Early in the Morning ...

Diskutiere Early in the Morning ... im Tiere Forum im Bereich Bildbesprechungen; Wenig Licht ... aber mit Stimmung. Diese Meise war als erste unterwegs. SIGMA SD15 + SIGMA 80-400mm EX OS / ISO 800 Blaumeise (ich halt's für...
  • Early in the Morning ... Beitrag #1
Klaus-R
Klaus-R
Moderator
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23.353
Wenig Licht ... aber mit Stimmung. Diese Meise war als erste unterwegs.

SIGMA SD15 + SIGMA 80-400mm EX OS / ISO 800

Blaumeise (ich halt's für ein Weibchen):

sample 24.jpg

sample 23.jpg

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #2
Beide sehr schön geworden.
Die frühmorgendlich - frostige Stimmung wird auch durch die dezente Farbgebung sehr schön herübertransportiert.
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #3
Moin Klaus,

erstmal Glückwunsch zum Treffer :)

vielleicht wünschte ich mir einen ganz winzigen Tick mehr Tiefenschärfe und etwas mehr Sättigung bzw. Dynamik, aber das ist reine Geschmackssache. :rolleyes:

Das 1 Bild gefällt mir eindeutig am besten. Hier mag ich den Schnitt lieber. Beim 2. Bild ist der Ast doch leider sehr dominant und lenkt meine Augen etwas vom Motiv ab.

Aber ...gerade bei solchen (ich glaube man kann schon Wildlive sagen, oder? ) Aufnahmen hat man ja nicht gerade die Wahl seinem Model Posinganweisungen zugeben :D

Für ISO 800 kannst Du aber ansonsten nicht meckern. Das sieht man den Bildern absolut nicht an ;)

LG

Frank (der sich wünscht dass hier auch mal ´ne Meise als Model auftaucht :mad: )
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #4
(...)
Frank (der sich wünscht dass hier auch mal ´ne Meise als Model auftaucht :mad: )

Na ... da kannst'e bestimmt was für tun! Meisen sind absolute Kulturfolger, wenig scheu und lassen sich gerne mit Futter über den Winter helfen und mit Nistkästen beim Brüten unterstützen. Blau- und Kohlmeisen kann ich eigentlich jedem als Modelle garantieren ... ohne Probleme auch ohne Tarnzelt.;)

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #5
Moin Klaus,

normalerweise flattern hier immer jede Menge Blau- und Kohlmeisen rum. Ich denke mal diesen Wintern wurden die alle von den Nachbarn angefüttert :mad:

LG

Frank
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #6
Ich glaub, mit dem Anfüttern sollte man schon im Herbst beginnen.
Bei uns ist inzwischen ein Rotkehlchen hinzugekommen. Es hat sich wohl herumgesprochen, dass es für's Posieren leckeres Futter gibt. ;) Aber ich erwisch es trotzdem nicht...:(

Meisenbilder im Morgenlicht sind sehr schön geworden, Klaus...:)

Gruss
Marie
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #7
es gibt ja viele verschiedene Meinungen über das Anfüttern.....und ich will hier keinen Streit vom Zaun brechen.

Meine persönliche Einstellung ist, dass ich gern anfüttere sobald Schnee liegt oder starker Frost herscht. Ansonsten bin ich eher dafür das sich die Vögel auf natürlichem Weg Ihr Futter suchen.

sorry für OT....und nun zurück zu den Bildern. ;)

LG

Frank
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #8
Ich seh das nicht besonders dogmatisch und glaub auch nicht, dass
es den Vögeln wirklich schadet. Es wird seit Jahrhunderten gemacht und hat sich auch wohl bewährt. Natürlich gibt es immer wieder Kritiker...
Ich meine, solange man Bäume in Massen für irgendwelche Bauvorhaben fällt und sonstige umweltschädlichen
Dinge betreibt, wird das Vogelanfüttern wohl das kleinste Übel sein.

