Ich habe die Kamera auch noch nicht lange - vor Kurzem zum Schnäppchenpreis erworben und mit meinen vorhandenen Vectis-Objektiven kombiniert. Hierbei wars das 50er Makro.
Nebenbei ist sie mit dem voluminösen Gehäuse, das allein schon 1kg wiegt, auch ein prima Hanteltraining.

Geschuldet ist das der aufwändigen Konstruktion mit einem Prisma, das das einfallende Licht auf zwei Halbzoll-Sensoren mit je 1,5MP verteilt. Gleichzeitig wird es auf die kleinere Sensorfläche so projiziert, dass der APS-C Bildwinkel der Objektive erhalten bleibt.
Die Kamera rechnet dann daraus wieder ein knapp 3MP-Bild, was eine Bearbeitungs- und Speicherzeit von ca. 20 Sekunden nach sich zieht, bevor man das Foto in der Wiedergabe anschauen kann.
Macht trotzdem Spaß.
Die C-1400L ist auch ein gutes Beispiel dafür, welchen Aufwand man "früher" noch getrieben hat bzw. treiben musste, um einen guten Sucher hinzubekommen.
Mit ihrem rel. großen Sensor und dem Spiegelreflexsucher ebenfalls eine interessante Kamera, wenn auch mit der noch geringeren Sensorauflösung heute kaum noch nutzbar.
Wobei man sagen muss, dass Olympus schon damals eine gute Farbwiedergabe hinbekommen hat.
Alle Technik, für die ich mich damals kaum interesiert habe und die mich heute erst fasziniert. Ich habe 2001 digital angefangen mit einer 2.1MP Fuji Kompaktkamera.