sich mit der SD9 (bei ISO 100 und 200) absolut konkurrenzfähige Schwachlichtaufnahmen bewerkstelligen. Vom Sattiv lassen sich (bis zu ihren maximal 15s Belichtungszeit) sehr ansprechende Nachtaufnahmen machen. Die Leistung zeitgleicher Bayer-Kameras bei hohen ISOs und noch längeren Belichtungszeiten sind bekanntlich mit der 9er nicht zu machen.
Wenn aber jahrelang behauptet wurde, man könne sie bei Schwachlicht total abschreiben, dann ist das absolut falsch!! Statische Motive lassen sich (mit niedrigen ISOs!) sogar besonders anschaulich ablichten.
Grüße und schöne SD9 Photos
Klaus