Verwacklungsfreier fotografieren

  • Autor des Themas Hippo
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Hippo

Hippo

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Hallo,
hier mal ein Video von National Geographic Fotograf Joe McNally, wie man die Kamera verwacklungsfreier halten kann.

Joe McNally - Da Grip

Evtl. kann ja der Eine oder Andere was damit anfangen, ich fühle mich da zu verbogen.
 
22.08.2010
#1

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Guest

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Telekomiker

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Außerdem kann er mit seiner Methode nicht schnell genug die Brennweite verstellen wenn die Situation es erfordert.
 
Klaus-R

Klaus-R

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Hallo zusammen,

sorry ... ich bin mir sehr unsicher, ob ich diesen Menschen in dieser Sache ernst nehmen sollte?!

Mal ein paar Meinungen, die ich so vertrete.

1) Wenn nichts Wirkliches dagegen spricht (gleiche Sehfähigkeit auf beiden Augen) dann empfehle ich jedem Anfänger, den ich noch (umpolen) kann, mit dem rechten Auge durch den Sucher einer Kamera zu schauen. Der Grund ist simpel ... die Kameras sind dementsprechend asymmetrisch konstruiert und "righteyed" gebaut. Mr McNally macht es umgekehrt ... wofür es Gründe geben mag, die ich nicht kenne.

2) Egal welches Auge zum Einstz kommt ... man sollte das andere Auge zukneifen können ... das musste ich als Kind ganz schön üben ....;)

3) Ich bin leider! Lesebrillenträger ... sitze gerade mal wieder mit dem doofen Ding vor dem Monitor. Ich würde jedem, wenn irgend möglich empfehlen, keine Brille beim Photographieren zu tragen. Das ist sehr oft gar nicht notwendig, da man viele Sehfehler am Okular direkt korrigieren kann ... evtl. lieber eine Korrekturlinse aufstecken. Mit Brille wird es je nach Kamera mehr oder weniger schwierig, die Suchermattscheibe ganz zu überblicken bzw. dann auch noch die eingeblendeten Belichtungsinfos abzulesen. Mich würde eine Brille beim Photographieren immens nerven.
Ich brauche leider das dumme Ding, um das Display und andere Infos an der Kamera abzulesen. Zum Ablichten selber setze ich die Brille immer ab.

4) Alle anderen "Haltungen" sind ganz individuell unterschiedlich zu handhaben, weil von persönlichen Präferenzen und von anatomischen Unterschieden abhängig. Schon die Frage, wie herum man die Kamera hochformatig drehen sollte, ist individuell sehr unterschiedlich zu beantworten.

Ich würde dass nicht unbedingt allzu ernst nehmen wollen ....;)

Grüße und schöne Photos

Klaus
 
skynyrd

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Klaus bringts wieder mal auf den Punkt : In erster Linie dürfte wohl die Anatomie und der Muskelbau eines jeden Menschen unterschiedlich sein und dementsprechend sollte jeder auch seine "eigenen" Fotopositionen haben ...
Ein Berufssoldat, der jeden Tag mit ner Flinte hantiert, wird wohl mit überhängender Haltung nicht so viele Probleme haben, wie ein untrainierter Stubenhocker :D

Was sicher niemandem schadet; das Video angucken und vielleicht das Eine oder Andere kurz ausprobieren ... vielleicht ist ja was praktisches/nützliches dabei ... nur wer testet und ausprobiert, findet gute Haltungen oder verhindert zittrige Positionen ...
Und der Herr "NationalGeographic" mit der 19-Pfund-Katze bezieht sich ja klar in erster Linie auf "Linksaugen" ...

Die Katze schleppt ihm vielleicht seine Fototasche :D
 
wpau

wpau

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Wie Klaus schon schreibt, der Film ist nicht für alle geeignet. Bei mir ist das rechte Auge geschädigt und deshalb kann ich nur mit dem Linken fotografieren und die Umstellung war für mich nicht einfach.

