Servus Oz
Es hatte keinen besonderen Grund, daß ich die 6D genommen habe, die Cropkamera (600D) lag einsatzbereit daneben. Mit der 6D hab ich außenrum um den den Mond noch Platz, erst mit der 600D muß ich sehr genau zielen

. Das hier ist zum Beispiel mit der 600D und dem 1500mm-Maksutov aufgenommen:
https://seescho.files.wordpress.com/2015/09/bf_0001.jpg
Ich geb dir vollkommen recht, der Terminator kommt erst so richtig zur Geltung, wenn Gevatter Mond keinen in der Krone sitzen hat, sprich nicht voll ist

. Das war aber nicht das Ziel der Session.
Ich hab die Ansteuerung meiner Montierung auf Laptop (über Wifi) in Verbindung mit einem Gamepad umgestellt. Das hier war mein erster Test der neuen Konfiguration.
In der Früh war Mutter Sonne im Weißlicht mit dem MAK an der Reihe, um zu sehen, wie genau ich die Sonne im Visier halten kann, wenn eine Einnordung nicht möglich ist. Hat prima geklappt.
Und in der Nacht dann hab ich die Einnordung mit einem tool von eqmod probiert. Hat ebenfalls hervorragend funktioniert. Dann hab ich den Mond angefahren und auf ihn synchronisiert. Das Rohvideo, das die Grundlage für diesen Stack bildet, ist etwa 6 Minuten lang. Und während dieser Zeit hat sich der Mond so gut wie nicht aus dem Bildfeld bewegt. Ich denke, wenn ich jetzt noch eine Alignierung an drei Sternen vornehme, dann hab ich ein sauberes und konstantes System.
Ich hätte ja gern die whirlpool-Galaxie aufgenommen, der erdnahe helle Vollmond überstrahlte bei leichtem Dunst aber alles. So hat er als Testobjekt dienen müssen
Edgar