Hier möchte ich in Kürze frische Erkenntnisse teilen:
ur-DP1 vs. DP1s
Spannender Weise gab es bei mir eine Zeit lang ein klares Faible für die DP1
s, vor allem weil durch die seitens Sigma gelungene
Verbesserung der Spiegelungen des UV-IR-Sperrfilters ein etwas größerer Dynamikbereich resultiert. Irgendwann waren mir
jedoch die grünen Ecken, der daraus resultierende Farbgradient über das Bild, einfach über! Klar, das lässt sich oft korrigieren,
und fällt im blauen Himmel und im grünen Gras nicht auf. Schön ist es aber nicht. So ist über die letzten Monate die ur-DP1
wieder zur Hauptkamera geworden, wenn es um weitwinklig und "oldschool Foveon" geht.
Ausarbeitung: Farbsaumkorrektur und Schärfe
So langsam lerne ich, mit der Farbsaumkorrektur im Darktable umzugehen,

was die Bilder noch einmal deutlich verbessert.
Die Objektive der DP1 sind gut, aber nicht fehlerfrei, und die roten/türkisen Farbsäume in den Randbereichen des Bildes
würde ich durchaus schon als "kräftig ausgeprägt" bezeichnen. In auf Forengröße verkleinerten Bildern ist davon zwar nicht mehr
viel direkt zu sehen. Erst sorgfältig Farbsaum-korrigierte, und dann verkleinerte, Fotos sehen trotzdem deutlich besser aus. :daumen:
Bei den beiden Abend-Bildern im Post hier drüber habe ich mich zum ersten Mal getraut, Sigma-Bilder aus dem SPP mit weit
abgesenkter Schärfe zu exportieren. Mit einigem Experimentieren über den Gesamtprozess landete ich bei einer Schärfe von -1,5 (!!!).
Durch den nachfolgenden Prozess im Darktable (verstärken von Kontrast und Farbe) und Nachschärfen nach dem Verkleinern
treten die ganzen Baumäste doch wieder ausreichend scharf hervor.
Soviel zu meinen aktuellen Erfahrungen
Herzliche Grüße vom Waldschrat
