Hallo Klaus,
auch Dir ein herzliches Dankeschön für den kompletten Beitrag.
Keine Angst, so schnell kündige ich nicht, mit meiner Bemerkung zu den "Likes" wollte ich nur vorbeugen.
Wer die FC kennt, weiß auch um dieses Problem. Zu viele User hetzen durch die neu eingestellten Bilder und liken manchmal innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl von Bildern. Für Kommentare nehmen sie sich nur bei ihres Buddies mal Zeit.
Mit dem Fokus-Stacking beschäftige ich mich erst recht kurze Zeit, aber das Thema hat mich gepackt.
Nach vielen Indoor-Versuchen wage ich mich nun auch, die Technik wildlife anzuwenden, entsprechender Ausschuss ist mir bewusst.
Keine Entschuldigung, sondern Erklärung, sollen noch ein paar Bilder liefern.
So sah es da aus, Höhe der Spinne vom Boden aus nicht mehr als vielleicht 50-60cm, dichtes Gewusel von Bewuchs.
Erste Versuche ohne Raynox-Nahlinse - Brennweite hier 24mm KB im Makromodus, Blende 7,1 - das Bracket war leider total für die Tonne - das Einzelbild gerade noch vorzeigbar.
Keiner der Versuche, den Kopf nebst Augen besser zu erfassen, waren von Erfolg gekrönt, die Vielbeinige war einfach nicht kooperativ.
Also Raynox zur Hilfe gerufen. Ergebnis am Beginn dieses Threads.
Kris schreibt von einigen Millimetern.
Tja, da haben wir das Problem.
Höher als Blende 11 bietet die Lumix FZ2000 leider nicht, in Verbindung mit der Raynox 150 wird dann der Schärfebereich sehr, sehr gering.
Zur Verdeutlichung habe ich gerade mal im heimischen "Studio" auf die Schnelle zwei Aufnahmen gemacht, mit vergleichbaren Werten, wie das Eingangsbild zu diesem Thread.
Raynox an FZ2000, Blende 10, Brennweite "nur" 262mm KB, Abstand Sensorebene zum Motiv 34cm.
Zuerst eine zugegeben schon ziemlich abgerockte Fliege
Ich weiß, der Fokus sitzt nicht optimal, soll auch nur die Schärfentiefe bei einem Einzelbild verdeutlichen.
Als nächstes auf eine Skala geschossen, Werte wie zuvor bei der Fliege.
Die Entfernung von Teilstrich zu Teilstrich beträgt einen halben Millimeter