Aber oft führt auch dies zu verwackelten Bildern:

Einer der größten Anfängerfehler ist ja nicht nur die falsche Kamera Haltung, sondern das fehlende Wissen der Kamera Technik.

Sie sind ja der Meinung, das das Bild sofort nach dem Auslösen gemacht ist. Aber das stimmt so nicht und dadurch erzeugen sie auch bei sehr kurzen Zeiten unscharfe Bilder, wo andere noch mit 1/3 dieser Zeiten scharfe Bilder machen. Vorbilder haben wir hier reichlich, die dies beherrschen.

Es ist eine Kombination von richtiger Kamerahaltung und dem Wissen was nach dem Auslösen in der Kamera abläuft.

Der Ablauf ist ja folgender:

1. Auslöser halb durchdrücken und der AF stellt scharf, oder manuell fokussieren
2. Den Auslöser ganz durchdrücken, der Spiegel klappt hoch
3. Der Verschluss läuft ab. Erst der 1. Vorhang und dann der eigentliche Belichtungsvorgang mit dem 2. Verhang. Wenn ich hier auf 1/1000s eingestellt habe, ist die Auslöseverzögerung aber viel höher. Dies ist ja mit ein Grund, den Stabilisator mit Stativ auszuschalten, da er sonst versucht, in diesen Bruchteilen von Sekunden noch das Bild zu stabilisieren, da er die Erschütterung durch den Spiegel auszugleichen versucht.

Das bedeutet für den Fotografen somit, das er die Kamera solange ruhig halten muss, bis der Spiegelschlag des schließenden Spiegel zu hören ist, da erst dann das Erzeugen des Bildes abgeschlossen ist.

Verschluss Technik und Funktionsprinzip

http://www.scandig.info/Verschluss.html
 
skynyrd

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Die richtige Atemtechnik finde ich persönlich fast am wichtigsten ... das hat mir am meisten gebracht ... besonders Entspannung beim Ausüben des Hobbys :D

Das mit "an der Schulter anschlagen" werde ich demnächst mal testen ...
 
Saturn

Saturn

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Die richtige Atemtechnik finde ich persönlich fast am wichtigsten ... das hat mir am meisten gebracht ... besonders Entspannung beim Ausüben des Hobbys :D

Das mit "an der Schulter anschlagen" werde ich demnächst mal testen ...
Genau!

Beim 150er Makro hapert es zwar noch gewaltig,
aber mit der 150-500er Tüte klappt das tadellos. Mit diesem Objektiv
bin ich fast nur noch unterwegs, trotz des Gewichtes
 
skynyrd

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Ja, Suppenzooms habe ich auf Vorrat :D Sind viel zu Universell um keines zu haben :)
Aber eine Tele-Haubitze fehlt definitiv noch .... haste da auch den 2x Konverter schon mal zwischen geschraubt ???
 
Saturn

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Ja, Suppenzooms habe ich auf Vorrat :D Sind viel zu Universell um keines zu haben :)
Aber eine Tele-Haubitze fehlt definitiv noch .... haste da auch den 2x Konverter schon mal zwischen geschraubt ???
Na klar!
(geliehen vom Klaus)
Hast doch selbst kommentiert (letzter Beitrag) :D
Naja, ist auch schon nen Jahr her
und gekauft habe ich ihn immer noch nicht :rolleyes:

http://www.bilderforum.de/t459-150-500-os-an-teleconverter-2-0-geht-nicht-gibt-es-nicht.html
 
skynyrd

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Ich war nicht darauf vorbereitet mit 29 bereits Senil zu werden ... :D

Als nächstes wirds aber wohl etwas im "Reportage"-Bereich ... das 18-50 2.8 schätze ich an der SD14 sehr .... aber mit dem geringeren Crop der Nikon rutscht auch das 24-70 2.8 ins Visier :confused: .... Werde mal an der nächsten Hochzeit mit dem 18-200 rumtun und am Schluss die benutzten Brennweiten auswerten ...

Argh !!! Artet immer in Arbeit aus ...:D