Welche Filter und welches Stativ?

Anton K.

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Hallo, als Anfänger und Einsteiger in die Fotografie mit einer Spiegelreflexkamera und Objektiven habe ich noch etliche offene Fragen:

1) Filter, die man auf die Objektive schraubt:
Welche sind wichtig?
Wann/wo benutzt man einen Pol Circular Filter ? Für Innen- oder Außenaufnahmen? Was bezweckt dieser?
Und ein UV-Filter, wird dieser nur bei Außenaufnahmen benutzt?
Was muss beim kauf beachtet werden? Tun es billige oder ist es besser für die Bildqualität , wenn sie teurer sind?
welche von den beiden genannten Sorten sind zu empfehlen?

2) ich habe noch kein Stativ. Eins zum Mitnehmen für unterwegs, welches schnell auf- und zusammen geklappt ist, wenn man die Standorte, wo man fotografiert, oft und schnell wechseln muss.. Ich habe ein mini Ministativ, und was mich daran tierisch nervt, ist, wenn man die Kamera aufschrauben muss. Gibt es da was anderes? Oder muss man die Kameras bei allen aufschrauben? Welche würdet Ihr empfehlen?

danke im Voraus
 
24.11.2016
#1

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Guest

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Anton K.

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Hab inzwischen nach den Filtern gegoogelt und einwenig darüber gelesen. Soweit haben sich die Fragen zu den Filtern geklärt.

Offen ist jetzt nur noch folgende Frage: Stimmt es, dass man den Pol-Filter größer kaufen muss und Step-up-Anpassungsringe dazwischenschrauben muss?

Die Frage bez. Stativ gilt noch.
 
dj69

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Zu den Filtern kann ich sagen, UV-Filter sind prinzipiell quatsch. In einigen wenigen Ausnahmesituationen kann man sowas einsetzen um die Frontlinse zu schützen, wenn z.B. Dreck fliegt oder so. Sonst sind die nur potentielle Fehlerquellen.

Ein Stativ sollte generell stabil sein.
Es gibt verschiedenen Stativköpfe mit verschiedenen Anschlusssystemen an die Kamera. Das System von Arca Swiss (wird so geschrieben??) ist weit verbreitet und wird von vielen Herstellern unterstützt. Dazu schraubt man eine entsprechende Befestigungsplatte unter die Kamera und kann diese dann ganz bequem am Stativ anbringen. Machen aber fast alle Hersteller so, die Anschlussplatten sind halt meist nicht kompatibel.

Welches Stativ du dann letztendlich nimmst ist wiederum eine Sache des pers. Geschmacks. Am besten mal zum Fotohändler deines Vertrauens gehen und verschiedenen Stative anschauen und in die Hand nehmen.
 

Anton K.

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Zu den Filtern kann ich sagen, UV-Filter sind prinzipiell quatsch. In einigen wenigen Ausnahmesituationen kann man sowas einsetzen um die Frontlinse zu schützen, wenn z.B. Dreck fliegt oder so. Sonst sind die nur potentielle Fehlerquellen.

Ein Stativ sollte generell stabil sein.
Es gibt verschiedenen Stativköpfe mit verschiedenen Anschlusssystemen an die Kamera. Das System von Arca Swiss (wird so geschrieben??) ist weit verbreitet und wird von vielen Herstellern unterstützt. Dazu schraubt man eine entsprechende Befestigungsplatte unter die Kamera und kann diese dann ganz bequem am Stativ anbringen. Machen aber fast alle Hersteller so, die Anschlussplatten sind halt meist nicht kompatibel.

Welches Stativ du dann letztendlich nimmst ist wiederum eine Sache des pers. Geschmacks. Am besten mal zum Fotohändler deines Vertrauens gehen und verschiedenen Stative anschauen und in die Hand nehmen.

danke. Ich habe den Hoya HD digital UV Filter - dann kann ich mich also von dem wieder verabschieden?