Gruss
Marie
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #9
Ich seh das nicht besonders dogmatisch und glaub auch nicht, dass
es den Vögeln wirklich schadet. Es wird seit Jahrhunderten gemacht und hat sich auch wohl bewährt. Natürlich gibt es immer wieder Kritiker...
Ich meine, solange man Bäume in Massen für irgendwelche Bauvorhaben fällt und sonstige umweltschädlichen
Dinge betreibt, wird das Vogelanfüttern wohl das kleinste Übel sein.

Gruss
Marie

da hast Du wohl leider in weiten Teilen recht. :(

also, auf auf zur Vogeljagt...ich meine natürlich mit der kKmera :)

LG

Frank
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #10
Hallo zusammen,

die Bestände an einheimischen Vögeln sind inzwischen besorgniserregend rückläufig. Bei den Spatzen z.B. ist der Bestand bei nur noch 50 % dessen, was mal war.

Es wird inzwischen sogar empfohlen, ganzjährig zuzufüttern, weil die Tiere einfach nicht mehr genug finden. Umweltgifte in der Landwirtschaft und das Fehlen von Nistgelegenheiten (insbesondere für die Höhlenbrüter) machen Sorgen. Wenn Vögel im Winter an die eigenen Fettreserven müssen, erkranken und sterben sie häufig, weil sich das Gift aus der Landwirtschaft in ihrem Körperfett angesammelt hat und sie so vergiftet.

Blau- und Kohlmeisen (klassische Kulturfolger des Menschen seit Jahrhunderten) nehmen inzwischen praktisch jeden Nistkasten dankbar an. Die moderne (gut gedämmte) Architektur z.B. verhindert deren Zugang zu den Dachstühlen ... die klassischen Nisthöhlen.

Man kann da IMHO gar nicht genug tun. Wenn die Alten im Frühjahr die Nesthocker mit Raupen, Larven und Insekten füttern (die brauchen das Eiweiß), ernähren sie sich selber gerne mit Körnerfutter, das ich zufüttere. Das entlastet die Altvögel schon ziemlich.

Unselbständig werden sie dadurch nicht. Sobald im Sommer Überfluss herrscht, kommen nur noch alte und kranke Vögel ... egal, was man bereitstellt.;)

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #11
Sehr schöne Aufnahme.
Um so erstaunlicher, da es doch heißt, die SD 15 würde nur bis ISO 400 überzeugen, und dann auch nur bei viel Licht.
Hier überzeugt sie bei ISO 800 und sogar eher wenig Licht.


Grüße,
Pseudemys



PS, da es angesprochen wurde:
Nach neusten Erkenntnissen sind Winterfütterungen überflüssig, die Vögel finden auch im Winter prinzipiell genug.
Allerdings lassen sich Vögel im Garten so sehr gut beobachten und fotografieren, womit die Fütterung einen für den Menschen schönen Sinn hat.

Bestandsrückgänge haben zwei Ursachen:
Nicht Gifte, sondern eine zu auf- bzw. ausgeräumte Landschaft reduziert das Nahrungsangebot.
Die zweite Ursache wurde an einem Beispiel richtig beschrieben: zerstörte Nistmöglichkeiten, z.B. eben geschlossene Löchchen und Ritzen durch Dämmung an Hauswänden, für Haussperling und Mauersegler.
Werden die Ursache beseitigt, so können leidende Bestände sich in vergleichsweise kurzer Zeit wieder komplett erholen, wofür es erfolgreiche Beispiele gibt

Das Geschlecht läßt sich nur bei der Kohlmeise (M: breiter schwarzer Bruststreifen, der beim W deutlich schmäler und kürzer ist), nicht aber bei der Blaumeise unterscheiden.


PPS:
Vielleicht ist diese Seite finnischer Naturfotografen noch interessant; die bringen ihre Vogelaufnahmen auch zum Klingen:



Im deutschen PopUp-Menü kann man den Vogel seiner Wahl wählen.
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #12
Ich beobachte seit Jehren, bei mir nistende Blau-und Kohlmeisenpärchen.

