Hallo,
ein Feuerwerk an Farben und Informationen, das sich erst in deutlich größeren Abbildungen optisch angenehm erschließt.
Was mich auf Anhieb stört, ist die irrsinnige Kantenschärfe zu Lasten der Flächenschärfe (Mikrokontrast). Leider sind heute fast alle Optiken darauf getrimmt.
Erstes Optikdesign mit hoher Kantenschärfe war das Tessar, das im Repro-Bereich und Journalismus sehr beliebt war und ist (s.Pankake). Darum wurde für andere Verwendungen, wo die Kantenschärfe als optisch zu "hart" stört, das Heliar entwickelt.
Leitz, Zeiss-West und Ost, Nikon, Minolta, Pentax u.a. gingen später Kompromisse ein (Sonnar, Planar, Biogon usw.). Ein Grund, warum diese alten (Mangels bezahlbarem Ersatz) Festbrennweiten wieder so beliebt wurden. Neuere Heliare haben übrigens mit dem alten Design nichts gemein und nutzen nur verkaufsfördernd dessen Mythos.
Auf dieser Seite eines rührseligen Amateurs findet ihr Beispiele satt von alten Optiken an der "Rebell".
http://galactinus.net/vilva/index.html
Auf der Seite von "Taunusreiter" sehr viel zur Geschichte von älteren Optiken.
HG, rhineroo