Und was meinst Du zu einem Cir Pol Filter - macht ein solcher Sinn? (einen solchen habe ich bisher nicht)

Auf amazon habe ich einige Stative gesehen, da würde mir ein leichtes zusagen, mit welchem man auch ganz nah am Boden (je näher umso besser) fotografieren kann ( Makroaufnahmen). Da haben mir folgende gefallen: Manfrotto MT190XPRO3 , mindesthöhe 8cm. Oder das noch leichtere und preisgünstigere Rollei Compact Traveler No. 1, bei diesem ist angegeben: "beim "Umstülpen" der Beine in Makrostativ-Position kommt eine effektive Höhe von 0 cm zustande."
Tja, auch hier wieder die Qual der Wahl...
 
Janni

Janni

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Anton, verrenne Dich nicht so schnell in viele Technikdetails und Zubehör :eek:
Du hast eine Kamera und Objektive, mach erstmal ein paar Bilder damit, stell sie hier ein und entscheide erst dann
was Du evtl. noch benötigst, denn zuviel Zubehör und Firlefanz können anfangs auch zu überfordernd sein ;)

Du kaufst Dir schon (in meinen Augen unsinnigen) UV-Filter und ärgest Dich dann das Du es getan hast....
Zum Thema Polfilter :
Einen zirkularen Polfilter habe ich z.B. auch erst viel später benötigt....da wusste ich auch wofür und warum, Du
hingegen möchtest einen haben, weisst aber garnicht so genau wofür und warum ?!?!...das sollte Dir eigentlich zu
denken geben :psst:









Gruss
JAN

 
dj69

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Janni hat schon ganz recht :)
Kommt Zeit kommt Zubehör.

Einen Polfilter habe ich nicht, da ich bedingt durch lichtstarke Zooms große Linsendurchmesser habe war mir ein vernünftiger Polfilter bisher immer zu teuer...
Die Gläser der Fuji sind nicht so groß aber ich habe immer noch keinen :eek:

Allerdings ist ein gutes Stativ eine durchaus sinnvolle Anschaffung, auch wenn man noch am Anfang seiner Fotokarriere steht :D

Ich habe das Vorgängermodell des von Dir genannten Manfrotto. Du brauchst hier allerdings noch einen Kugelkopf dazu. Der muss nicht zwingend von Manfrotto sein, Novoflex z.B. macht geniale Kugelköpfe.
 
Steffen1207

Steffen1207

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Janni hat schon ganz recht :)
Kommt Zeit kommt Zubehör.
Dem ist zuzustimmen. Lerne deine Ausrüstung kennen, die du hast. Sollten sich im Laufe der Zeit spezielle fotografische Interessen deinerseits herausstellen, wirst du dann gezielt nach dafür erforderlichen Zubehörteilen suchen.

Es macht jedenfalls keinen Sinn, erstmal möglichst viel Krempel anzuschaffen, der dann doch nur rumliegt. Das wäre Verschwendung von Geld, Zeit und Material.
 

Veganer

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Hallo Anton,

ich hab noch nie einen Filter verwendet, also braucht man auch keinen ;-)

Sicher gibt es Anwendungen, bei denen man Grau- oder Polfilter benötigt, aber die schnöde Alltagsfotografie lässt sich ganz sicher ohne bewältigen.

Die Anforderungen an ein Stativ sind ebenso vielfältig wie das Angebot an Stativen, so das man hier nur allgemeines Blabla von sich geben kann. Mit einem Manfrotto oder Cullmann etc. im mittleren Preissegment machst du sicher keinen Fehler. Gleiches gilt für den Kugelkopf. Ein 800€ Monster kannst du dir dann immer noch kaufen wenn du feststellst das Du 90% deiner Fotos mit Stativ schießt und das 100€ Stativ dafür nicht ausreicht.

