Shanghai und Ostchina Episode 4
Höher, schneller, weiter.
Der Shanghai Pudong International Airport ist der erste Eindruck fĂŒr viele Chinareisende. Zum 50. GrĂŒndungstag der Volksrepublik am 1. Oktober 1999 wurde er nach nur 2 Jahren Bauzeit eröffnet. Mittlerweile ist schon die fĂŒnfte Piste im Bau.
#91
#92
FĂŒr die Fahrt in die Stadt kann man die weltweit einzige kommerzielle Magnetschwebebahn nutzen. Ein deutsch â chinesisches Prestigeprojekt und ein wirtschaftliches Desaster. Bereits wenige Jahre Betrieb reichten, um jegliche PlĂ€ne fĂŒr weitere Strecken in China aufzugeben.
#93
#94 meistens leer, der Transrapid.
Pudong am Ostufer des Huangpo â Flusses ist der Wirtschafts- und High-Tech-Bezirk von Shanghai, hier strebt China nach Superlativen.
#95
#96
Drei markante GebĂ€ude prĂ€gen die Skyline. Im Pagodenstil der 421 Meter hohe Jin Mao Tower, der Ă€lteste der drei Wolkenkratzer wurde in vier Jahren von 1994 bis 1998 gebaut. Im 53. bis 87. Stock ist ein Hotel untergebracht. Mit 152 Metern Höhe und 27 Metern Durchmesser hat es das gröĂte Atrium der Welt.
#97
#98
#99
Direkt daneben steht das 2008 eröffnete 492 Meter hohe Shanghai World Finance Center, Bauzeit 6 Jahre.
#100
In den Jahren von 2008 bis 2015 konnten Besucher von dieser Plattform aus den Bau des 632 Meter hohen Shanghai Tower beobachten. Es entstand das aktuell zweithöchste GebÀude der Welt. Die Aussichtsplattform in der 121. Etage ist mit 562 Metern sogar die weltweit Höchste.
#101
#102 ... ein paar Monate vor Eröffnung, noch menschenleer.
#103 der Ausblick vom Shanghai Tower ist grandios...
#104
Der Oriental Pearl Tower ist das Ă€lteste hohe Bauwerk in Shanghai. 1995 wurde der Fernsehturm nach 3-jĂ€hriger Bauzeit eröffnet. Mit seiner Konstruktion aus elf verschieden groĂen Kugeln ist er zum Wahrzeichen Shanghais geworden. Die besondere Attraktion ist der Glasboden der Aussichtsplattform â nichts fĂŒr Menschen mit Höhenangst.
#105
#106
#107
Auch mit der Expo 2010 strebte China nach Superlativen. 73 Millionen Besucher, manchmal weit mehr als 1 Millionen am Tag, ein neuer Rekord. Bessere Stadt, besseres Leben, das Motto der Weltausstellung. Shanghai nutzte die Chance zu einer umfassenden Umgestaltung einer zentralen, stark sanierungsbedĂŒrftigen FlĂ€che mit alten Industriebauten und Wohngebieten ohne Kanalisation oder SanitĂ€reinrichtungen.
#108
#109
#110 Begehrte Pavillions: bis zu 8 Stunden Wartezeit. Aber Schatten...
#111
Auch Deutschland prÀsentierte sich. Gartenzwerge, Bratwurst und BierbÀuche als wichtigste Markenzeichen, peinliche Vorstellung, fand ich.
#112
#113
#114
Der chinesische Pavillon ist heute das Museum fĂŒr zeitgenössische chinesische Kunst. Zeitgenössisch versteht man in China etwas anders, als hierzulande. Ein protziger Bau fĂŒr protzige Kunst.
#115
#116
#117
#118
Auch protzig: Noch sind deutsche Luxuskarossen ein Statussymbol. Am liebsten in der Long-Version, oft eigens fĂŒr China gebaut und hierzulande gar nicht erhĂ€ltlich.
#119
#120
#121 Understatement ist in China nicht gefragt. Wer hat, der zeigt. Allein das Nummernschild kostet ca. 5000âŹ
Mit einem Anteil von 18,5 Prozent bleibt Volkswagen aber immer noch MarktfĂŒhrer in China. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. VW kam schon 1987.
#122
#123
Shanghai hat natĂŒrlich ein Verkehrsproblem, das wundert nicht bei 23 Millionen Menschen auf engem Raum. HochstraĂen sollen entlasten, mittlerweile umschlieĂen 6 RingstraĂen die Stadt.
#124
#125
FahrrĂ€der sieht man nur selten, dafĂŒr dominieren Elektroroller den Verkehr in den Quartieren. Innerhalb von wenigen Jahren sind Benzinmotoren bei Mopeds völlig verschwunden, millionenfach fĂ€hrt man elektrisch.
#126
Zweieinhalb Milliarden Menschen benutzen jedes Jahr die Shanghai Metro. 1993 wurde die erste Linie eröffnet. Nach insgesamt weniger als 30 Jahren Bauzeit ist sie mit gegenwĂ€rtig 676 Kilometern nach Peking die zweitlĂ€ngste Metro der Welt. Sauber, sicher, pĂŒnktlich.
#127
#128
Ein paar mehr tiefere GrĂŒnde, warum die Chinesen mit ihrem Staat ganz zufrieden sind, gibt es im
Film. FĂŒhrt hier zu weit.
#129
#130
#131
#132
#133
#134
#135
