Hunde zu fotografieren, ist schwierig. Welpen zu fotografieren noch viel mehr! Ich spreche aus Erfahrung.
Zuerst mal: Appenzeller! *hier sollte ein Herzchen-Smiley hin*
Mein nächster Hund wird auch (wieder) ein Appi.
Zu den Fotos: Zum Teil haben sie Belichtungszeiten von 1/50s oder 1/60s. Da ist die Verwackelungsgefahr zu gross. Zukünftig den Stabilisator einschalten, hast du ja bereits selber festgestellt.
Die Welpenräume und meist auch Aussengehege sind häufig nicht allzu gross. Deshalb - und auch wegen der schlechteren Offenblende - würde ich nicht das 55-200mm benützen.
Ich würde eher mit dem 18-105mm fotografieren. Oder aber gleich die 50mm Festbrennweite mit f/1.8.
Ich war jeweils meist mit dem 100mm Macro bei den Welpen, wobei es mir manchmal zuviel Brennweite war.
Noch etwas zu den Einstellungen. In meiner Kamera kann ich Costumseinstellungen programmieren. Ich habe dann zwei verschiedene Einstellungen programmiert. Eine für Portraits, mit OneShot-AF, Blendenvorwahl und eher niedriger ISO. Eine weitere für Bewegungsaufnahmen, mit Servo-AF, Zeitvorwahl und eher höherer (oder auch Auto-) ISO.
Zwischen diesen beiden Programmen kann ich dann hin und her wechseln.
Ich mache die groben Einstellungen bereits im Vorfeld und bringe nur die wegen der Lichtverhältnissen nötigen Aenderungen am Ort an.
Die wuseligen kleinen Dinger sind schon schwierig genug, anständig ins Bild zu bekommen, da bin ich froh, wenn ich mich möglichst wenig um die Kamera selber kümmern muss.
In diesem Sinn: Viel Freude beim nächsten Welpenbesuch!
LG Floh