Gruß
Jörg
 
Bini

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Hi Anton,

Ich weiß, dass viele es nicht für ein "richtiges" Stativ halten, aber ich bin sehr zufrieden mit dem Rollei C5i. Bewegt sich neu um die 120 € und ich kann echt nicht meckern, reicht mir voll und ganz :)

UV-Filter hab ich nur günstige auf meinen Objektiven und auch NUR als Schutz. Bringen ansonsten keinen Nutzen.

Pol-Filter habe ich nur, um zB ins Wasser zu fotografieren oder um eine Langzeitbelichtung nicht überzubelichten.
 

Anton K.

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Hi Anton,

Ich weiß, dass viele es nicht für ein "richtiges" Stativ halten, aber ich bin sehr zufrieden mit dem Rollei C5i. Bewegt sich neu um die 120 € und ich kann echt nicht meckern, reicht mir voll und ganz :)

UV-Filter hab ich nur günstige auf meinen Objektiven und auch NUR als Schutz. Bringen ansonsten keinen Nutzen.

Pol-Filter habe ich nur, um zB ins Wasser zu fotografieren oder um eine Langzeitbelichtung nicht überzubelichten.
mit dem RolleiC5 habe ich auch schon geliebäugelt, aber die Mindesthöhe von 17,5cm reicht mir nicht aus, weil ich auch gern fast direkt am Boden fotografiere, zb im Gras Makroaufnahmen.

Danke für die Tipps!
 
Bini

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Anton,

wenn es dir darum geht, auch kurz überm Erdboden Aufnahmen zu machen, kann ich ein "Bohnensackstativ" empfehlen!
Ich habe meines selber genäht, guck mal:
eine Seite Glattleder (braun), eine Wildleder (aubergine).
Nicht, dass das meine Farben wären, aber ich war schnell beim Schuster um die Ecke und hab nach Lederresten gefragt und die beiden Reste (ca je 40 x 50 cm) für insgesamt 5 € bekommen. Der Reissverschluss schlug mit 3-4 € zu Buche. Innen ist nochmal ein Säckchen, dass mit (ca. 1 kg) herrkömmlichem Reis gefüllt ist. Wenn der mal feucht werden sollte, wird er ausgetauscht.
Das ist praktisch, kann man auch ohne Füllung auf eine längere Tour mitnehmen und vor Ort auffüllen mit Sand, Erde oder ähnlichem.

DM9A2845.jpg

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Anton K.

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Anton,

wenn es dir darum geht, auch kurz überm Erdboden Aufnahmen zu machen, kann ich ein "Bohnensackstativ" empfehlen!
Ich habe meines selber genäht, guck mal:
eine Seite Glattleder (braun), eine Wildleder (aubergine).
Nicht, dass das meine Farben wären, aber ich war schnell beim Schuster um die Ecke und hab nach Lederresten gefragt und die beiden Reste (ca je 40 x 50 cm) für insgesamt 5 € bekommen. Der Reissverschluss schlug mit 3-4 € zu Buche. Innen ist nochmal ein Säckchen, dass mit (ca. 1 kg) herrkömmlichem Reis gefüllt ist. Wenn der mal feucht werden sollte, wird er ausgetauscht.
Das ist praktisch, kann man auch ohne Füllung auf eine längere Tour mitnehmen und vor Ort auffüllen mit Sand, Erde oder ähnlichem.

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Danke, gute Idee. Aber dann kann man auch ein dickes Buch mitnehmen und die Kamera einfach draufstellen, oder?

Mit Reis auffüllen ist eine gute Idee, dann kann man die Kamera auch etwas reindrücken, je nachdem welche Stellung sie haben soll, wenn man zb schräg nach oben fotografieren will. So ein Kissen ist unterwegs nicht nur zum Fotografieren gut, sondern auch als Kopfunterlage, wenn man sich auf einer Bank ausruht... Ich habe gerade die Idee, mein Dinkelkissen für diesen Zweck zu verkleinern (ist leichter als Reis)
 

Anton K.

