escho
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Gestern Abend bot sich dort, wo die Sonne sich gerade verabschiedet hatte, das folgende Bild:

Es zeigt in der Bildmitte die beiden hellen Planeten Jupiter und Venus, die in den vergangenen Tagen immer näher aufeinander zu gelaufen sind. In dieser Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli erreichten sie ihren minimalen Abstand voneinander (Distanz etwa eine Vollmondbreite). Diese geringe Distanz bedeutete auch, daß ich beide Planeten mit dem MAK bei 1500mm Brennweite zusammen ins Bild bekam:

Für die Freaks und solche, die es werden wollen:
Unten steht die Sichel der Venus. Sie ist als Abendstern derzeit mit -4,4 mag um Klassen heller als der hellste Stern. Vergleichbar ist da nur noch die internationale Raumstation ISS, die eine ähnliche Helligkeit erreichen kann.
Oben sieht man den Gasriesen Jupiter, den größten Planeten unseres Sonnensystems. Er war schon deutlich dunkler als die Venus ( -1,8 mag), aber immer noch um einiges heller als der hellste Stern, den es am Himmel gib, der Hundstern Sirius.
Gut sind die vier gallileischen Monde von Jupiter zu erkennen (hab ich in einem Extrabild mit längerer Belichtung aufgenommen und mit Gimp dazugemischt). Von linksoben nach rechts unten sind das Ganymed, Io, Europa und Callisto.
Das erste Foto hab ich mit der 6D geschossen. Das zweite mit der 600D am MAK.
Edgar

Es zeigt in der Bildmitte die beiden hellen Planeten Jupiter und Venus, die in den vergangenen Tagen immer näher aufeinander zu gelaufen sind. In dieser Nacht vom 30. Juni auf den 1. Juli erreichten sie ihren minimalen Abstand voneinander (Distanz etwa eine Vollmondbreite). Diese geringe Distanz bedeutete auch, daß ich beide Planeten mit dem MAK bei 1500mm Brennweite zusammen ins Bild bekam:

Für die Freaks und solche, die es werden wollen:
Unten steht die Sichel der Venus. Sie ist als Abendstern derzeit mit -4,4 mag um Klassen heller als der hellste Stern. Vergleichbar ist da nur noch die internationale Raumstation ISS, die eine ähnliche Helligkeit erreichen kann.
Oben sieht man den Gasriesen Jupiter, den größten Planeten unseres Sonnensystems. Er war schon deutlich dunkler als die Venus ( -1,8 mag), aber immer noch um einiges heller als der hellste Stern, den es am Himmel gib, der Hundstern Sirius.
Gut sind die vier gallileischen Monde von Jupiter zu erkennen (hab ich in einem Extrabild mit längerer Belichtung aufgenommen und mit Gimp dazugemischt). Von linksoben nach rechts unten sind das Ganymed, Io, Europa und Callisto.
Das erste Foto hab ich mit der 6D geschossen. Das zweite mit der 600D am MAK.
Edgar