Man kann die Geschlechter der Blaumeisen doch unterscheiden (auch wenn schwierig!) Kein Problem habe ich damit, wenn ein Pärchen direkt nebeneinander sitzt.

Bei den Männchen sind die Hals- und Nackenstreifen erkennbar schwärzer und dicker. Wie bei vielen anderen Vögeln sind die Männchen etwas schwerer und farbintensiver. Insbesondere das Blau der "Kopfbefiederung;)" ist bei den Männchen intensiver, bei den Weibchen blasser.
Wie geschrieben, tippe ich bei dem Tierchen oben auf ein Weibchen.

Um so erstaunlicher, da es doch heißt, die SD 15 würde nur bis ISO 400 überzeugen, und dann auch nur bei viel Licht.
Hier überzeugt sie bei ISO 800 und sogar eher wenig Licht.
Bei keiner anderen Kamera macht RAW-EBV solch einen immensen Unterschied, wie bei SIGMAs X3Fs.
Bei CANON RAWs (da kenne ich mich auch bestens aus) geht viel, aber nicht so viel. Es lohnt sich, sich in die Thematik einzulesen .... das sollten die SIGMA Techniker definitiv auch tun!! Was das hauseigene HIGH ISO Processing betrifft, kann ich nur sagen, dass da viel mehr geht. Was wäre erst möglich, wenn sich erfahrene Programmierer aus dem eigenen Haus mal wirklich der Problematik annähmen??!

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #13
Ich beobachte seit Jehren, bei mir nistende Blau-und Kohlmeisenpärchen.

Man kann die Geschlechter der Blaumeisen doch unterscheiden (auch wenn schwierig!) Kein Problem habe ich damit, wenn ein Pärchen direkt nebeneinander sitzt.

Bei den Männchen sind die Hals- und Nackenstreifen erkennbar schwärzer und dicker. Wie bei vielen anderen Vögeln sind die Männchen etwas schwerer und farbintensiver. Insbesondere das Blau der "Kopfbefiederung;)" ist bei den Männchen intensiver, bei den Weibchen blasser.
Wie geschrieben, tippe ich bei dem Tierchen oben auf ein Weibchen.

Klaus


Hallo Klaus

das klingt interessant, es wird allerdings in keinem meiner vier Vogelbestimmungsbüchern erwähnt. Eigentlich deuten blassere Farben eher auf ein juveniles Tier.

Viele Grüße

Bernhard
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #14
Es ist auch schwierig, aber durchaus beobachtbar, wenn ein Brutpärchen z.B. nebeneinander auf einem Zweig sitzt. Dann ist ganz gut erkennbar, "who is who;)"

01.JPG

Das gilt nur für adulte Blaumeisen. Bei Jungvögeln hast Du gar keine Chance, das geschlecht zu erkennen.

Grüße

Klaus
 
  • Early in the Morning ... Beitrag #15
Hallo zusammen,

...Wenn Vögel im Winter an die eigenen Fettreserven müssen, erkranken und sterben sie häufig, weil sich das Gift aus der Landwirtschaft in ihrem Körperfett angesammelt hat und sie so vergiftet.

....Blau- und Kohlmeisen (klassische Kulturfolger des Menschen seit Jahrhunderten) nehmen inzwischen praktisch jeden Nistkasten dankbar an. Die moderne (gut gedämmte) Architektur z.B. verhindert deren Zugang zu den Dachstühlen ... die klassischen Nisthöhlen...
Tausche das Wort "Vögel" gegen "Menschen" aus. Wir müssen nur genug Junkfood zu uns nehmen.

Ich habe mittlerweile keine Spatzen, Amseln, Tauben oder Meisen mehr am Balkon sondern Raben, die alles andere vertrieben haben. Dazu gekommen sind Spechte die jedes Jahr meine 2 LNB's von der Satschüssel zerhacken und die
Aussenwand Dämmung zerstören. Mal ganz abgesehen von den Mardern, die mir schon zweimal die Gummis zerfressen haben. Und das mitten in einer großen Stadt.
Ich überlege wirklich ob ich mir ein Luftgewehr zulegen soll. :(
 
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