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Ein Stativ eignet sich für meine persönliche Anwendung gut für Makroaufnahmen von Blumen und Pflanzen, Landschaften, Sonnenuntergänge, Innenaufnahmen. Aber Außenaufnahmen von Tieren, die sich bewegen, flüchten usw. und wo man für klare Aufnahmen ein Stativ braucht, stelle ich mir kompliziert vor. Hat man ein Tier entdeckt, ist es nämlich meist wieder weg, bis man das Stativ aufgebaut hat, dann muss man es wieder abbauen, um den Standort zu wechseln usw. Ständiger Auf- und Abbau wegen Standortwechsel- Nerv...
Bisher war es so, wenn ich ein Tier entdeckt habe, musste ich ganz schnell mit dem Fotografieren sein. Da wäre ein Stativ mit dem ganzen Aufbau nur hinderlich gewesen. Oder wie machen das die Fotografen? Sitzen sie mit ihrem Stativ an einer Stelle auf der Lauer und warten, bis ein Tier aufkreuzt? Wie der Angler, der auf den Fisch wartet? Das wär für mich nichts. Stelle mir gerade vor: hab mein Stativ vor einer Blume aufgebaut und warte zwei Stunden, bis eine Biene angeflogen kommt....
 
Bini

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... Stelle mir gerade vor: hab mein Stativ vor einer Blume aufgebaut und warte zwei Stunden, bis eine Biene angeflogen kommt....
:D Jupp, genau so machen die/wir das :D
Will jetzt keine Namen nennen, aber ein bis zwei Forumsmitglieder würden mir da auf Anhieb einfallen :p:psst::D

Du, wenn ich draussen unterwegs bin und einen Fuchs ablichten will, kommt eh keiner vorbei. Das ist einfach so.
Gerade Fluchttiere werden als Anfangsmotiv wohl recht schwierig werden.
Warum gehst du nicht in den Zoo oder Wildpark und probierst es dort mal?
Ich bin in den Wintermonaten auch häufiger mal in den Gewächshäusern des Münchner Botanischen Gartens ... da gibts dann die (gruselgruselgrusel brrrr) Schmetterlingsschau. Ich hab echt Angst vor den Flattermännern, aber zum üben ...

Stativ: mhhh, also ich würde es mir nicht kaufen. Kann mir nicht vorstellen, dass man eine 10 Sek. lange Belichtungszeit mit dem Ding absolut ruhig ohne zu atmen still halten/stehen kann ...
Hast doch schon selber gemerkt, dass selbst bei Makros unscharfe Bilder rauskommen ...
 
Peter_M

Peter_M

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Hab gerade was entdeckt: das wärs doch, oder?
https://www.walimex.biz/walimex-pro-Schulterstativ?wags=8&gclid=CJu0m_DuxtACFQEL0wodc7AOzA

Ideal dafür gedacht um Standorte oft und schnell zu wechseln.
Das wäre maximal etwas für Pressefotografen die unsere gewählten Langweiler fotografieren müssen und denen die Arme abkrachen weil Nichtssagen so lange dauert.

Sonst halte ich das Ding für unnütz, selten so einen Schwurbel gesehen.
 
dj69

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Da kann ich Peter nur Recht geben.
Das Ding ist Käse.
Die 125 Euro investiere lieber in ein vernünftiges Stativ, da hast Du mehr davon.
 

Anton K.

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@ Bini, in welcher Situation braucht man eine 10 Sekunden lange Belichtungszeit?

na klar hab ich schon daran gedacht in einen Wildpark zu gehen. Schmetterlingshaus- dafür muss ich zu weit reisen. War ich mal und habe mit der Digicam + Makrovorsatz schöne Fotos gemacht. Ich liebe Schmetterlinge.
 

Anton K.

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@Peter_M, gut, ich lass die Finger davon - dachte, als ich das gesehen habe, dabei halt auch an meinen Rückenschaden, und wenn man zu Fuß unterwegs ist (das Teil sieht für mich irgendwie rückenfreundlich aus...) , hat man es parat auf der Schulter, wenn es gerade was zu entdecken gibt, was man spontan fotografieren will.
 
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